82.) Über den Klettersteig auf den Gr. Priel (2515m) am 11. u. 12. Juli 1995 Hinterstoder/OÖ

(mit Brigitte)

Am Gr. Priel (2515m)

Am Gipfel

11. Juli: Mit dem Auto fahren wir, weil es schon spät ist in die Polsterlucke hinein. Um 18:15 gehen wir von der Polsterlucke (640m) weg. Um 19 Uhr sind wir beim sogenannten "Gott Sei Dank Bankerl". Nach einer 10 Minuten Pause gehen wir weiter und kommen um 19:35 am Prielschutzhaus (1420m) an. Die Gehzeit von 1:10 ist nicht schlecht, da ich fast die gesamte Strecke mit zwei Rucksäcken unterwegs bin. Ich schätze mein Rucksack wiegt gut 15 Kilo.

  Der Klettersteig

12. Juli: Um 4:45 piepst meine Uhr. Nach einem kurzen Frühstück gehen wir um 5:15 von der Hütte ab. Etwa 30 m nach der Wegkreuzung zur Spitzmauer oder zum Priel führt der markierte Weg rechts durch die Latschen hinauf. Wir gehen gemütlich und kommen nach einer Stunde Gehzeit um 6:15 beim Einstieg des Klettersteigs an (ca. 1915m). Nach einer ½ Stunde Pause steigen wir in den Klettersteig ein. Anfangs geht es gleich ein kurzes Stück steil hinauf. Hier sieht man gleich ob die Kraft in den Armen ausreicht den Klettersteig zu gehen. Nach diesem Stück folgt eine ausgesetzte Querung in die Ostseite des Gr. Priel. Von dort geht es dann steil, teilweise auf leicht überhängenden Leitern und Stufen senkrecht hinauf bis zum Südgrat. Einige Passagen fordern ganz schön Kraft in den Armen, besonders wenn der Rucksack etwas schwerer ist. Die letzte ¾ Stunde geht es über den Südgrat relativ einfach hinauf zum Gipfel. Genau um 10 Uhr kommen wir dann am Gipfel an. Das Wetter ist sehr angenehm. Wir haben viele Wolken und am Gipfel dann Nebel. Es schaut nach Gewitter aus. Nach einer Stunde gehen wir um 11 Uhr über die Brotfallscharte am Normalweg hinunter zum Prielschutzhaus. Am Schutzhaus kommen wir um 13 Uhr an. Nach einer ausgiebigen Jausenpause steigen wir von 14 Uhr bis 15:10 zur Polsterlucke ab. Das Wetter verschlechtert sich zunehmend. Über dem Warscheneck zieht langsam ein Gewitter auf. Gehzeit 1:10 - also gleich schnell wenn man die 10 Minuten Pause beim Aufstieg abzieht. Strafzettel gibt es zum Glück keinen. Als wir dann im Auto nach Hinterstoder fahren regnet es auch schon ganz ordentlich.

 


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