Diese Seite steht in keinem direkten Zusammenhang mit "www.charles.at"

Morbus Hodgkin (Lymphknoten-Tumor)

Mobus Hodgkin Zelle unter dem MikroskopBei der Hodgkin - Krankheit, auch Morbus Hodgkin oder Lymphgranulomatose gennant,handelt es sich um eine bösartige Erkrankung der Lymphknoten, diese sind dabei schmerzlos vergrößert.Häufig sind die Lymphknoten am Hals betroffen, seltener die Lymphknoten in der Achselhöhle oder in der Leistenbeuge.Morbus Hodgkin geht einher mit Fieber, Gewichtsverlust, nächtlichen Schweißausbrüchen sowie Leistungsminderung.Die Behandlung der Krankheit richtet sich nach dem Erkrankungsstadium und beinhaltet Strahlentherapie und Chemotherapie.

Weitere Infos findest Du bei www.morbus-hodgkin.de

 

Hier siehst Du eine Hodgkin-Zelle

Spätsommer 1999: Morbus Hodgkin im Halsbereich wurde erfolgreich mit einer Strahlentherapie behandelt.

30.11.2000: Rezitiv (Rückfall). Aufnahme im Krankenhaus St.Pölten

01.12.2000: Operative Entfernung eines befallenen Lymphknoten unter der rechten Achsel.

05.12.2000: Knochenmarks-Biopsie (Entnahme von Knochenmark zur besseren Diagnose).

Bettina im Krankenhaus St. Pölten

06.12.2000: Untersuchung durch einen Krebsspezialisten in Wien.

07.12.2000: Endgültige Diagnose: Morbus Hodgkin im 4 (letzten) Stadium. Am selben Tag wurde mit der Chemotherapie (MOPP-System: Infusion, Tabletten und Spritze) begonnen.

08.12.2000: Entlassung aus dem Krankenhaus und Beginn der ambulanten Chemotherapie mit Tabletten.Durch die Chemo werden im Laufe der Zeit auch die Haare ausfallen. Deshalb: Vorausschauende Anprobe von Kopfbedeckungen im Jeansladen.

Bettina im Jeansladen

09.12.2000: Beantworten der Gästebucheinträge und E-Mails. Durch die moderne Chemotherapie geht es Bettina relativ gut.

Bettina beantwortet die Gästebucheinträge und E-Mails

12.12.2000: Die ersten Nebenwirkungen der Chemo: Schwellungen im Gesicht und Bauchbereich.

14.12.2000: Heute war die wöchentliche Infusions-Chemo. Eine weitere Untersuchung hat ergeben, daß sich das Blutbild bereits massiv gebessert hat. Damit stehen die Heilungschancen auch ganz gut.

17.12.2000: Weitere Nebenwirkungen der Chemo: Taubes Gefühl in den Fingerspitzen.

21.12.2000: Wieder eine Chemo per Infusion im Krankenhaus. Das war die letzte im Jahr 2000.

22.12.2000: Langsam aber sicher fallen die Haare aus. Tabletten-Pause bis Anfang Januar.

28.12.2000: Da die Haare inzwischen büschelweise ausgefallen sind, hat sich Bettina für eine Rasur entschieden. Besten Dank an Sabine !

Die Haare vom Kopf in die HandDer letzte SchliffSo das war's !

04.01.2001: Die erste Chemo nach der Pause. Diesmal gibt es extreme Nebenwirkungen. Stundenlanges, krampfartiges Erbrechen und Schüttelfrost.

06.01.2001: Langsam wird es wieder besser. Nur mehr fallweise leichte Übelkeit. Zur Besserung des Blutbildes muß sich Bettina täglich selber eine Spritze geben.

Täglich einmal !

11.01.2001: Wieder einmal die wöchtentliche Chemo. Diesmal fast ohne Nebenwirkungen. Auch mit den täglichen Spritzen ist Schluß, weil sich das Blutbild wieder verbessert hat.

18.01.2001: Wieder mal eine Woche vergangen ! Die Infusions-Chemo hat auch diesmal fast keine Nebenwirkungen. Nur ein paar Gelenks- und Gliederschmerzen sind aufgetreten.

19.01.2001: Durch die Imunschwäche ist Bettina extrem anfällig für Viruskrankheiten. Deshalb macht ihr gerade ein Grippevirus zu schaffen.

21.01.2001: Die Grippe hat sich etwas gebessert !

25.01.2001: Wieder ein Donnerstag ! Diesmal keine Chemo, nur eine Blutabnahme. Schaut ganz gut aus!

29.01.2001: Termin im Krankenhaus. Eine Computer-Tomographie wird durchgeführt, um zu sehen, ob die Chemotherapie Wirkung zeigt.

30.01.2001: Der Befund ist da ! Die Chemo zeigt Wirkung. Es sind nur mehr leicht vergrößerte Lymphknoten unter der rechten Achsel zu sehen. Damit sich auch das Blutbild noch weiter verbessert, muß sich Bettina ab heute wieder, täglich selber eine Spritze geben.

01.02.2001: Wieder Donnerstag, wieder Infusions-Chemo, wieder Übelkeit und wieder extreme Müdigkeit !

09.02.2001: Gestern stand wieder eine leichte Chemo auf dem Tagesplan. Von den üblichen Gelenks- und Gliederschmerzen abgesehen, gibt es nichts Neues zu berichten. Bettina geht es, den Umständen entsprechend, gut !

Damenrunde: Gina, Maria, Bettina und Martina

22.02.2001: Zur Zeit genießt Bettina eine etwas verlängerte Chemopause. Von einem hartnäckigen Husten abgesehen gibt es nichts Neues.

23.02.2001: Aus dem hartnäckigen Husten ist wohl etwas ärgeres geworden. Fieber über 39° und Schüttelfrost haben Bettina erwischt. Deshalb ist auch heute ein Krankenhaus-Termin vereinbart worden.

25.02.2001: Verdacht auf eine Lungenenzündung !

1.03.2001: Die beginnende Lugenenzündung konnte gerade noch abgewendet werden. Nach langer Pause war heute wieder eine Chemo.
Die Nebenwirkungen sind wieder mal etwas stärker. Da Bettina jetzt wieder massenhaft Tabletten zu schlucken hat, wird sich das aber bald wieder normalisieren.

17.03.2001: Die Nebenwirkungen der Chemo werden immer ärger. Obwohl wieder einmal Chemopause ist, leidet Bettina unter extremer Kraftlosigkeit und starken Gelenks- und Gliederschmerzen. Interessanter Weise beginnen die Haare wieder zu wachsen.

29.03.2001: Wieder eine Chemo mit interessanten Nebenwirkungen. Geschwollenes und heisses Gesicht! Sonst aber alles O.K.

01.04.2001: Gute Nachrichten! Nur mehr 2 Chemos und dann ist alles vorbei! Die Haare wachsen schon wieder. Auch die Nebenwirkungen sind zum Aushalten. Zur Zeit ist wieder eine kurze Chemo-Pause. Die vorletzte Chemo ist am 12. April 2001.

12.04.2001: Nur mehr eine Chemo!!!!

29.04.2001: Ein halbes Jahr ist vergangen und die Chemo ist vorbei. Nur mehr ein paar Nachuntersuchungen und sonst nichts mehr! Ob die Chemo gewirkt hat, läßt sich erst nach ein paar Wochen sagen.

Es deutet aber alles darauf hin, daß Bettina gesund ist!


Morbus-Hodgkin, die Chemo und die Cortison-Behandlung
hinterließen ihre Spuren, doch bald ist wieder alles wie es war!


Über den weiteren Verlauf der Dinge werden wir natürlich weiterhin berichten!

Hier möchten wir uns bei Frau Doktor Barberi vom Krankenhaus St. Pölten bedanken !
Ein weiteres Dankeschön geht an das St.Anna in Wien, das an Bettinas Therapie auch beteiligt war.

 

Wenn Du magst, kannst Du Bettina im Gästebuch eine Nachricht hinterlassen, oder Ihr eine Mail schicken !

 

Zur Lokal-Homepage