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 Pfarre Plank   Pfarrkirche   Aktuelles   Hochwasser 2002   Christmette 2002
Pfarrbrief Pfarre Plank Seelsorger Provisor Mag. Christof Heibler       Weihnachten 2002  Christmette mit Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn  Bildquelle: APA

24. Dez 2002 Hl. Abend 22.30 Uhr Christmette mit Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn      


Ein kleines schwaches Kind,
so klein und zerbrechlich,
des Schutzes seines Vaters und seiner Mutter bedürftig.
Ein kleines Kind, schwach, klein und arm für uns.
Damit wir ihm ähnlich werden können.
Ihm näher kommen, mit ihm reden können, seine Liebe empfangen und erwidern.
Vor einem Kind braucht man sich nicht fürchten,
selbst wenn Gott in diesem Kind erschienen ist.

 

Click screen to close Christmette im Katastrophengebiet
Diözesanbischof Kurt Krenn hat die Christmette heuer nicht im St. Pöltner Dom gefeiert, sondern mit den Hochwasseropfern in Plank am Kamp. Die Diözese werde beim Restaurieren der Pfarrkirche helfen, versprach er.
Unvergessliche Bilder der Verwüstung
Einige Fotos auf einer Ankündigungstafel vor der Pfarrkirche im Plank erinnern noch an die Katastrophe im Sommer: Das Kirchenschiff stand nach dem verheerenden Hochwasser fast zwei Meter unter Wasser. Vom Friedhof war nichts zu sehen außer ein paar Grabkreuze, die aus den Fluten ragen.
Christmette mit Bischof Krenn
Das Gemäuer der Kirche ist heute noch feucht. Rund 150 Gläubige finden hier Platz um mit dem St. Pöltner Diözesanbischof Kurt Krenn die Christmette zu feiern.
Krenn lobt den Zusammenhalt
Krenn lobt die kleine Kirchengemeinde. Erst vor wenigen Jahren war die aufwändige Restaurierung der Pfarrkirche geglückt, in wenigen Tagen hat das Hochwasser alle Mühe zunichte gemacht: Der Diözesanbischof ist stolz, dass die Planker dennoch nicht verzagt haben und zusammenhalten.
"Wir wissen doch, dass die Menschen heute immer mehr des anderen Feind und Neider weden. Ihr habt Solidarität geübt. Das Wort 'Solidarität' versteht ihr nun. Früher haben wir es als Fremdwort der Gewerkschaften gehalten. Solidarität heißt, der Christ steht zum Christen. Ihr habt es erfahren durch andere und ihr habt es geleistet für andere."


Liebe Pfarrangehörige!

Weihnachten ist heuer anders. Für mich ist Weihnachten heuer anders, weil ich zum ersten Mal dieses Fest in Plank feiern darf. Für manche von Ihnen ist Weihnachten heuer anders, weil das Hochwasser vieles verändert hat. Nicht alle können Weihnachten in der vertrauten Umgebung feiern. Auch unsere Pfarrkirche hat sich durch das Hochwasser verändert. Erst langsam bekommt sie ihre gewohnte Einrichtung wieder zurück. Diese Nüchternheit in der Kirche - der schlichte Hochaltar, der abgeschlagene Verputz, der blanke Steinboden - all das erinnert uns ein wenig an die Armut im Stall von Bethlehem. Der Sohn Gottes sollte nicht in einem prächtigen Palast zur Welt kommen, sondern in einem Stall. Weihnachten ist heuer anders, auch für unseren Diözesanbischof. Er wird seinen prächtigen Dom, in dem er sonst immer Weihnachten feiert, verlassen und eine Pfarre besuchen, die vom Hochwasser betroffen ist. Unser Bischof wird unsere Pfarre Plank besuchen und für uns die Christmette zelebrieren. Er möchte sehen, wie es der Pfarre und den Bewohnern von Plank geht. Ich freue mich über dieses Zeichen der Solidarität.

Liebe Pfarrangehörige, Sie alle lade ich zur Mitfeier der Weihnachtstage recht herzlich ein.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen Ihr Seelsorger

Provisor Mag. Christof Heibler