81.) Großes Ochsenhorn (2513m) - Höchster Berg der Loferer Steinberge am 7. u. 8. Juli 1995 Lofer/Sbg

 

 

 

Gr. Ochsenhorn (2513m)

Die Loferer Steinberge

7. Juli: Mit dem Auto fahre ich nach Lofer und von dort in Richtung St. Johann/T. Kurz nach der Ortsausfahrt geht es links hinein zur Exenbachquelle. Hier parke ich mein Auto und adjustiere mich für die Tour. Um 7:05 gehe ich vom Parkplatz (650m) weg. Über den Salzburger Steig geht es in 45 Minuten im Wald hinauf bis zum Wechsel (1048m). Von dort geht es ca. 120 Hm hinunter bis ich zum Weg 613, der auf das Ochsenhorn führt, komme. Der Weg 613 bzw. der Schärdinger Steig ist Anfangs teilweise im Wald, später jedoch ist man sehr der Sonne ausgesetzt.

Kurz nach der Prax Eishöhle sind dann einige Schneefelder zu überqueren und die Wegmarkierungen sind oft schwierig zu finden. In der Gr. Schneegrube hat man jedoch nicht gerade viele Möglichkeiten und so finde ich auch den richtigen Weg hinauf zum Sattel. Um 11 Uhr bin ich am Sattel (2035m) und kurz danach treffe ich auf den Weg der direkt auf das Ochsenhorn führt. Weiter geht's teilweise über Geröll und die letzte Stunde vor dem Gipfel packe ich meine Teleskopstöcke auf den Rucksack, denn hier braucht man beide Hände. Um 12:35 komme ich dann nach 5 ½ Stunden Gehzeit am Gipfel an. Das Wetter ist ganz gut zum Bergsteigen. Ich hatte beim Aufstieg immer wieder Wolken und jetzt am Gipfel ist es wunderschön.

Reifhorn (2488m), Hinterhorn bzw. Mitterhorn (2506m) und Breithorn (2415m)

Reifhorn, Hinterhorn, Breithorn

Gr. Ochsenhorn (2513m) Gr. Ochsenhorn (2513m) 2488m

Reifhorn

Gr. Ochsenhorn

Im Südwesten ragt der Großglockner und das Wiesbachhorn über den Wolken heraus. Im Westen ist das Reifhorn sehr nahe. Auch am Hinterhorn kann man das Gipfelkreuz gut erkennen und über das Breithorn zieht sich eine riesige Schneewechte. Nach einer ausgiebigen Mittagspause steige ich um 13:35 wieder ab. Ich klettere sehr langsam und vorsichtig hinunter. Der Abstieg im oberen Teil des Berges macht spaß. Auch das Geröll ist ganz gut zu begehen und schließlich geht es vor der Hütte wieder leicht bergauf. Jetzt ist die Freude auf ein kühles Bier schon riesengroß, da ich seit dem Gipfel nichts mehr in meiner Flasche habe. Um 15:40 ist es dann soweit. Ich sitze bei der Schmidt-Zabierow Hütte und lasse mir nach einer wunderschönen, aber anstrengenden Bergtour das Bier schmecken. (Hefeweizen 40,- Skiwasser 20,-)

1966m  Die Schmidt-Zabierow Hütte

8. Juli: Um 7:45 gehe ich teilweise im Wald hinunter ins Loferer Hochtal. Ich schätze etwa 50 Leute die mir entgegenkommen. Ich bin froh schon am Freitag gegangen zu sein, denn wir waren nur drei Nächtigungsgäste auf der Hütte und das war schon recht gemütlich. Schließlich komme ich um 9:35 wieder beim Auto an.

 


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