english version


Offizielle Homepage der Aikuchido Federation

Geschichte des Messerkampfes
Aikuchido in der Gegenwart
SV-Lehrgang 21.4.2007 Miesbach (D)
ChiSau / TuiShou open Class ab 3.September 2008


Zum Trainer
Actionfotos
Video-Clips
Training in Thailand 1997
Wrestling School Austria
Kontaktadresse

 

Geschichte des Messerkampfes

Aikuchido ist der japanische Name einer Kampfkunst, die neben kompromißlosen, waffenlosen Nahkampftechniken, den Umgang und die Abwehr des Dolches lehrt.

Der Mensch entdeckte relativ früh, daß ein scharfes Schneide- und Stechwerkzeug eine ungemeine Arbeitserleichterung, gegenüber der bloßen Hand darstellte. Da die Menschheit schon sehr früh kriegerische Aktivitäten an den Tag legte, wurde auch die Effektivität des Messers, als Waffe erkannt.

In den verschiedenen Kulturkreisen, entwickelten sich aufgrund des unterschiedlichen Klimas und der unterschiedlichen Mentalität verschiedene Anwendungsvarianten:

Auf den Philippinen, wo das Klima sehr warm ist und die Menschen daher sehr leicht bekleidet sind, entwickelte sich ein System, welches schnelle, ununterbrochene Schnitttechniken aus verschiedenen Winkeln bevorzugt.

In Nordamerika verwendeten die Ureinwohner eher Stichtechniken, da diese die dickere Lederbekleidung leichter durchdringen konnten.

In Südeuropa, vor allem bei den alten Römern, entwickelte sich eine Technik die weite, eher schlagende Bewegungen - wie bei einer Machete - bevorzugt und die dadurch eher für das gerade Kurzschwert der Römer - gladio - geeignet war.

In Japan war zur Zeit des Gempei-Krieges(1180-1185), der Dolch neben dem Bogen die wichtigste Waffe der berittenen Krieger (Samurai). Aufgrund der damals noch relativ schweren Rüstung der Samurai, war der Einsatz des Schwertes, vor allem vom Pferderücken aus, kaum möglich. Damals spielte sich eine Schlacht etwa wie folgt ab:

Zuerst beschossen sich die gegnerischen Parteien vom Pferderücken aus mit Pfeilen. Wenn die Distanz zu kurz wurde, ging es über in den Nahkampf. Hier versuchte man durch "Yoroi-Gumi" (Ringen mit der Rüstung) den Gegner vom Pferd zu zwingen und ihn am Boden mit dem Dolch tödlich zu verwunden. Das Schwert wurde damals nur für den "Coup de Grace", dem Abschlagen des Kopfes verwendet.
Erst in späteren Zeiten, als die Rüstungen leichter wurden, gewann das Katana (Schwert) an Bedeutung.

Durch die Entwicklung der Feuerwaffe, verlor das Messer als Waffe immer mehr an Bedeutung, so daß es heutzutage, mit einigen Außnahmen, nur mehr als Arbeitswerkzeug angesehen wird.

Erst durch die Einführung des Waffengesetzes, welches einem Normalbürger den Kauf und das Tragen einer Feuerwaffe kaum ermöglicht, gewann das Messer als Waffe wieder an Bedeutung.

Leider bekam das Messer schon bald einen schlechten Ruf, da eine der ersten Gruppen die diese Waffe wiederentdeckten, sich vor allem aus kriminellen Elementen zusammensetzte.

Eine weitere Gruppe die die Vorteile dieser Waffe erkannten, waren die Leibwächter.

Diese erkannten, daß das Messer sich hervorragend eignet, um ihr Leben und das Leben ihrer Klienten zu schützen, da es sich Aufgrund seiner Größe hervorragend verdeckt tragen läßt und da für die Handhabung keine besondere Kraft notwendig ist. Außerdem kann das Messer in jedes Land ohne gesetzliche Probleme mitgenommen werden.

 

VIDEO-CLIPS

Bitte um etwas Geduld. Aufgrund der Größe der Videos kann es zu Verzögerungen kommen.
Messerfechten / Fechten mit 2 Messer

Utopie vs. Reality - Messerabwehr - Training

 

AIKUCHIDO in der Gegenwart

Der Name "Aikuchido" ist japanisch und heißt übersetzt "Die Kunst mit dem Messer zu fechten".

Sensei Gerhard Hradil, der als Vorreiter des sportlichen Messerfechtens angesehen werden kann, trainiert seit 1973 Kampfkünste bei verschiedenen asiatischen und europäischen Meistern und ist seit 1989 als Detektiv und Bodyguard beruflich tätig. Auf seinen vielen beruflichen und privaten Reisen lernte er verschiedene Messertechniken unterschiedlichster Kulturkreise (Japan, Thailand, Phillipinen, USA, Südeuropa, u.s.w.) kennen.

Ihm kam der Gedanke, all diese Techniken zu einem Trainingssystem zu verbinden, welches neben dem Selbstverteidigungsaspekt vor allem die sportliche Seite betont. Er wollte damit dem negativen Image, welches das Messer bei einem Großteil der Bevölkerung hat, entgegenwirken und die elegante, stilvolle Seite des sportlichen Messerfechtens hervorheben.

So schuf er -in Anlehnung an das Säbelfechten- Wettkampfregeln, die das Messerfechten einerseits für den Zuschauer interessant machen, gleichzeitig aber für ein Höchstmaß an Sicherheit für den Sportler sorgen. Durch den Einsatz stumpfer, leichter Messer, mit einem runden Aufsatz auf der Messerspitze, der Verwendung von Fechtmasken und spezieller Handschuhe, setzte er die Verletzungsgefahr der Sportler praktisch auf Null herab. Da das sportliche Messerfechten, aufgrund der kürzeren Distanz noch um einiges schneller und dynamischer ist als das Fechten mit Säbeln, war es klar, daß auf die Hilfe der elektronischen Trefferauswertung nicht verzichtet werden konnte.

Aikuchido ist die einzige Sportart, bei der Frauen und Männer gegeneinander antreten und es nur eine(n) Sieger(in) gibt. Es existieren auch keine Alters- oder Gewichtsklassen, da Kraft nicht ausschlaggebend ist.

Neben dem rein sportlichen Aspekt, hat das Training mit Messern auch noch eine Reihe von anderen positiven Auswirkungen, sowohl auf den Körper wie auch auf den Geist . Das Training schult in hohem Maße Konzentrationsfähigkeit, Timing , Reaktion, Koordination, Bewegungsgefühl, Geschmeidigkeit und hält sowohl Geist wie Körper bis ins hohe Alter fit.

Auch der Selbstverteidigungsaspekt kommt beim Training nicht zu kurz, wobei hier das Hauptaugenmerk auf die Selbstverteidigung gegen Messerangriffe gelegt wird.

Neben dem regelmäßigem Training werden laufend Messerkampfseminare und Frauenselbstverteidigungsseminare angeboten.

Das Aikuchido-Training findet derzeit unter folgender Adresse AUßSCHLIEßLICH IN PRIVATUNTERICHT statt:

FIGHTCLUB, A-1020 Wien, Hofenedergasse 3 (NUR GEGEN TELEFONISCHE VORANMELDUNG !) 0650 / 627 33 88

Trainer: Gerhard Hradil, Cheftrainer - Udo Hobel, 2. Dan - Markus Hirsch, 1. Dan

Action



















Der Trainer:

Gerhard Hradil (geb. 1964 in Wien), gelernter Chemiker, hat sich den fernöstlichen Kampfsportarten verschrieben. Seit seiner Kindheit (1973) beschäftigt er sich intensiv mit den Formen des Kampfes und der Selbstverteidigung, die er auch bei seinen verschiedenen Tätigkeiten als Detektiv und Leibwächter (seit 1989) und als Ausbilder anwenden konnte.

Im Oktober 1995 gründete er die Aikuchido Federation mit dem Ziel, Aikuchido der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Gerhard Hradil ist auch der Begründer und Cheftrainer der "WRESTLING SCHOOL AUSTRIA".

Gerhard Hradil als Bodyguard:
mit Dario Argento (Suspiria)
mit Desmond Llevelyn (James Bond)
mit Maggy Cheung (Honkong-Cinema)
mit Udo Kier (Warhol´s Dracula)

Zu seiner Klientel zählten u.a. : Black Sabbath, Motörhead, Iron Maiden, ZZ Top, Lisa Minnelli, Frank Sinatra, Sammy Davis Jr., uvm...

 

Die Kontaktadresse

Für nähere Auskünfte über Seminare oder Vorführungen in Ihrem Heimatort - die Ausbildungsmöglichkeiten zum lizensierten AF-Trainer - für das Buchen von Privatstunden - oder einfach für allgemeine Informationen, erreichen Sie Herrn Hradil unter:

Mobiltelefon: 0650 627 33 88

Das Aikuchido-Training findet derzeit unter folgender Adresse AUßSCHLIEßLICH IN PRIVATUNTERICHT statt:

FIGHTCLUB, A-1020 Wien, Hofenedergasse 3 (NUR GEGEN TELEFONISCHE VORANMELDUNG !) 0650 / 627 33 88

Trainer: Gerhard Hradil, Cheftrainer - Udo Hobel, 2. Dan - Markus Hirsch, 1. Dan

e-mail: wsa@chello.at

Knife-Fencing as a sport

Aikuchido is the Japanese name for this new style and means "fencing with a knife". Sensei Gerhard Hradil who is regarded as the mentor of sportive knife-fencing is practizing martial arts for more than 30 years. He also earns his livinig as a professional bodyguard and private eye for more than a decade right now. By travelling around he learned about various and different knife-fighting techniques in different cultures (Japan, Phillipines, Southern Europe and so on). He created the idea to combine the various techniques in one system which emphasizes the sportive side of knife-fencing besides the aspect of self-defense.

With this idea he trys to work out a soothing effect against the negative image that knife as a weapon usually has for most people. In this way he follows the traces of Sabre-fighters who used to have exactly the same problems with public relation about 20 years ago. Sensei Hradil developed competiton-rules that on one side make competitions more interesting for the spectators and on the other side guarant the biggest amount of security for the fighters. With the employment of blunt light knives with round top, the application of fencing masks and special gloves there is almost no danger of injury. Because of the extremely high speed in knife fencing electronical score was incorporated.

Besides the sportive aspects training of Aikuchido offers a lot of pos8itive qualities to body and spirit of the pupils. The ability of concentration, timing, reaction, coordination and agility are trained and improved. In elder ages spiritual and physical fitness are held on.

For further information, please contact:

phone: ++43 (0) 650 - 627 33 88

FIGHTCLUB, A-1020 Vienna, Hofenedergasse 3

e-mail: wsa@chello.at

noteable links:

Kampfkunst-page BRD