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Keine zu hohen Erwartungen an die Photovoltaik ?
........................................................................................................................................

Wenn die Menschheit das derzeitige ineffektive Wirtschaftssystem
mit seiner Verschwendung von Rohstoffen, Energie und Denkkraft
beibehält, dann stimmt das möglicherweise - oder auch nicht.
Photovoltaik braucht viel Raum, viel Rohstoffe und Energie zur Herstellung.
Weltweite Versorgung mit elektrischer Energie durch Photovoltaik ist
bei der derzeitigen Wirtschafts- und Lebensweise nur schwer erreicbar,
weil die verschiedenen Interessensgruppen eine Bündelung der Kräfte
verhindern.

Der Energieverbrauch in westlichen Ländern sieht etwa so aus:
Deutschland 2004:
 pro Kopf: Primaerenergie: 60 000 kWh/(a*K) Öl, Gas, Kohle, Uran, Wasser...
		        zur Bereitstellung von Strom, Wärme, Kraftstoff ...
		        für Haushalt, Industrie, Verkehr, Kleinverbraucher
                Strom:                6000 kWh/(a*K)
		        für Haushalt, Industrie, Verkehr, Kleinverbraucher 
	       alles umgelegt auf 1 Person                                      
   in D wird Strom zu 90% aus Primärenergie in Wärmekraftwerken erzeugt
   somit ergibt sich ein Primärenergie-Einsatz 0.9*6000/0.4=13500 und damit
   die Aufteilung Strom 6000 Primärenergie (60000-13500)=46500 kWh/(a*K)
 Haushalt: Strom: 1Person:2000kWh/a, 2P:4100, 3P:5200, 4P:6200kWh/a         

Bei einer Wirtschafts- und Lebensweise nach '2069' sieht es anders aus.
In '2069' besitzt jeder erwachsene Mensch ein Haus mit Grund darumherum.
An Dachfläche ergibt dies:   
  Haus: 10*10=100 m2   
  Überdachter Weg zur Garage: 35*2=70 m2   
  Garage: 7*5=35 m2   
  somit also etwa 200 m2 Dachfläche pro Grundstück bzw. erwachsene Person
  Ein 'Jugendhaus' für 7 Kinder (4 bis 18 Jahre) hat etwa 150 m2 Dachfläche,
  auf einen Menschen im 'Altenhaus' (ab 80 J.) kommen etwa 25 m2 Dachfläche.
Umgelegt auf 1 Person - eine "Bevölkerungssäule" vorausgesetzt - ergibt das:
  (((18-4)/7)*150+(80-21)*200+((100-80)/2)*25)/100 = ca.120 m2/Mensch
Diese Fläche ist gut für Sonnenenergie (Photovoltaik+Solarthermie) nutzbar.
E n e r g i e a u s b e u t e :
Sonnenstrahlung: Mittlere Leistungsdichte in Mitteleuropa 1000 kWh/(a*m2)
Photovoltaik (η=0.1) : 1000*0.1 = 100 kWh/a*m2
Solarthermie(Photoelement als Absorber): (1000-100)*0.5=450 kWh/(a*m2)  
(aus einer Anlage von CoolPV :  11000[kWh/a]/20[m2]=550[kWh/(a*m2)] )
Grundstück (200 m2 Dachfläche) :
   Strom:    100*200 = 20000 kWh/a
   Wärme:  450*200 = 90000 kWh/a
Pro Kopf:
   Strom:    100*120 = 12000 kWh/(a*K)
   Wärme:  450*120 = 54000 kWh/(a*K)
Die Energie kommt vom Dach aus gekühlten PhotoVoltaik-Zellen, z.B. CoolPV,
als EStrom und Wärme niederer Temperatur -
die Temperatur ist durch den Kühlmittelfluss regelbar bis etwa 95°C
bei Vakuum-Röhrenkollektoren an den Dachrändern bis etwa 120°C -,
veränderlich über den Tag und die Tage.
z.B.: StromErtrag Ausgeführte Anlage von CoolPV
20 m2 hochgerechnet auf 200 m2
bringt etwa 35000 kWh/a Strom
Meine Schätzung mit 20000 kWh/a
liegt also auf der sicheren Seite!

Der EStrom ist Gleichstrom und kann von einen Wechselrichter
in Wechselstrom umgewandelt werden, lässt sich daher wie gewohnt nutzen.
Die Wärme niederer Temperatur eignet sich für Warmwasser und Heizung.
Der Vergleich:
  D 2004 "2069"
EStrom [kWh/(a*K)] 6000 12000
Sonstige [kWh/(a*K)] 46500
chemische E.,AtomE.
54000
Wärme 40-95°C

In "2069" steht also pro Kopf mehr Energie zur Verfügung als 
in Deutschland 2004, aber
- nur bei EStrom in der gleichen Form
- sonst als Wärme von 40-120°C statt als chemische Energie
- veränderlich über den Tag und die Tage statt bedarfsgeregelt.
Energie muss am richtigen Ort zur richtigen Zeit in der richtigen Form
bereitstehen.
Daher ist eine genauere Betrachtung notwendig:
  Prozess/
Gerät
EStrom Wärme Zeit
Leistung
kW
Energie
kWh/(a*K)
Temp.
°C
Energie
kWh/(a*K)
H
a
u
s
h
a
l
t
Kochen:     250°   2h/d, Mittag, Abend
EHerd 2.0 1460   -  
GasHerd - - 250° 2500  
Kühlschrank 0.3 100   - 300Wh/d
Kühltruhe 0.6 200   - 600Wh/d
WäWaschen: 0.3   95°   2h/w=100h/a
WelHeiz 3.0 300   -  
WsolHeiz 0.3 30 95° 270  
Licht 0.1 110 - - 100W 3h/d
GeschirrSpülen: 0.3   95°   1h/d=530h/a
SelH 3.0 150   -  
SsolH 0.3 15 95° 135  
Staubsauger 0.5 26   - 1h/w=52h/a
TKS 0.5 180   - 1h/d=365h/a
StereoA 0.5 180   - 1h/d=365h/a
KleinVerbrauch 100   - geregelt
Körperpflege - - 40° 1500 Du.2x/d, HändeW.
Heizen:     40-80°   Heizperiode, 2000l
mit WP ? 3000 40-80° ?  
aus WSp - - 40° 10000  
SwimmingPool - 24-30° ?
UmwälzPumpen 0.1 30   - getaktet
Gesamt: 5836-971   12000  
I
n
d
u
s
t
r
i
e
Dauerbetrieb:     °  
Recycling ? ? ? ?  
Neu ? ? ? ?  
Unterbrechbar:     °    
Recycling ? ? ? ?  
Neu ? ? ? ?  
Gesamt: . . . .  
V
e
r
k
e
h
r

Lebensnittel - - - - Selbstversorgung
Industrie ? ? - -  
zurArbeit - - - - keine Gelderwerbs-
Arbeit
Privat: 0.4*4*1.3*(28^2/2)*28=22830 W 10000km/a
H2Auto   5700 24° Abwärme .
EBatAuto   3000 24° ? GasHeizung
Gesamt: . . .    
	  
	  
(In der Tabelle fehlen noch viele Daten,
 trotzdem ist ersichtlich  )
•die Energie vom Hausdach muss gespeichert werden,
   sowohl für den Hausbedarf wie auch für die Industrie,
   und das über Monate.
•für Verkehr steht in erster Linie EStrom zur Verfügung
•Verbundnetz für EStrom notwendig
•Wasserstoff-Erzeugung aus EStrom für Wärme hoher Temperatur notwendig

dazu die Ideen
      

Der Neuentwurf einer nachhaltigen Wirtschaft ist für 1 Mann alleine zuviel. Das wird darum eine 'Baustelle' bleiben.

R o h s t o f f b e d a r f :
S i - Z e l l e n :
Photovoltaik-Paneele bestehen aus phosphor- und bor-dotiertem Silizium
und sind mit Aluminium kontaktiert.
Silizium ubd Aluminium sind Hauptbestandteile der Erdkruste -
also ausreichend vorhanden.
Derzeit werden die Photovoltaik-Paneele mit Kupfer-Leitungen verbunden.
Mit den Werten aus
M. Kaltschmitt, A. Wiese: Erneuerbare Energien 
ergibt sich pro Grundstück für die Photovoltaik folgender Rohstoffbedarf:
  Stahl:     300*327E(-6)*(1000*01)*200=2000kgSt/Grundstück
  Kupfer:    750*10E(-6)*(1000*01)*200=150kgCu/Grundstück
  Aluminium: 105*10E(-6)*(1000*01)*200=21kgAl/Grundstück
Bei 8 Milliarden Menschen ergäbe dies einen Kupferbedarf,
der größer als der Weltvorrat ist.
Daraus leiten manche Autoren ab,
dass PhotoVoltaik für weltweite Energieversorgung nicht geeignet sei.
Das ist ein Trugschluss - oder eine bewusste Lüge ?-, denn
Kupfer ist bei PhotoVoltaik nur zweite Wahl, wegen:
- möglicher Kontaktkorrosion:
    die Solarzellen sind mit Aluminium kontaktiert,
    verbunden mit KupferLeitungen ergeben sich Al/Cu-Kontakte,
    die sorgfältig vor Feuchtigkeit geschützt sein müssen;
    bei der 'Zeit=Geld'-Hysterie der Marktwirtschaft ist zu erwarten, dass …
- Unersetzlichkeit des Kupfers für Kabel und ElektroMotoren :
    KupferDrähte lassen sich beliebig oft und beliebig klein biegen;
    Kupfer ist daher erste Wahl für Kabel und Wicklungen;
    die Verbindungsleitungen bei Solarzellen sind starr,
    Kupfer ist daher für diese Anwendung zu hochwertig.    
Die Verbindungsleitungen zwischen den Photovoltaik-Paneelen werden
daher technisch folgerichtig aus Aluminium gemacht,
weil dadurch die vielen Al/Cu-Kontakte zu Al/Al-Kontakten werden -
- starre und dicke Leitungen (Stromschienen) aus Al zu machen,
ist heute durchaus üblich, siehe wikipedia . 
Somit wäre es auch folgerichtig,
das Montagegestell für die Photovoltaik-Paneele aus isolierten Al-Profilen
zu machen, die zugleich die elektrische Verbindung der Paneele übernehmen.
Für das ganze habe ich ein paar Konstruktionen im Kopf,
bei denen die BefestigungsProfile für die Paneele isoliert sind und
den Strom leiten, die Tragfunktion übernimmt der Dachstuhl -
aber ich bin Maschinenbauer und möchte das zur Sicherheit
zusammen mit Bauingenieuren und Elektrotechnikern entwickeln.
Die Herstellung von Al ist sehr energieintensiv und umweltzerstörend
(170 kWh/kg Al (Wärme 154,5 kWh + EStrom 15,5 kWh);
 Recycling: 5-10% von neu(? von 170 oder 15,5 ?)
Die entscheidende Frage ist daher:
wie lange hält Al in einer Dachkonstruktion : 30…300…3000 Jahre.
Die Energie-Rücklaufzeit verlängert sich
 … bei 30 Jahren um ca 2 Jahre(Vorsicht grobe Rechnung von mir)
 … bei 300 Jahren ca. 2/10=0,2 Jahre pro Zellen-Generation
 … bei 3000 Jahren vernachlässigbar.
 (die Bronze-Klammern in der Akropolis haben 3000 Jahre gehalten -
  das werden wir doch wohl auch zusammenbringen  )
Das Al ist durch die Isolierung geschützt,
ein Kunststoff mit brauchbarer Lebensdauer - 80 Jahre wären schön -
wird hoffentlich zu finden sein.
Beim Neu-Decken des Daches müssen die Al-Profile möglichst sorgfältig
abgeschraubt und dann wieder neu aufgeschraubt werden.
Die 'Zeit=Geld'-Hysterie der Marktwirtschaft und die Unwilligkeit
schlecht bezahlter Arbeiter steht dem allerdings entgegen, aber das … 
Das Abschrauben von Metallteilen werden sich die Menschen angewöhnen
müssen, wenn die Menschheit nicht wieder in die Steinzeit zurück will.
Mit Photovoltaik wird die oberste Schicht des Hauses eine SiAl-Schicht,
wie auch die oberste Schicht der Erde eine SiAl-Schicht ist -
- und wie der Urmensch in seiner Höhle eine SiAl-Schicht über kopf hatte,
  hat das dann auch der moderne Mensch ;-)
A n d e r e  Z e l l t y p e n :
CIS- Dünnschicht-Zellen, aus Kupfer-Indium-Sulfit 
CdTe-Dünnschicht-Zellen, aus Cadmiumtellurid
Indium und Tellur sind nur in relativ kleinen Mengen vorhanden
und daher auf lange Sicht möglicherweise nicht ausreichend. 

E n e r g i e b i l a n z :
Bei der derzeitigen Technik ergeben sich für Deutschland und SüdEuropa
folgende Werte (Stand 2008):
  ( aus  www.energiesparhaus.at  ,  volker-quaschning  )
  Zell-Typ Lebensdauer
[Jahre]
Wirkungsgrad Amortisations-
zeit [Jahre]
Erntefaktor
u
n
g
e
k
ü
h
l
t
. . sinkt mit
höherer Temp.
5%/10C
je nach
Klimazone
D...SüdEu
je nach
Klimazone
D...SüdEu
Si monokr 30 14,5...15,5% 4,6...2,3 5,5...11
Si polykr 30 12,0...14,0% 3,2...1,6 8...16
Si amorph 30 2,4...1,2 11...21
Si monokr rec 30+4*25=130 . . 12...25
Si polykr rec 30+4*25=130 . . 18...36
g
e
k
ü
h
l
t
. . sinkt mit
höherer Temp.
5%/10C
je nach
Klimazone
D...SüdEu
je nach
Klimazone
D...SüdEu
Si monokr 30 . . .
Si polykr 30 . . .
Si amorph 30 . . .
Si monokr rec 30+4*25=130 . . .
Si polykr rec 30+4*25=130 . . .

Gekühlte Solarzellen sind noch zuwenig im Einsatz,
daher gibt es dafür noch keine zuverlässigen Daten.
Wir verwenden etwa 1/3 der PrimärEnergie für Heizung und Warmwasser,
das können diese Zellen leicht abdecken.
Nach Herr Prof.Dr. Quaschning reicht die Fläche auf Einfamilienhärusern
problemlos aus, PV und Thermie in ausreichender Menge parallel
zu installieren, deshalb werden gekühlte Solarzellen weniger installiert.
Eine Unterkonstruktion aus Al zur Befestigung und gleichzeitiger
elektrischer Verbindung der Solarpaneele erhöht die Amortisationszeit
um etwa 2 Jahre (grobe Rechnung von mir); das ist angesichts der Datenlage
verkraftbar, siehe oben 

R e c y c l i n g :
Photovoltaik-Paneele haben eine Lebensdauer von etwa 25-30 Jahren.
Auf 4000000000 Jahre - die Lebenszeit der Erde - gerechnet 
wird sich auch hier eine Wiederaufbereitung nicht umgehen lassen.
Die Frage: "Warum verliert ein Photovoltaik-Paneel seine Funktion?"
wird beantwortet in dem Artikel
"Untersuchung von Alterungserscheinungen bei Photovoltaikmodulen
 an der TU-Berlin"
Das Recycling von Solarzellen und PV-Modulen wird beschrieben in
Recycling von Solarzellen und Photovoltaik-Modulen
Die Dotation diffundiert so langsam aus dem Silizium, dass eine Zelle
4 mal recycelt werden kann, was eine Lebensdauer von 100 Jahren ergibt
(siehe  S.10).
Die Energie-Rücklaufzeit eines Moduls,
das mit Zellen aus recycelten Wafern bestückt ist,
beträgt nur etwa 30% im Vergleich zu einem Neuprodukt
( siehe "Recycling von PV-Modulen" ).
Setzt mensch dies in Rechnung, so wird
der Erntefaktor erhöht um den Faktor (1+4*1)/(1+4*0,3)= 2,27
(die Amortisationszeit passt für diesen Sachverhalt nicht )

V e r w i r k l i c h u n g :
Welt-Energieerzeugung: ca. 100·1012 kWh/Jahr. 
  davon EStrom:20·1012 kWh/Jahr und Wärme:80·1012 kWh/Jahr
Welt-Energieerzeugung '2069' : 120 m2/K = 12 kWp/K
  12 kWp/K *8E9 K = 96E9 kWp EStrom  
  96E9 kWp *1000 kWh/a/kWp = 96E12 kWh/Jahr EStrom
  96E9 kWp *4500 kWh/a/kWp =432E12 kWh/Jahr Wärme bis 120°C .
  Das muss nicht unbedingt in 60 Jahren erreicht werden, denn die
  Wirtschaftsweise gemäß '2069' braucht pro Kopf weniger Energie
  bei höherer Lebensqualität als D(2004). 
Der Anteil der Photovoltaik an der Welt-EnergieProduktion 2008
ist 0.05% bzw. (0.05/100)*100·1012 = 50·109 kWh/a, siehe nzz.ch
Das ist sehr wenig, daher
leiten manche Leute daraus ab, dass Photovoltaik nicht hochkommen kann,
weil der dazu notwendige Material- und Energieverbrauch nicht leistbar sei
- eine Rechnung zur Begründung ist aber nicht zu finden.
Also muss ich selbst rechnen.
Nötiges Wachstum:
  Theoretisch sind 2 Fälle möglich :
  EnergieErzeugung mit gleichbleibender WachstumsRate e:
    Wachstumsfunktion: E=E0*(1+e)^t
    ...daraus Wachstumsrate e=(E/E0)^(1/t)-1
    Um von 0.05% auf 100% in 60Jahren(2009-2069) zu kommen, braucht es eine
    Wachstumsrate e = (100%/0.05%)^(1/60)-1 = 1.135-1 = 0.135 = 13.5 %/a
    Eine Wachstumsrate von 13.5%/a heißt:
     'alle 5.5 Jahre eine Verdoppelung(=x2)'
    Rückrechnung auf erforderlichen Startwert :
    Anfangswert E0 = E/(E/E0) = 
              ganze Energie durch EStrom aus Solarzellen:
                              = 100E12/(100%/0.05%) = 50E9 = 50 Milliarden kWh/Jahr
              nur EStrom durch EStrom aus Solarzellen:
                              =  20E12/(100%/0.05%) = 10E9 = 10 Milliarden kWh/Jahr
  SolarzellenErzeugung mit gleichbleibender WachstumsRate p:
    Alle erzeugten Zellen liefern Energie, daher ergibt sich die
    EnergieErzeugung gamäß der Anzahl der Zellen
    (= Summe der Jahresproduktionen).
    Wachstumsfunktion: E=E0*((1+p)^(t+1)-1)/p
    ...die Wachstumsrate p aus 100%=0.05%*((1+p)^(60+1)-1)/p  ->
       -> p = 0.089 = 8.9%
    Eine Wachstumsrate von 8.9%/a heißt:
     'alle 8.2 Jahre eine Verdoppelung(=x2)'
  Beide Wachstumsfunktionen stimmen mit der Wirklichkeit nicht überein,
  weil bei der Inbetriebnahme von Fabriken die Wachstumsraten
  nicht gleichbleibend sind - aber sie liefern Anhaltswerte.  
Material- und Energie-Aufwand:
Die Daten für eine Fabrik für Photovoltaik sind zu finden aufralos.de
Wenn die Sache von einem niedrigen Niveau ausgeht, ist das eine Zeitlang
zu verkraften.
Wie lange, das muss mensch mit einem Computerprogramm simulieren.
Dafür braucht mensch folgende Daten:
- Anzahl der augenblicklich vorhandenen Fabriken (für Silizium+Zellen)
- derzeitige Produktion an Solarsilizium + Zellen
- Material- und Energie-Aufwand zum Bau einer Fabrik
- Material- und Energie-Aufwand für 1 Solarpaneel
- Verfügbarkeit von Material und Energie.
Einige Daten sind nicht aufzufinden -
wahrscheinlich wurden sie nicht erhoben . bleibt also nur eine
Abschätzung:
- Material- und Energie-Aufwand für Solarpaneele :
    Solarpaneel mit 1 kWp:
      Annahmen: 1 kWp bringt ca. 1000 kWh/Jahr (in Süd-EU ca. 2000 kWh/Jahr)
         (gekühlte Solarzelle (z.B.CoolPV) mit 1 kWp liefert
           in Deutschland ca. EStrom: 1000 kWh/Jahr und Wärme: 4500 kWh/Jahr)
      aus der Amortisationszeit, siehe Tabelle oben, die
      Energie für die Herstellung : Si-poly 3.3*1000= 3300 kWh/kWp
        (ob da schon die Errichtung der Fabrik anteilig drin ist, das ?)
      Al-Bedarf : 
         Solarzelle 1kWp: aus M. Kaltschmitt, A. Wiese: Erneuerbare Energien
            105*10E(-6)*1000 = 1.05 kg/kWp
	    (für gekühlte Solarzelle fehlen die Daten)
         Verbindung+Befestigung (EigenIdee) : Al profil 20x10x3mm  2*10m
            2*(10+20)*3*2*10E3 = 3.6E6 mm3 = 3.6 dm3 /kWp
            3.6*2.7 = 9.7 kg/kWp 
             (Vergleich mit Cu-Verbindungen aus  
              750*10E(-6)*(2.7/8.9)*(58E6/36.6E6)*1000= 3.6 kg Al/kWp <9.7 ) 
            +Schrauben+Kleinteile  
            ~ 12kg/kWp 
         Gesamt Al für 1 kWp: 4.6 bis 12 kg/kWp
		4.6 kg/kWp ...elektr.Verbindung aus Al, Befestigung St
	       12   kg/kWp ...Al-Profil für elektr.Verbindung und Befestigung
    Welt:
      PhotoVoltaik-Bedarf-Welt: 
         GesamtEnergie-PV: 100E12/1000 = 100E9 kWp
	       Herstell-Energie :                      100E9*3300 = 330000E9 kWh
	 EStrom-PV            :   20E12/1000 =   20E9 kWp
	       Herstell-Energie :                        20E9*3300 =  66000E9 kWh
      Al-Bedarf-PhotoVoltaik-Welt :
         Jährliche Al-Welt-Produktion 2006 : 20E9 kg/a 
         GesamtEnergie-PV:  12*100E9 = 1200E9 kg
	       Nötige Al-Jahresproduktion:   1200E9/60 = 20E9 kg/a = 100%v2006
	       Herstell-Energie für Al:          1200E9*170=204000E9 kWh
							    davon EStrom 18600E9 kWh 
         EStrom-PV            :  12*20E9   =   240E9 kg
				       ( 4.6*20E9 =     92E9 kg)
	       Nötige Al-Jahresproduktion:     240E9/60 =  4E9 kg/a =  20%v2006
							   (   92E9/60 =  1.52E9 kg/a = 8%  )
	       Herstell-Energie für Al:            240E9*170=  40800E9 kWh
							    davon EStrom   3720E9 kWh	
	 Der mittlere Al-Bedarf liegt zwischen 8% bis 100% der Produktion2006 -
	 - je nach Annahmen -, also durchaus leistbar,
	 die 8% lassen sich möglicherweise schon durch Sparen
	 aus der derzeitigen Al-Produktion umleiten.
- Material- und Energie-Aufwand zum Bau einer Fabrik : siehe ralos.de 
      Baukosten (Fabrik für Silizium+Zellen) : ca. 1 Milliarde $, Bauzeit 3 Jahre
      Annahmen: 10% der Summe ist der Energieaufwand zu 0.1$/kWh  
      Energie zur Errichtung : 0.1*1E9/0.1= 1 Milliarde kWh/Fabrik
    (Fabrik liefert Solarzellen für 347 MWp/Jahr
			   (1kWp ... 1000 kWh EStrom/Jahr + 4500 kWh Wärme/Jahr, s.o.)
			  das ist Solarzellen für
			     ca, 347000*1000= 0.347 Milliarden kWh EStrom/Jahr und
			     ca, 347000*4500= 1.562 Milliarden kWh Wärme/Jahr und
	        benötigt für die ZellenErzeugung 347000*3300=1.15E9 kWh/Jahr)
- Verfügbarkeit von Material und Energie.
  Derzeit stellen wir Energie aus Kohle, Erdöl, Erdgas, Uran bereit.
  Um die Umwelt nicht noch mehr zu belasten und Probleme zu verschärfen,
  sollten wir Energie umleiten.
  Dafür bieten sich einige Bereiche an :
  ..Rüstung :
      jährliche Ausgaben: ca. 1000 Milliarden $/Jahr, siehe ftd.de 
      Annahmen: 10% der Summe ist der Energieaufwand zu 0.1$/kWh
      Energie in der Rüstung : 0.1*1000E9/0.1= 1000 Milliarden kWh/Jahr
         (das wäre 1% der Welt-Energieerzeugung !?)
  ..Verkehr :
      jährlicher Energieverbrauch : ca. 30000 Milliarden kWh/Jahr
      Annahmen: 3% eingespart und umgeleitet bringt 900 Milliarden kWh/Jahr
  ..Private Haushalte : Heizung, Warmwasser, Kochen
      jährlicher Energieverbrauch : ca. 30000 Milliarden kWh/Jahr
      Annahmen: 1% eingespart und umgeleitet bringt 300 Milliarden kWh/Jahr
  Summe : 2200 Milliarden kWh/Jahr stehen zur Verfügung
				ohne besonderen Verzicht auf Lebensstandard
	da das ganze nur eine grobe Abschätzung ist, rechne ich weiter mit
	  2000 Milliarden kWh/Jahr
  Mit diesen 2000 Milliarden kWh/Jahr können hergestellt werden:
  ..Fabriken :
	 2000*3/1= 6000 in 3 Jahren
	 diese könnten Solarzellen liefern für
	 6000*0.347E9= 2000 Milliarden kWh/Jahr
	 (dies entspricht 2000E9 kWh/8E9 kWh = 250 Atomkraftwerke/Jahr )    
  ..Solarzellen :
	 2000E9/3300= 0.6 Milliarden kWp/Jahr = ca. 600 Milliarden kWh/Jahr
	(dies entspricht 600E9 kWh/8E9 kWh = 75 Atomkraftwerke/Jahr )
	(600<2000 d.h.in den ersten Jahren 6000 Fabriken nicht auslastbar
	 auslastbar wären 2000E9/1.15E9= 1740 Fabriken)
- Laufende Produktion :
    Die SolarzellenProduktion wird zum energetischen Selbstläufer, wenn 
    alle bereits produzierten Zellen mehr Energie liefern, als die Jahresproduktion
    benötigt, also wenn für jedes Jahr t gilt
      P0*((((1+p)t+1-1)/p)*eE/(P0*(1+p)t+1*eZP) > 1
      bzw. mit Racycling:
      P0*((((1+p)t+1-1)/p)-(1+p)t-30)*eE/(P0*((1+p)t+1)*eZP+(1+p)t-30*eZR)) > 1
      für Al-Profil für elektr.Verbindung und Befestigung, ohne Wärme:
      P0*((((1+0.089)t+1-1)/0.089)*1000)/(P0*(1+0.089)t+1*(3300+12*170)) ist
         > 1  ab Jahr 6 . somit also Überschuss für andere Zwecke
	 ≅ 2  ab Jahr 30, 
      für Al-Profil für elektr.Verbindung und Befestigung, mit Wärme:
      P0*((((1+0.089)t+1-1)/0.089)*5500)/(P0*(1+0.089)t+1*(3300+12*170)) ist
         > 1  ab Jahr 1 . somit also Überschuss für andere Zwecke
	 ≅ 11  ab Jahr 30, 
      das Recycling wirkt sich kaum aus.
- Endspurt :
    Verdoppelung in den letzten 5.5 (bzw. 8.2) Jahren.
    Wenn die Wachstumskurve richtig eingehalten wurde, so liefern
      zu diesem Zeitpunkt die bereits hergestellten Solarzellen
      bereits die Hälfte der geplanten Energiemenge, also
      je nach Vorgabe 20E12*0.5=10E12 bis 100E12*0.5=50E12 kWh/Jahr 
    Benötigte Anzahl an Fabriken für Endspurt:
      EStrom-PV : 20E12*0.5/(5.5*0.347E9)= 5240 (bzw. 3515) Fabriken
        5240<6000 dh. das Ziel wird früher erreicht oder übererfüllt.
      Gesamtenergie-PV :
	nur EStrom : 100E12*0.5/(5.5*0.347E9)= 26200 (bzw. 17572) Fabriken
	  das gälte für den nicht notwendigen Fall,
	  dass alle Energie durch EStrom aus Solarzellen gedeckt wird           
        EStrom+Wärme : 100E12*0.5/(5.5*1.9E9)= 4785 (bzw. 3210) Fabriken
	  (da hinkt die Rechnung, da der Mix nicht stimmt !)
      Selbst die 26200 Fabriken sind in 26200*1E9/2000E9= 13 Jahren baubar
        und es bleiben 60-13=47 Jahre für die Herstellung der Zellen.
	(damit käme 1 Fabrik auf 8E9/26200=ca.300000 Menschen,
	 Molkereien gibt es wahrscheinlich wesentlich mehr)
    Benötigte Energie für die ZellenErzeugung im Endspurt:
      EStrom-PV : (20E12*0.5/(5.5*1000))*3300= 6E12 (bzw. 4E12) kWh/Jahr
        6E12 (bzw. 4E12)<(20E12*0.5)
      Gesamtenergie-PV :
	nur EStrom :
	  (100E12*0.5/(5.5*1000)*3300= 30E12 (bzw. 20E12) kWh/Jahr
	  das gälte für den nicht notwendigen Fall,
	  dass alle Energie durch EStrom aus Solarzellen gedeckt wird
	  30E12(bzw.20E12)<(100E12*0.5)
        EStrom+Wärme :
	  (100E12*0.5/(5.5*(1000+4500))*3300= 5.5E12 (bzw. 3.7E12) kWh/Jahr
	  (da hinkt die Rechnung, da der Mix nicht stimmt !)        
	  5.5E12(bzw.3.7E12)<(100E12*0.5)
    Benötigte Energie für die Al-Erzeugung im Endspurt:
      EStrom-PV :
	(20E12*0.5/(5.5*1000))*4.6= 8.4E9 (bzw. 5.6E9) kg Al/Jahr 
	8.4E9(bzw. 5.6E9)/20E9 = 42 (bzw. 28) % von Al(2006)
        8.4E9*170= 1.4E12 (bzw. 1E12) kWh/Jahr,
	      davon 0.13E12 (bzw. 0.87E12) kWh/Jahr EStrom
	  1.4E12(bzw.1E12)<(20E12*0.5)
	(20E12*0.5/(5.5*1000))*12= 21.8E9 (bzw. 14.6E9) kg Al/Jahr 
	21.8E9(bzw. 14.6E9)/20E9 = 109 (bzw. 73) % von Al(2006)
        21.8E9*170= 3.7E12 (bzw. 2.5E12) kWh/Jahr
	      davon 0.3E12 (bzw. 0.23E12) kWh/Jahr EStrom
	  3.7E12(bzw.2.5E12)<(20E12*0.5)
      Gesamtenergie-PV :
	nur EStrom :
	  (100E12*0.5/(5.5*1000)*4.6= 41.8E9 (bzw. 28E9) kg Al/Jahr
	  41.8E9 (bzw. 28E9)/20E9 = 209 (bzw. 140) % von Al(2006)
	  41.8E9*170= 7.1E12 (bzw. 4.8E12) kWh/Jahr,
	      davon 0.7E12 (bzw. 0.43E12) kWh/Jahr EStrom
	   7.1E12(bzw. 4.8E12)<(100E12*0.5)
	  (100E12*0.5/(5.5*1000))*12= 109E9 (bzw. 73.2E9) kg Al/Jahr 
	  109E9(bzw. 73.2E9)/20E9 = 545 (bzw. 366) % von Al(2006)
          109E9*170= 18,5E12 (bzw. 12.4E12) kWh/Jahr
	      davon 1.7E12 (bzw. 1.1E12) kWh/Jahr EStrom
	   18,5E12(bzw. 12.4E12)<(100E12*0.5)
	   das gälte für den nicht notwendigen Fall,
	   dass alle Energie durch EStrom aus Solarzellen gedeckt wird
        EStrom+Wärme :
	  (100E12*0.5/(5.5*(1000+4500))*4.6= 7.6E9 (bzw. 5.1E9) kg Al/Jahr
	  7.6E9 (bzw. 5.1E9)/20E9 = 38 (bzw. 26) % von Al(2006)
	  7.6E9*170= 1.3E12 (bzw. 0.9E12) kWh/Jahr,
	       davon 0.12E12  (bzw. 0.08E12) kWh/Jahr EStrom
	   1,3E12(bzw. 0.08E12)<(100E12*0.5)		 
	  (100E12*0.5/(5.5*(1000+4500)))*12= 19.8E9 (bzw. 13.3E9) kg Al/Jahr 
	  19.8E9(bzw. 13.3E9)/20E9 = 99 (bzw. 67) % von Al(2006)
          19.8E9*170= 3.4E12 (bzw. 2.3E12) kWh/Jahr
	       davon 0.3E12  (bzw. 0.21E12) kWh/Jahr EStrom
	   3-4E12(bzw. 2.3E9)<(100E12*0.5)
	   (da hinkt die Rechnung, da der Mix nicht stimmt !)
    Benötigte Energie für das Recycling im Endspurt:
      nach etwa 30 Jahren Laufzeit müssen Solarzellen recycelt werden,
      der Energieaufwand dafür beträgt 30%, also 0.3*3300= 1000 kWh/kWp
      Im Enspurt in den Jahren 54(bzw.52) bis 60 müssen die Solarzellen
      der Jahre 24(bzw.22) bis 30 erneuert werden.
      E24-30 =  E0·(1.13524+1.13525+1.13526+...+1.13530)=
		=E0·(1.13531-1.13524)/(1.135-1)= E0·221
      ((10E9*221/1000)*3300*0.3)/5.5= 0.4E12 kWh/Jahr
      ((50E9*221/1000)*3300*0.3)/5.5= 2E12 kWh/Jahr
      P22-30 =  P0·(1.08922+1.08923+1.08924+...+1.08930)=
		=E0·(1.08931-1.08922)/(1.089-1)= E0·85
      ((10E9/1000)*85*3300*0.3)/8.2= 0.1E12 kWh/Jahr
      ((50E9/1000)*85*3300*0.3)/8.2= 0.5E12 kWh/Jahr
    Zusammenfassung :
      EStrom-PV :
        Fabriken: 5240 (bzw. 3515)
	Energie: (6+3.7+0.4)E12<(20*0.5+2)E12
	     (bzw. (4+2.5+0.1)E12<(20*0.5+2)E12)
	Al :  42 (bzw. 28) % von Al(2006)
      Gesamtenergie-PV :
	nur EStrom :      
          Fabriken: 26200 (bzw. 17572)
          Energie: (30+18.5+2)E12<(100*0.5+2)E12
	       (bzw. (20+12.4+0.5)E12<(100*0.5+2)E12)
	  Al :  209 (bzw. 140) % von Al(2006) ...könnte gehen 
		 545 (bzw. 366) % von Al(2006) ...wird nicht gehen     
        EStrom+Wärme :
          Fabriken: 4785 (bzw. 3210)     
          Energie: (5.5+3.4+2)E12<(100*0.5+2)E12
	       (bzw. (3.7+2.3+0.5)E12<(100*0.5+2)E12)
	  Al :  99 (bzw. 67) % von Al(2006)  ...geht
      Der Endspurt geht sich aus -
      - der Engpass bei Al bedeutet nur,
        dass die Solarzellen mit St-Profilen befestigt werden müssen
	(können später durch Al-Profile ersetzt werden) .
      Wenn sich der Endspurt ausgeht, so geht sich die Wachtumskurve aus.
  Startanzahl an Fabriken:
    Grobe Rechnung: glattes Wachstum vorausgesetzt, ohne Recycling
      EStrom-PV : 10E9/0.347E9= 29 Fabriken
      Gesamtenergie-PV :
        nur EStrom : 50E9/0.347E9= 144 Fabriken
        EStrom+Wärme : 50E9/1.9E9= 27 Fabriken
    möglich:
      finanziell:
        Rüstungsausgaben umgelenkt: auf die Bauzeit von 3 Jahren 
          3*1000E9$/1E9$= 3000 Fabriken in 3 Jahren
	China besitzt 1400 Milliarden $ Devisen, siehe zeit.de
	    1400E9$/1E9$= 1400 Fabriken
	    könnte China von US-Firmen in China bauen lassen
      energetisch:
          3*2000E9kWh/1E9kWh= 6000 Fabriken in 3 Jahren
      auslastbar wären zu Beginn 2000E9/1.15E9= 1740 Fabriken
  In der Rechnung fehlt noch die Energie für die Herstellung der Al-Profile,
    für VerpackungsMaterial und für Transport.
    dafür habe ich keine Daten und kann es auch nicht schätzen,
    - besondere Schwierigkeiten sind nicht zu erwarten.
  Die hergestellten gekühlten Solarzellen liefern EStrom und auch noch
    Wärme für Heizung und Warmwasser:
    dadurch wird Erdöl und Erdgas frei,
    das entweder eingespart oder in die Erzeugung eingebracht werden kann.
  Nach 30 Jahren müsson Solarzellen recycelt werden, wofür aber
    nur noch 30% der Energie erforderlich ist,
    das geht aber nur 4x.
    dann muss der Wafer wahrscheinlich wieder eingeschmolzen werden,
    was dann wieder mehr Energie erfordert, Daten dazu gibt es nicht.
  Wie die Sache dann nach Erreichen der Vollaustattung weitergeht,
    um den Bestand zu erhalten, dazu fehlen alle Daten,
    wahrscheinlich haben wir noch gar nicht die günstigste Solarzelle
    entwickelt. 
  Die günstigste Strategie zwischen Errichtung von Fabriken und
  Erzeugung von Solarzellen, auch im Hinblick auf das CO2, muss
  mit einem Computerprogramm durchgespielt werden -
  - wäre eigentlich ein ComputerSpiel.
  Ich bin mir ziemlich sicher, dass bei gutem Willen noch mehr Energie
  umgeleitet werden könnte ohne Einbuße an Lebensqualität.
  Die Verfügbarkeit von Beton, Stahl, Aluminium, Kupfer, …
    für die Fabriken und die neuzubauenden Häuser
    wäre noch nachzuprüfen,
    dafür habe ich keine Daten und kann es auch nicht schätzen,
    - eine Rohstoff-Knappheit ist nicht zu erwarten. 
Das Ganze ist ein gigantisches Projekt, keine Frage,
aber vielleicht wäre das der 'new deal' des 21. Jahrhunderts.
Falls jemand Daten hat, die dem optimistischen Bild widersprechen,
so bitte ich um diese Daten(bitte mit Quellenangabe), damit
ich meine Homepage berichtigen kann. 
Das ganze hat ein paar systembedingte Probleme :
In der Rüstung sind Menschen beschäftigt und die können
nicht ohne weiteres auf Baustellen umgesiedelt werden,
aber das ist kein Energie- oder Material-Problem,
sondern ein Problem des derzeitigen ineffizienten Wirtschaftssystems
- das System '2069' hat dieses Problem nicht.
Das eigentliche Problem liegt aber im Kopf der Menschen:
..ein Verzicht auf neue Rüstung ist für 'Staatsmänner' nicht denkbar,
   dass das 'regierende' Volk die 'Macher' bändigt, das ist es nicht gewohnt,
..ein Projekt dieser Größenordnung erfordert eine Entschlossenheit,
   die in einer Marktwirtschaft nur in Ausnahmefällen zu finden ist.

Den Ausnahmefall haben wir jetzt, also auf !



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Photovoltaik - für eine gesunde Volkswirtschaft ungeeignet ??
........................................................................................................................................

Mit 'gesunde Volkswirtschaft' meinen Politiker bis Gewerkschafter
das heutige kapitalisch-marktwirtschaftliche Wirtschaftssystem,
wenn es 'brummt'(= gut läuft). 
Das derzeitige Wirtschaftssystem muss um ca 3%/Jahr wachsen(=zunehmen),
ohne Wachstum läuft  das Systen nicht,
das zeigt die Theorie [H.C.Binswanger "Geld und Wachstum"]
                                 [Kremer:"Eine andere unsichtbare Hand des Marktes..."]
und die Praxis [Creutz "Das Geld-Syndrom"].
3%/a Wachstum(=Zunahme) ergibt in 25 Jahren 2-mal,
in 100 Jahren 16-mal, in 200 Jahren 256-mal ... soviel wie am Ausgangspunkt.
Das läuft eine zeitlang scheinbar wunderbar, aber auf Dauer ?
Wer glaubt,
dass auf einer endlichen Erde mit endlichen Ressourcen
die Wirtschaft immerfort wachsen(=zunehmen) kann,
ist das ein Realist oder ein Irrealist ?
Wenn in einem Organismus ein Stück Gewebe immerfort wächst(=zunimmt),
so ist dies ein Krebsgeschwulst - und alles andere als gesund.
Eine Wirtschaft, die immerfort wächst(=zunimmt),
wirkt für die Erde wie ein Krebsgeschwulst - und alles andere als gesund.
(Das Problem immerwährenden Wachstums beschreibt der Heise-Artikel)
 
Die bestimmenden WirtschaftsGrößen
in ihrem Verlauf von 1945 bis 2000 bildlich dargestellt:

(Quelle: INWO, Spiegel, Wikipedia)
Daraus kann mensch herauslesen, dass ..
...die Einkünfte aus Kapital riesig steigen,
...der Zuwachs beim Kapital größer ist als der Zuwachs beim BIP ! -
     -woher kommt das Geld für den Zuwachs beim Kapital ??? 
...die Einkünfte aus Arbeit nach kurzer Zunahme immer weniger wachsen,
...der Staat sich ab einem Zeitpunkt nur durch Verschuldung hält,
...die Arbeitslosigkeit ab einem Zeitpunkt steigt und anhält.
Kann mensch das eine 'gesunde Volkswirtschaft' nennen ?
Die derzeitige 'gesunde Volkswirtschaft' hat durch übertriebene Arbeitsteilung
zur 'industriellen Landwirtschaft' geführt,
also Maschinen-Einsatz, Monokultur, Pestizid-Einsatz, Kunstdünger;
diese Form der Landwirtschaft zehrt die Böden langsam aus
und zerstört schleichend die Fruchtbarkeit der Böden
und wir verlieren dadurch jährlich Millionen ha fruchtbares Land,
siehe unep, desertifikation.de, Welt-Ernährung.
Wenn mensch die Lebensmittel aus industrieller Landwirtschaft analysiert,
so sind das lediglich minderwertige Nahrungsmittel (die Entwicklung seit 1985)
- gesund sind die nicht,
  siehe Handel-gesundeErnaehrung , Gesundheit&HochertragsSorten .
Die derzeitige 'gesunde Volkswirtschaft' vergeudet Rohstoffe und Energie
für Ramsch - sie erzeugt Berge von Ramsch und damit Berge von Gift-Müll -,
nur damit die Menschen ihren Lebensunterhalt verdienen können,
was ist daran eine 'gesunde Volkswirtschaft' ?
Zusammengefasst:
Was die heutigen Politiker, Wirtschaftler, Industrielle und Gewerkschaftler
eine 'gesunde Volkswirtschaft' nennen, ist alles andere als 'gesund' und
dieses Wirtschaftssystem wird zum Untergang der Zivilisation führen. 

Die Erde und die Menschen an ein Wirtschaftssystem anzupassen,
das ist die falsche Pichtung.
Das Wirtschaftssystem muss an die Erde und an die Menschen angepasst
werden.

Die Erde ist ein Raumschiff,
von dem wir die lebenserhaltenden Kreisläufe nur unzureichend kennen.
In einem Raumschiff ist kein Platz für Markt und Konkurrenz,
sondern es geht ums Überleben der Besatzung -
- und da ist Zusammenarbeit notwendig.
Menschliche Zivilisation ist in diesem Raumschiff nur ein Teilsystem,
das eingebettet ist in weitere Teilsysteme, z.B. Boden, Wasser-Kreislauf,
PflanzenBewuchs (C-, N-, Mineralstoff-, Spurenelemente-Kreislauf),
Rohstoff-Kreislauf.
Die fossilen Energieträger und die leicht gewinnbaren fossilen Rohstoffe
sind erschöpflich, und das bereits in Jahrzehnten bis Jahrhunderten:
Kohle(Jahrhunderte), Erdöl(Jahrzehnte), Erdgas(Jahrzehnte), 
(Uran (Jahrzehnte bis Jahrtausende)
  durch 239Pu erbrütet aus 238U, 233U erbrütet aus 232Th
  lässt sich Atomenergie angeblich auf 5000 Jahre strecken;
  dies bringt eine weitere unbekannte Vergiftung unserer Erde
  und senkt die Lebensqulität auf der Erde weiter ab;
  bei 3%/a Wachstum ist in 5000 Jahren die Wirtschaft auf das 15E63-fache 
  gewachsen (  (1+0.03)^5000=15E63 = 15 000 000 000...63Nullen  ),
  dass das nicht geht, ist unbestreitbar;
  behält die Menschheit das derzeitige Wirtschaftsystem bei,
  so gibt es innerhalb dieser 5000 Jahre mehrere WirtschaftsZusammenbrüche,
  WirtschaftsZusammenbrüche münden üblicherweise in Kriege -
  - und das dann bei laufenden Atomreaktoren ... .
  Atomenergie aus Atomspaltung ist also eine Sackgasse,
  denn was machen wir nach 5000 Jahren die folgenden 4000000000 Jahre ?
  Uran sollten wir uns möglicherweise für die Mondstation aufsparen,
  denn das ist die einzige Energiequelle, die wir hochbringen können.)
(Atomverschmelzung ist derzeit noch in den Sternen -
  und wird möglicherweise auch dort bleiben;
  vor 50 Jahren waren die Wissenschaftler '50 Jahre' vom Ziel entfernt
  und heute ist die Wissenschaft immer noch '50 Jahre' vom Ziel entfernt.
  Mit der Atomverschmelzung zu spekulieren, ist daher unredlich .)
Auf lange Sicht bleiben also nur die erneuerbaren Energien :
Wasserkraft, Solarzelle(Photovoltaik, Wärme), Wind, ... -
- und wir werden eben ein Wirtschaftssystem erfinden müssen,
das damit zurecht kommt, siehe z.B. '2069'

Der Mensch ist gemäß seiner biologischen Ausstattung
auf Bewegung in frischer Luft unter freiem Himmel ausgerichtet -
- der Mensch hat die Haare auf dem Kopf, um das darunterliegende Gehirn
vor den Wärmestrahlen der Sonne zu schützen
und nicht um Arbeit für Friseure zu schaffen.
Dass Menschen täglich 8 Stunden 5 Tage die Woche und das 40 Jahre lang
vor einem Bildschirm sitzen oder an einer Maschine stehen,
das ist zutiefst gegen die menschliche Natur.
Der Mensch bringt unter diesen Umständen nur mangelhafte Leistung
und wird zudem über kurz oder lang krank -
- mensch kann sogar fragen, ob mensch während dieser Zeit
  überhaupt lebt oder nur dahinvegetiert.

In der heutigen 'gesunden Volkswirtschaft' regiert Geld die Welt.
Wir Menschen sind nur mehr Untertanen - oder Sklaven ? - des Geldes.
Sklaven sind fremdbestimmt, d.h. sie können
über ihre Zeit nicht frei verfügen und ihre Arbeit wird ihnen befohlen.
Für die meisten Menschen in der Industriegesellschaft trifft dies
für 5 Tage in der Woche auch zu: also sind wir Sklaven.
Um die Menschen zum heutigen Wirtschafts-Sklaven umzukrempeln,
dazu bedurfte es jahrhunderte-langer VErziehungsArbeit;
Die VErziehungsArbeit hat allerdings gewirkt:
die meisten Menschen können sich eine 
andere Wirtschaftweise als die derzeitige nicht vorstellen.
Das widerspricht einer gesunden Seele und einer gesunden Vorstellungskraft -
- also von wegen 'gesunde Volkswirtschaft'.


Die heutige 'gesunde Volkswirtschaft' ist weder erd- noch menschen-gerecht.  
Die Zeit wäre reif für ein neues Wirtschaftssystem,
eines das erd- und menschen-gerecht ist.
Dazu gibt es bereits Vorschläge, einer ist '2069' .


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Atomenergie - die Hilfe vor dem Klimawandel ?
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Das Klima auf der Erde ändert sich ständig,
weil sich auch die Einflussfaktoren ständig ändern:
von der Sonnenaktivität bis zur Wärmeabstrahlung der Erde durch
die Beschaffenheit der Erdoberfläche(Pflanzenbewuchs, Siedlungen),
das ganze ist vielfältig und verwickelt in den Zusammenhängen,
siehe wikipedia, hu-berlin.
Das Klima hat sich schon des öfteren gewandelt -
- schon bevor es Menschen gab, siehe hu-berlin
- und auch als es schon Menschen gab, siehe hu-berlin
Derzeit sieht es so aus, als würde sich das Klima auf wärmer zubewegen.
Trotz vieler möglicher Ursachen, richtet sich die Diskussion
fast ausschließlich auf einen Stoff: das Gas CO2
Der CO2-Gehalt der Atmosphäre ist von 0,028% auf 0,038% gestiegen,
also um ca. 30% - und das wird menschlicher Tätigkeit zugeschrieben.
Daraus werden Horrorszenarien abgeleitet, z.B. [1], [2] .
Andererseits findet mensch in wikipedia:
"Die anthropogenen, d. h. vom Menschen verursachten, CO2-Emissionen
 von jährlich ca. 36,3 Gt bzw. ca. 9,9 Gt Kohlenstoff
 (8,4 Gt C durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe sowie
  1,5 ± 0,5 Gt C durch Landnutzung)[15]
 sind nur ein kleiner Anteil des überwiegend aus natürlichen Quellen
 stammenden Kohlenstoffdioxids von jährlich etwa 550 Gt CO2
 bzw. 150 Gt Kohlenstoff"
Aus diesem geringen menschlichen Anteil (36,3/550=6,6%) schließen manche,
dass der Mensch keinen Einfluss hat, siehe wikipedia, meier.

Dass das CO2 so besonders gefährlich sei,
daran hat die Atom-Industrie offensichtlich ein Interesse, denn
sie drängt sich selbst als Problemlöser auf.

Aus dem Schlot von Atomkraftwerken kommen radioaktive Abgase,
CO2 erzeugt der Reaktor nicht.
Atomkraftwerke selbst stoßen also kein CO2 aus,
mittelbar durch die vorgelagerten Prozesse aber schon:
Abbau und Verarbeitung des UranErzes, Anreicherung ....
Herstellung der Baustoffe und Bau des Werkes ....
Abbruch des Werkes .
Atomkraftwerke sind bezüglich CO2-Emissionen
nur geringfügig besser als erdgasbetriebene GuD-HKWs oder BHKWs.
(GuD-HKW = Gas-und-Dampf-Heiz-Kraft-Werk, BHKW = Block-Heiz-Kraft-Werk)
Nutzt mensch noch das Biogas aus Gülle (Orte+Tierhaltung),
so kommt mensch unter die Werte von Atomkraftwerken.
Erd-+biogasbetriebene GuD-HKWs oder BHKWs ergeben eine
weitgestreute Energieversorgung, die viel stabiler läuft als Atomkraftwerke.
Daten dazu siehe akw_co2papier

Die UranVorräte werden vorausichtlich in ein paar Jahrzehnten zu Ende gehen -
- früher als die ErdgasVorräte.
Durch 239Pu erbrütet aus 238U, 233U erbrütet aus 232Th
lässt sich Atomenergie angeblich auf 5000 Jahre strecken. 
Dies bringt eine weitere unbekannte Vergiftung unserer Erde
und senkt die Lebensqulität auf der Erde weiter ab.
Bei 3%/a Wachstum ist in 5000 Jahren die Wirtschaft auf das 15E63-fache 
gewachsen (  (1+0.03)^5000=15E63 = 15 000 000 000...63Nullen  ),
dass das nicht geht, ist unbestreitbar.
Behält die Menschheit das derzeitige Wirtschaftsystem bei,
so gibt es innerhalb dieser 5000 Jahre mehrere WirtschaftsZusammenbrüche.
WirtschaftsZusammenbrüche münden üblicherweise in Kriege -
- und das dann bei laufenden Atomreaktoren ... .



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Atomenergie hat kalkulierbares Risiko ?
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Atomenergie ist gekoppelt mit Radioaktivität.
Radioaktive Stoffe und die von ihnen ausgesandte Strahlung sind
Teil der Natur, es gibt sie, seit es Materie gibt.
Die Lebewesen sind daran angepasst.
Radioaktive Strahlung beschädigt die Zellen und da besonders das Erbgut.
Bei zu starker Beschädigung stirbt die Zelle bzw. der Virus,
bei mäßiger Beschädigung können die Zellen sich selbst wiederherstellen.
Ab und zu gelingt das nicht fehlerfrei, dann liegt eine 'mutierte' Zelle vor,
bei Viren und Bakterien ist dies ein neues Lebewesen mit geänderten
Eigenschaften, also ein 'mutierter Virus' bzw. ein 'mutiertes Bakterium',
bei Vielzellern ist dies möglicherweise eine Krebszelle.
Radioaktivität ist zweifellos Bestandteil der Natur -
- aber wir wissen nicht, 'wie voll das Glas ist':
kaum gefüllt oder bereits mit Gupf, sodass ein Tropfen das Glas überlaufen lässt.

In Atomkraftwerken sind radioaktive Stoffe eingesetzt.
Diese müssen zuerst aus der Erde gebuddelt werden und
in eine technisch brauchbare Form gebracht werden,
die Menschen vor Ort erleben das so:  Belastung durch Uran-Abbau .

Durch die Spaltung der Atome entstehen neue radioaktive Stoffe,
mit denen verfahren werden muss: 
radioaktive Gase werden über den Schlot in die Umgebung verteilt,
ausgebrannte Brennelemente werden im 
Abklingbecken und im Brennelement-Zwischenlager zwischengelagert, 
dann in speziellen Behältern - genannt Castor-Behälter -
zur Wiederaufbereitungsanlage geführt oder zum Endlager gebracht;
bei der Wiederaufbereitung fällt radioaktives Wasser an -
- das wird dann in einen Fluss oder ins Meer geleitet -,
beim Endlager hofft man, dass die nächsten 1000000 Jahre nichts geschieht.
Bei all diesen Verfahren entstehen Bereiche, in denen zur natürlichen
radioaktiven Strahlung noch weitere radioaktive Strahlung dazukommt.
In diesen Bereichen gibt es wie überall Bakterien und Viren und
die Bakterien und Viren mutieren dort durch die erhöhte radioaktive Strahlung
häufiger als bei der nur natürlichen radioaktiven Strahlung.
Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass da ein neuer Krankheitserreger 
entsteht.
Das Schaubild zeigt die:

4 Pandemien in den 60 Jahren mit Atombomben und Atomreaktoren 
stehen 5 Pandemien in den 2000 Jahren zuvor gegenüber.
Wo und wie diese mutierten Viren oder Bakterien entstanden sind, das 
ist mehr oder minder Spekulation, denn
  nicht jeder mutierte Bazillus bzw. Virus gelangt sofort in einen Menschen
  nicht jeder infizierte Mensch wird krank
  nicht jeder infizierte Mensch wird sogleich krank 
  nicht jeder Kranke geht zum Arzt
  nicht jeder Arzt kann eine neue Kranheit richtig einordnen und 
    der zuständigen Behörde melden
  nicht jede Behörde gibt die Daten an die richtige Sammelstelle weiter.    
Sicher gibt es für die Häufung in den letzten 50 Jahren auch andere Gründe,
z.B. Größere Bevölkerungsdichte, mehr Geschäftsreisen, mehr Urlaubsreisen,
Das erklärt möglicherweise das schnelle Anwachsen einer Krankheit
zur Pandemie nicht aber die Steigerung der Mutations-Rate.
Die Pest ist in Asien als Nagetier-Krankheit heimisch,
zwischen den Pest-Pandemien liegen mehrere Jahrhunderte.
Grippe wurde schon von Hippokrates(circa 460-375 v.Z.) beschrieben,
angeblich gab es seither(planet-wissen.de) oder seit 1580  (Grippe-Info.de) 
etwa 30 Grippe-Pandemien -
bis 1918 haben sie aber die Menschen offenbar nicht sehr beeindruckt,
da sie nicht in der Geschichtsschreibung klar festgehalten wurden.
1918 trat eine besonders bösartige Grippe auf, die 'Spanische Grippe'.
Die ersten Fälle wurden in den USA regisriert.
Reiner Zufall oder besonderer Zufall?
Die USA waren schon damals das höchstindustrialisierte Land
mit sehr vielen Kohle-Kraftwerken
und auch Kohle-Kraftwerke setzen radioaktive Stoffe frei: U, Th -
- "gleichviel wie Atom-Kraftwerke" behaupten die Atombefürworter.
Ist durch die gegenüber der natürlichen radioaktiven Strahlung
leicht erhöhte radioaktive Strahlung durch die Kohle-Kraftwerke
die bisher eher harmlose Grippe zu einer bösartigen Krankheit mutiert ?
Die 'asiatische Grippe'(1957) und die 'Hongkong-Grippe'(1968) entstanden
angeblich nachweislich in Asien, siehe Grippe .
Sicher nachweislich explodierten in Japan 2 Atombomben der USA
und wo die radioaktive Asche niederging, das ist nicht bekannt -
- wahrscheinlich in Asien.
Die ersten AIDS-Fälle mit HIV2 wurden 1981 in den USA registriert,
und HIV2 weitete sich zur Pandemie aus -
- die früher festgestellten Fälle, der erste 1959 in Afrika, mit HIV1
  blieben Einzelfälle.
Der Verdacht lässt sich nicht leicht widerlegen:
Durch die Erhöhung der radioaktiven Strahlung haben wir uns selbst 
die Pandemie-Häufigkeit erhöht -,
und zusätzlich AIDS als neue Krankheit selbst verursacht.
Wie AIDS wirklich entstanden ist, wird sich nicht mehr herausfinden lassen.
Unbestreitbar ist, dass AIDS die Lebensqualität erheblich gesenkt hat.
Der Verdacht, dass Atomkraftwerke "biologische Zeitbomben" sind,
lässt sich auf grund der heutigen Faktenlage nicht leicht von der Hand weisen.
(siehe iuv.uni-bremen.de )
Die Verwendung der Atomenergie hat also mindestens
3 Risiken:
¤ die 99,99.%-Regel der Verfahrenstechnik
¤ die Zukunft der endgelagerten radioaktiven Abfälle
¤ mehr Mutationen von Viren und Bakterien
möglicherweise noch:
¤ Genetische Strahlenschaeden
¤ Krieg bei laufenden Atomkraftwerken,

Risiko 1:
¤ in der Verfahrenstechnik gibt es nur 99,99...%
  und mit jeder 9 steigt der Aufwand und steigen die Kosten überproportional,
  um 'wirtschaftlich' zu sein, wird die Anzahl der 9-er möglichst klein gehalten,
  auch bei der Sauberkeit:
  es werden daher immer radioaktive Teilchen über die technischen Barrieren
    kommen; wieviel ist möglicherweise kalkulierbar, was sie anrichten...???
    z.B.:
    Castor-Kontamination:
       radioaktiver Staub auf der Außenfläche der Transport-Behälter
       siehe ->Stellungsnahme der Fachgruppe Radioaktivität
                       vom 05.10.2000 :  {[WWW][Archiv]}
                ->Stellungsnahme der Gesellschaft für Strahlenschutz
                       vom 15.02.1999 :  {[WWW][Archiv]}	     
       möglicherweise erklärt dies auch die erhöhte Leukämie-Rate
          bei Kindern unter 5 Jahren im 5km-Umkreis von Atomkraftwerken
	  siehe Archiv: {[1][2][3][4][5][6][7]} [8]
	  CASTOR mit radioaktivem Staub auf der Außenfläche
          steht im AKW-Gelände {[Archiv][WWW]} ->
          ->Wind bläst radioaktiven Staub in die Umgebung ->
          ->im Sand spielendes Kind schluckt radioaktives Teilchen
	  (von der Hand in den Mund)
	  die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr klein 
	  - entspricht den Tatsachen: pro AKW 1 Kind pro Jahr -
	  für das betroffene Kind ist das aber kein Trost
	  Es gibt noch mehr Gebiete mit vermehrter Leukämie bei Kindern ->[7]
	    - nach zig Atombomben-Versuchen mit dem radioktiven Asche-Regen 
	      ist dies auch wahrscheinlich -.
	   Wahrscheinlich gibt es mehrere Auslöser der Leukämie bei Kindern,
	   wenn aber bei allen Atomanlagen Kinder häufiger erkranken,
	   so ist der Verdacht berechtigt, dass irgend etwas aus den Atomanlagen
	   auch ein Auslöser ist - und der Sachverhalt muss aufgeklärt werden!
	   Die Nachforschung ist allerdings schwierig ->{[WWW][Archiv]},
	   Auf grund der wirtschaftlichen Bedeutung der Atomenergie wird da
	   wahrscheinlich nichts herauskommen -
	     siehe [SDZ], [elbmarsch.org],[bwl], [Dok] -
	   - "weil nicht sein kann, was nicht sein darf" -
	   und die geschädigten Kinder werden keine Entschädigung erhalten.
    Wiederaufbereitungsanlage La Hague:
       laut 'Greenpeace Artikel vom 12.11.2002' {[WWW][Archiv]}:
       Proben von Meeressediment enthalten Plutonium,
       Krebse zeigen eine Meeresverseuchung vergleichbar
          mit nuklearen Großunfällen

Risiko 2:
¤ die Zukunft der endgelagerten radioaktiven Abfälle:
  Die ersten Atom-Anlagen wurden 1943 in den USA gebaut und betrieben,
  um spaltbares Material für Atombomben herzustellen;
  die radioaktiven Abfälle wurden in unterirdischen Tanks gelagert -
  - ob da jemand an eine Endlagerung gedacht hat ?
  Die UdSSR baute 1945 ihre Atom-Anlagen zur Herstellung von Atombomben
  die radioaktiven Abfälle wurden in einen Fluss und See geleitet.
  Das erste zivile Atomkraftwerk wurde 1953 in Russland gebaut
  1955 wurde in England ein weiteres Atomkraftwerk errichtet -
  ohne Endlagerung, nur mit Zwischenlager.
  Ausführbare Pläne zur Endlagerung des Atommülls gab es damals nicht.
  Ab nun wurden Atomkraftwerk in den verschiedensten Ländern gebaut,
  ohne Endlagerung, nur mit Zwischenlager,
  ohne ausführbare Pläne zur Endlagerung des Atommülls, ausgenommen die
  Atommüll-Versenkung im Meer :
    USA: vor der Küste Kaliforniens, UdSSR: im Eismeer
    Europa: 800 km vor der Küste Spaniens und Portugals.
    Der Meeresboden ist wenig erforscht,
      bekannt ist: Gegenstände werden langsam mit Sand zugedeckt
                         am Meeresgrund leben Bakterien
		         am Meeresgrund gibt er heisse Quellen
    In Kalifornien kamen radioaktive Fische auf den Markt. (meine Erinnerung)
    1984 wurde die Versenkung im Meer weltweit gestoppt - warum wohl ?.
    Seither wird nach Endlagern auf dem Festland gesucht,
  Erwogen wird die Endlagerung in Salzstöcken, Tonschichten oder Gestein.
  Der Atommüll wird 'konditioniert'(=in endlagerungsfähige Form  überführt):
    Hochradioaktive Abfälle:
       mit Glas vermischt in Edelstahlbehälter gegossen (Blöcke)
    Mittel- und schwachradioaktive Abfälle:
       mit Bitumen oder Zement vermischt in Fässer(St37,beschichtet) abgefüllt
  Erfahrungswerte für Zeiträume von 1000000 Jahren gibt es nicht,
    weder bei Materialien bzw. Materialkombinationen noch bei Bergwerken;
    bei Material wird aus Kurzzeit-Versuchen mit entspechend höherer Strahlung
    auf das Langzeit-Verhalten bei niedrigerer Strahlung hochgerechnet,
    bei Bergwerksstollen kann über 1000000 Jahre nur spekuliert werden. 
  bekannt ist, dass Metalle unter jahrzehntelanger Bestrahlung verspröden.
  Atommüll-Lagerung in Salzstöcken :
    bekannt ist: Salzstöcke sind mehrere 100 Millionen Jahre alt
                           und verändern sich möglicherweise {[Archiv][WWW]}
                       Salz ist wasserlöslich, fließt und schließt Hohlräume
    In einem Hohlraum einer Salzschicht können Fässer oder Blöcke
    auf verschiedene Arten gelagert werden, z.B.:
     Stapelung mit seitlichem leeren Zwischenraum: End1
       Wenn die Salzschicht den Hohlraum schließt, werden
       die Fässer bzw. Blöcke zusammengeschoben und zusammengedrückt,
       kommen möglicherweise in 'Punktberührung' mit so hohen Spannungen
       dass der versprödete Stahlmantel birst
       und der feste Inhalt zerbröselt bzw. zersplittert -
       - möglicherweise wird so ein Teil der Fässer bzw. Blöcke zermalmt.
     Stapelung mit seitlichem verfüllten Zwischenraum: End2
       Mit Salzgries als Füllmaterial bleibt noch zusammendrückbarer Raum
       zwischen den Salzkörnern und, wo die Körner nicht hinrieseln,
       - und an der Decke ? -
       Wenn die Salzschicht den Hohlraum schließt, werden
       die Fässer bzw. Blöcke verschoben und die Zwischenfüllung verdichtet,
       mit unüberblickbaren Druckverhältnissen.
       An den unteren und oberen Flächen ist 'Punktberührung' möglich
       und möglicherweise mit so hohen Spannungen
       dass der versprödete Stahlmantel birst
       und der feste Inhalt zerbröselt bzw. zersplittert.
       Mit Beton als Füllmaterial entsteht ein harter Klumpen im plastischen Salz.
       Die Änderung von Hohlraum zu hartem Klumpen
       ändert die Spannungsverteilung im Salz
       und das Salz muss das durch Fließen ausgleichen.
       Besonders unübersichtlich sind die Verhältnisse, wenn 
       über Fass-Schichten mit Salzgries verfüllten Zwischenräumen dann
       Fass-Schichten mit Beton verfüllten Zwischenräumen kommen -[Mors];
       das Salz beginnt dann unten zu fließen,
       weil da die Zwischenräume zusammendrückbar sind,
       der 'Beton-Pfannkuchen' darüber wird gebogen und
       bekommt möglicherweise Risse auf der Oberseite ...
    Durch die Bewegung des Salzes kommt
     auch Bewegung in die Schichten um das Salz und dadurch ...?...
     ... möglicherweise Risse, durch die Wasser an das Salz ...? {[Archiv][WWW]}
    Ist das wirklich kalkulierbar ?
    Ich kenne kein Computerprogramm, das so etwas berechnen könnte.
    Der wirkliche Umgang mit den Fässern - {[WWW][Archiv]} - ...
      ... weckt Misstrauen !
    Und solche Verantwortliche ...
         endlagerpapst-kuehn-bereut {[WWW][Archiv]}
    ... mir fehlen die Worte !!!
    Seine Reue wird späteren Generationen nichts helfen.
  Atommüll-Lagerung in Tonschicht:
    bekannt ist: Tonschichten sperren Wasser (vollständig ?)
                       Tonschichten können Risse bekommen
    Durch den neu geschaffenen Hohlraum ändert sich die
    Spannungsverteilung in der Schicht und
    möglicherweise entstehen in der Schicht dadurch Risse,
    durch die Wasser zum Atommüll dringen kann.
    Eine ständige Kontrolle wird notwendig sein.
    Werden alle Zwischenräme mit Ton verfüllt, so wird
    die Rissgefahr vermindert, aber nicht vollständig beseitigt,
    da sich die ursprüngliche Spannungsverteilung nicht herstellen lässt -
    und es ist die Kontrolle unmöglich.
    Die Abwärme aus den Brennelementen trocknet den Ton aus,
    wodurch er mö:glicherweise Risse bekommt.
   Atommüll-Lagerung in Granit:
    bekannt ist: Granit hat Klüfte,
			über die Wasser und Gase Wege hinein und hinaus finden.
    In Schweden wird Atommüll in einem Stollen im Granitgestein gelagert,
    der Stollen liegt unter dem Meeresspiegel.
    Der Atommüll ist in Kupfer-Fässern(50 mm Wandstärke)
    Der Raum zwischen Kupferbehälter und Fels wird mit Bentonit ausgefüllt,
    der Bentonit quillt auf, sobald Wasser in den Stollen eindringt:
    er ist somit eine Sicherheitsbarriere, die den Abfall wirksam abschirmen soll.
    Schwierigkeiten gibt es auch hier, - und Pannen siehe {[Archiv][WWW]}
    In Finnland wird der Atommüll ähnlich wie in Schweden gelagert.
     {[Archiv][WWW]}
   Atommüll-Lagerung in Tuff(vulkanisch): z.B. USA
    bekannt ist: Tuff(vulkanisch) hat Risse
			   über die Wasser und Gase Wege hinein und hinaus finden.
		       Vulkan-Gebiete sind erdbebengefährdet
    In den USA wird ein Atommüll-Lager im Tuff der Yucca Mountains errichtet.
    Die offiziellen Stellen informieren: [state.nv],[DOE], [EPA]    
    Beruhigt sein, kann mensch auch hier nicht : {[Archiv][WWW]}
      (Gerüchte über Datenfälschungs-Absichten bei Wissenschaftlern ?!)
   Atommüll-Verringerung durch Transmutation :
    ein Verfahren zur Umwandlung langlebiger, stark toxischer Radionuklide
    (Plutonium und andere Aktiniden) aus dem Betrieb von Kernkraftwerken
    in kurzlebigere, weniger toxische Nuklide.
    Die Transmutation geschieht durch Wechselwirkung von auftreffenden
    Teilchen mit den Kernen der umzuwandelnden Radionuklide.
    z.B.: Rubbiatron
    Die 99,99...%-Regel gilt auch für dieses Verfahren,
      um 'wirtschaftlich' zu sein, wird bei der Aufbereitung
      ..die Sauberkeit begrenzt: es werden daher immer radioaktive Teilchen
         über die technischen Barrieren kommen
	 und die Umwelt vergiften 
      ..die Trennung der Stoffe nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz
         durchgeführt und die ungefährlichen Stoffe sind leicht
	 mit den gefährlichen verunreinigt,      
         somit bleibt eine 'Restmenge' der gefährlichen Stoffe und
         das Endlager-Problem bleibt mit verringertem Volumen.
    Die Endlager-Zeit für den Großteil verkürzt sich auf 500 Jahre.
    Die praktische Realisierbarkeit der Transmutation ist umstritten und
    die Autoren von Wikipedia bezweifeln die Anwendung in naher Zukunft.
    Die Idee kommt auch etwas spät,
    das Atom-Schlamassel ist schon voll im schwer steuerbaren Selbstlauf.
  Zentrale Atommüll-Endlager haben den Nachteil,
   dass der Atommüll durch bewohntes Gebiet transportiert werden muss.
   Fahrzeuge und Behälter lassen sich nur 99,99..% reinigen,
   siehe {[WWW][Archiv]} und {[WWW][Archiv]},
   so werden also entlang der Transportwege radioaktive Teilchen verstreut;
   die Wahrscheinlichkeit, sich so ein Teilchen einzuverleiben , ist zwar klein,
   aber das sagt nichts darüber aus, ob es einen trifft oder nicht,
   und das ist auch kein Trost für den Fall, wenn es einen trifft.
   Was bei einem Verkehrs-Unfall abläuft, das weiss auch niemand,
    z.B. bei einer Zugsentgleisung.
  Es wäre wirklich zu prüfen, ob es nicht das beste ist,
   den Atommüll dort zu belassen, wo er entstanden ist.
   Im AKW-Gelände ein Lager-Gebäude errichten,
   mit doppeltem kontrollierbarem Boden, dicke Wände aus Beton-Fertigteilen.
   Die Brennstäbe und den mittelaktiven Atommüll darin stapeln.
   Durch die Abwärme der Brennstäbe wird es im Gebäudeinneren so heiss,
   dass dort alles keimfrei ist.
   Ein Gebäude kann besser überwacht werden als ein Bergwerksstollen,
   die Gefahr durch Flugzeuge und Terroristen kann sehr klein gehalten werden
   durch entsprechende Flugrouten und Militär.
   Diese hässlichen Betonhügel bleiben dann 
   als Mahnmal für menschliche Dummheit und Verantwortungslosigkeit -
   bis ein wirklich einwandfreier Weg gefunden wird.
   Siehe dazu [Archiv][WWW]}
   In ein paar Jahrzehnten sehen die Menschen wahrscheinlich klarer,
   wie es weitergeht mit dem Wirtschaftssystem, dem Klimawandel, ...
   Vielleicht entschließen sie sich, es mit dem Rubbiatron zu versuchen,
   wer weiss ...
  Eines ist sicher:
   der Atommüll muss kontrollierbar und rückholbar gelagert werden,
   bei den vielen Unsicherheiten wäre ein 'aus den Augen - aus dem Sinn'
   ein Verbrechen an den Nachkommen.
  Die Probleme bei der Entsorgung des Atommülls sind so verwickelt, dass der
  Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) zu dem Schluss kommt:
  "Der Umweltrat hält auf grund der Charakteristiken bestrahlter Brennelemente
  und der darin begründeten, in weiten Teilen ungelösten Entsorgungsprobleme
  eine weitere Nutzung der Atomenergie für nicht verantwortbar."
  siehe Umweltgutachten 2000 {[WWW]} auf S.591, Abs.1517

Risiko 3:
¤ mehr Mutationen von Viren und Bakterien
    Ist bei Mutationen etwas kalkulierbar ?
möglicherweise noch Risiko 4:
¤ Genetische Strahlenschaeden  siehe umweltlexikon-online.de {[Archiv][WWW]}
möglicherweise noch Risiko 5:
¤ Krieg bei laufenden Atomkraftwerken,
  wie der verlaufen wird, stellt mensch sich besser nicht vor.
  Wer mit der Vernunft der Menschen kalkuliert,
  - hat sich bis jetzt noch immer verkalkuliert!

Solange der Verdacht ein Verdacht bleibt, liegt ein Patt vor, denn
er lässt sich weder zur Gewissheit beweisen noch als falsch ausräumen.
Taucht bei einem Unternehmen ein Verdacht auf schädliche Folgen auf,
so gebietet die Vernunft, das Unternehmen abzubrechen,
den Verdacht zu untersuchen
und das Unternehmen nur fortzusetzen, wenn der Verdacht ausgeräumt ist.
In einem Wirtschaftssystem wie '2069' geht dies leicht, denn
es läuft auch ohne Neuerungen.
Ein Wirtschaftssystem mit Arbeitsteilung und Geld mit Zins und damit
Wachstumszwang benötigt Neuerungen notwendig, um genug Arbeit zu haben,
damit alle Menschen sich ihren Lebensunterhalt verdienen können.
Wird da ein Unternehmen gestoppt, sind Lebensinteressen betroffen und
die Auseinandersetzung wird gefühlsbeladen und zuweilen gewalttätig.
Die Atom-Industrie wurde von Technokraten umd Politikern eingeführt
ohne Abstimmung trotz der Vorahnungen und Vorbehalte vieler Menschen,
ohne Abklärung des ganzen Problemfeldes durch entsprechende Versuche:
also  undemokratisch als Zwangsbeglückung und fahrlässig von der Technik her
im blinden Vertrauen auf ... - worauf eigentlich ??? -
und jetzt steckt die Menschheit in einem 1:1-Versuch !
In der Darstellung

ist die Reichweite für die Energiebereitstellung aus Atomspaltung
(140 mm/4000000000 Jahre)*5000 Jahre = 0,00018 mm breit,
also verschwindend klein, daher ist offensichtlich
Energie aus Atomspaltung für die Menschheit eine Sackgasse.
In den 5000 Jahren sind alle möglichen Prozesse zusammengerechnet:
235U, 239Pu erbrütet aus 238U, 233U erbrütet aus 232Th
Wieviel radioaktive Teilchen und Strahlung dabei in die Umwelt gelangen,
ist nicht einmal ansatzweise untersucht, und die Risiken schon gar nicht.
Bei 3%/a Wachstum ist dann die Wirtschaft auf das 15E63-fache gewachsen 
(  (1+0.03)^5000=15E63 = 15 000 000 000...63Nullen  ),
dass das nicht geht, ist unbestreitbar.
Behält die Menschheit das derzeitige Wirtschaftsystem bei,
so gibt es innerhalb dieser 5000 Jahre mehrere WirtschaftsZusammenbrüche -
- und das bei laufenden Atomreaktoren ... .

Die Gefahr, die von AtomKraftwerken ausgeht, wird von manchen Befürwortern
an einem Messwert festgemacht: der Strahlung am Grenzzaun.
Diese Vereinfachung unterstellt, dass die BrennElemente
auf dem KraftwerksGelände wachsen und nach dem Einsatz spurlos verwesen.
Manche AtomEnergie-Befürworter sind also ahnungslos oder lügen bewusst. 
Bei Risiko der Atomenergie wird oft mit dem des Straßenvekehrs verglichen.
Dieser Vergleich hinkt, denn
die Risiken im Straßenverkehr sind sichtbar und mensch hat dadurch die
Möglichkeit, entsprechend zu handeln, 
z.B. um einem FrontalZusammenstoß mit einem FalschÜberholer auszuweichen,
     bin ich bewusst von der Straße heruntergefahren  
und sobald mensch zuhause ist, ist das Risiko aus Straßenverkehr weg,
die Risiken der Atomenergie sind nicht sichtbar,
gefährliche Teilchen können in der Luft, im Trinkwasser, im Essen...sein
und mensch ist also nie in Sicherheit;
die Wahrscheinlichkeit ist zwar klein, aber das sagt nichts darüber aus,
ob es einen trifft oder nicht
und das ist auch kein Trost für den Fall, wenn es einen trifft.
Mensch ist also einer unsichtbaren Gefahr hilflos ausgeliefert,
muss also eine Gefahr durch 'Verdrängen' aus dem Bewusstsein schaffen,
die Lebensqualität wird dadurch verschlechtert.
"Mehr Aufenthalt am Strand und Verzehr von mehr Fisch und Meeresfrüchten"
in der Nähe von La Hague bewirkt Leukämie bei Kindern,
könnte mensch aus diesem Zeitungs-Artikel herauslesen,
der Verdacht auf einen Zusammenhang mit der Wiederaufbereitungs-Anlage
liegt nahe ( siehe Greepeace). 
Was immer da auch die Wahrheit sein mag, die Frage ist:
Hat sich die Lebensqualität verbessert ?

Die Atomindustrie pocht immer auf ihre niedrigen Strompreise, aber
aus allen gesammelten Fakten entsteht der Verdacht:
der Preis für Strom aus Atomreaktoren ist nur deswegen so nieder,
weil die Schäden durch Radioaktivität nicht sichtbar und
nur äusserst schwer oder nicht beweisbar sind (siehe GSS {[WWW][Archiv]})
und daher die Atomindustrie nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann,
und auf lange Sicht wird es für die Menschheit der teuerste Strom.

Leider sind wir bereits so tief in der Sackgasse drinnen, dass 
der Ausstieg aus der Atomenergie das Risiko eines Wirtschaftseinbruchs hat
- und Wirtschaftseinbrüche enden immer in Krieg.
Da die Marktwirtschaft seit ca.1975 auf Kredit lebt, allen voran die USA,
wird die 'Stunde der Wahrheit' auch so kommen ...  



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