89.) Hoher Nock (1963m) am 5. September 1995 bei Molln/OÖ

 

Die Aufstiegsroute

Diese Tour ist die erste mit dem neuen Meindl Trekking-Schuh. Mit dem Auto fahre ich nach Frauenstein und weiter in die Ramsau hinein. Beim Bundesheer Schießplatz (600m) marschiere ich um 8:10 los. Mein neues Thermometer zeigt +5°C an. Erst geht es auf einer Forststraße hinauf bis zum Mistleben (700m). Ich gehe sehr flott und komme um 8:35 im Mistleben an. Dann folgt ein schöner Weg durch den Wald hinauf dem Niklbach entlang. Etwa ¼ Stunde vor der Feichtauhütte wird der Weg wieder flach. Um 9:35 komme ich auf der Feichtauhütte (1360m) an. Ich habe eine herrliche Aussicht auf das Sengsengebirge. Das Wetter ist heute wunderschön, nachdem es die letzten 14 Tage nur geregnet und auch geschneit hat. Nach einer Jausenpause von 35 Minuten gehe ich um 10:10 von der Hütte los.

Der Blick hinüber ins Tote Gebirge Der Blick ins Tote Gebirge zur Spitzmauer (2446m) und zum Gr. Priel (2515m)

Schon etwa 20 Minuten nach der Hütte liegt Schnee am Weg. Im Schatten ist der Schnee noch relativ hart. Ich habe jedoch keine Probleme, da der Weg nicht so steil ist wie es von der Hütte aus ausgesehen hat. Etwas weiter oben wird der Schnee immer weicher. Ich sinke teilweise tief im Schnee ein und überlege, da ich am gegenüberliegenden Hang den Schnee schon abrutschen sehe, ob es nicht besser wäre umzukehren. Ich gehe jedoch weiter und komme nach einigen Mühen in den Latschen weiter oben um 12:10 am Gipfel an. Die Temperatur beträgt jetzt +8°C. Die Aussicht und besonders die Fernsicht ist einmalig. Der Blick reicht vom Hochschwab im Osten bis zum Hochkönig im Westen.

1963m

Am Gipfel der Nock

 

Nach einer Gipfelrast von 20 Minuten steige ich um 12:30 wieder ab zur Hütte. Es geht besser als ich gedacht habe und so komme ich um 13:55 wieder bei der Feichtauhütte an. Jetzt erst genieße ich den Sonnenschein und lasse ich mir die Jause so richtig schmecken. Um 15:15 gehe ich wieder hinunter. Fast den ganzen Tag hindurch höre ich das Bundesheer am Schießplatz schießen. Um 16 Uhr komme ich dann im Mistleben an und werde auch gleich von zwei Wachen am weitergehen gehindert. Sie rufen unten an und etwa ¼ Stunde später werde ich auch schon von einem "Haflinger" des Bundesheeres durch den Schießplatz bis fast zum Auto gefahren.


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