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Kinder müssen von Erwachsenen erzogen werden ?
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Northkote Parkinson sagte:
"Die Erwachsenen haben die Pflicht, eine Welt zu schaffen, zu der
die Jugend Zutritt haben will".
Ich sehe mir die Welt an, die die Erwachsenen geschaffen haben:
In dieser Welt regieren Geld, Geldgier, Habgier, Machtgier,
dümmlicher Nationalismus, schwachsinnige Religiosität, niedrige Gesinnung,
Verantwortungslosigkeit gegenüber zukünftigen Generationen.
Die Filme und Unternaltungssendungen, die Erwachsene für
Erwachsene herstellen, lassen oft an der seelischen und geistigen
Gesundheit der Hersteller und Zuschauer zweifeln.
Mit welcher Berechtigung und wohin wollen Erwachsene unter diesen
Umständen die Kinder erziehen?
Die Erziehung durch Erwachsene lässt sich etwas überspitzt
in einem Satz zusammenfassen:
"Die Erziehung durch Erwachsene macht
gescheite Kinder, die alles hinterfragen("Warum ist...?", "Warum muss...?"),
zu ..?.. Erwachsenen, die nicht mehr hinterfragen("Das ist halt so"),
die Plattheiten zur Richtschnur ihres Lebens machen
("Da kann man nichts machen"; "Man muss mit den Wölfen heulen"),
die tun, was irgendjemand(Fernseher, Zeitung, Politiker, Priester...) ihnen sagt,
die vorwiegend nur ans Geldverdienen denken
und die widerstandslos in den Tretmühlen des Wirtschaftsgetriebes laufen."
Nach meiner Beobachtung ist der Mensch bis etwa zum 25.Lebensjahr gut,
dann baut er ab, körperlich, seelisch und moralisch am allermeisten
(der Zwang, Geld verdienen zu müssen, nagt an der Moral;
 mit jedem begrabenen Jugendtraum wird der Mensch ..???).
Die Aufforderung "Werd' endlich erwachsen !" ist die Kurzform für:
"Hör' endlich auf, alles zu hinterfragen - pass' Dich an das bestehende System an -
- schau zu, dass Du irgendwie möglichst viel Geld verdienst,
 damit Du eine Frau bzw. einen Mann bekommst,
 mit der bzw. dem Du Kinder hast, die Du dann ebenso zu SystemSklaven erziehst,
 wie Du selbst einer geworden bist.".
Dadurch ändert sich das System viel zu langsam
und hält mit der technischen Entwicklung nicht Schritt -
- was zu Verwerfungen führt, die sich fast immer gewaltsam entladen. 
Die Familie mit einem Mann, der für den Lebensunterhalt aufkommt,
einer Frau, die für das leibliche Wohl sorgt, und zwei Kindern, die
nicht mitgestalten können sondern sich fast ausschließlich anpassen
müssen, kann dies eine Schule für Demokratie sein oder ist dies eher eine
 Gewöhnung an Diktatur?
Liegt darin möglicherweise die Schwäche der heutigen Demokratien,
dass nämlich das 'herrschende' Volk zuwenig mitdenkt, mitentscheidet
und mitverantwortet und das den Politikern überlässt.
Ich habe schon des öfteren gehört:
"Ich wähle die Politiker, damit sie für mich entscheiden".
Klingt das nach "Wahl-Vater"?
Das Wort "Landes-Vater" unterstellt, dass alle anderen Einwohner
"Landes-Kinder" sind.
Das Erziehungsmodell "Jugendhaus" gibt/gab es auf den Trobriand Islands
und es soll angeblich Menschen mit sehr ausgeprägtem Gemeinschaftssinn
und gesunder Sexualität hervorbringen,
nachzulesen bei Wilhelm Reich "Der Einbruch der sexuellen Zwangsmoral".  
Leider konnte ich mich nicht selbst davon überzeugen, aber es entspricht
meinen persönlichen Erfahrungen als Grenzgänger zwischen Familie
und Jugendgruppe.


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Familie ist unabdingbar ?
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Das Menschenkind kann ohne Mutter - oder Amme - nicht überleben.
Ob der Vater notwendig ist, ist nicht sicher, aber zur Zeit der Jäger
und Sammler war er zur guten Ernährung zuerst der Mutter und später
auch des Kindes nützlich. Solange die Männer um ihre Rolle beim
Kinderbekommen nicht wussten, haben wahrscheinlich alle Männer
der Horde instinktiv mit allen Frauen die Jagdbeute geteilt. Als die
Männer dann wussten, war es naheliegend, dass der Mann beim
Aufziehen seines Kindes mithalf - wie das auch bei den Tieren mit
unfertigen Jungen ist -. Bei den Tieren bleibt das Elternpaar nur
solange beisammen, bis das Junge lebenstüchtig ist - eine weitergehende
Partnerschaft ist bei den Tieren sehr selten, sie macht da auch
keinen Sinn.
Die regelmäßige und sichere Verpflegung mit Fleisch war für die Frau
höchst angenehm, verständlich, dass sie sich diese Bequemlichkeit
sichern wollte und die Ehe erfand.
In den Genen hat der Mensch Monogamie wohl kaum, denn sie wurde ursprünglich
bei fast allen Vökern mit der Todesstrafe erzwungen.
Die Ehe hatte auch für den Mann Vorteile: er sparte sich den 'Kampf
ums Weibchen' und bekam auch eine bessere Ernährung.
Verständlich, dass die Lebensform Mann mit Frau und Kinder, also die
Familie, sich ausbreitete.
Im Familienverband konnten auch Fertigkeiten gelehrt bzw. gelernt werden,
was für die Entwicklung der Menschheit günstig war.
In der Familie werden aber auch Geisteshaltungen übertragen und
Weltanschauung überliefert,
was Werte erhalten kann aber auch Gesellschaften verknöchern kann.
Als sich die Menschen Besitz schufen, brachte die Familie weitere Vorteile,
denn dadurch konnte Besitz weitergegeben und ausgebaut werden.
Die Familie brachte somit materielle Vorteile für alle.
Den Kindern geht aber die seelisch-geistige Beeinflussung durch die Eltern
wahrscheinlich sehr gegen den Strich, denn warum wohl lehnen sich
auffallend alle Kinder im Alter von ungefähr 4 Jahren gegen die Eltern auf?
Die Erklärung der heutigen Psychologen für dieses Trotzalter ist,
dass sich da die Persönlichkeit entwickelt.
Mit Familie als Gesellschaftsordnung und kapitalistischer Marktwirtschaft
als Wirtschaftsform ist ein 4jähriges Kind ganz von den Eltern abhängig
und muss sich ohnmächtig der Übermacht der Eltern beugen
und sich den Entscheidungen des Vaters, des starken Mannes, fügen  -
und das bleibt noch weitere 12 Jahre so. Was für eine Persönlichkeit
soll sich da entwickeln - ein entscheidungsstarker Demokrat oder
ein gefügiger Untertan?
Das 'Milgram Experiment' beantwortet diese Frage sehr eindeutig:
 siehe fu-berlin.de , wikipedia ;
ebenso der Ruf nach dem 'starken Mann' in Krisenzeiten.
Bis zum 16.ten Lebensjahr kann das Kind in der Familie nur sehr
wenig mitgestalten; im Gegenteil, die Eltern versuchen unablässig,
das Kind zu gestalten und "das Beste" daraus zu machen. In einer Ein- oder
Zwei-Kind-Familie steht ein Kind dadurch viel zu viel im Mittelpunkt und 
die Kinder bekommen das Gefühl, der Mittelpunkt der Welt zu sein, und
werden meist krankhafte Egoisten mit unterentwickeltem Gemeinschaftssinn.
Tiereltern, die ihre Jungen aufziehen, machen ihre Jungen lebenstüchtig
und entlassen oder drängen sie dann in die Selbstständigkeit - das ist
vor der Geschlechtsreife. Mit Familie als Gesellschaftsordnung und
kapitalistischer Marktwirtschaft als Wirtschaftsform sind die Kinder erst
nach ihrer Geschlechtsreife lebenstüchtig, sie müssen also bis
über die Geschlechtsreife bei den Eltern bleiben. Dies führt zu
 seelischen Verwirrungszuständen, die 'Ödipuskomplex'genannt werden.
Bei Untersuchungen von Greve und Roos
- zusammengefasst in "Der Untergang des Ödipuskomplexes" -
zeigte ein Teil der Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren diesbezügliche Anzeichen.
(Eigentlich wollen sie den Ödipuskomplex widerlegen, nehmen bei ihren
Untersuchungen an, dass dieser nur in diesem Alter auftritt - aus eigener
Erfahrung weiß ich aber, dass er auch später auftreten kann.
Voraussetzungen, Durchführung und Deutung der Untersuchung kann
mensch anzweifeln, aber den 'Ödipuskomplex' - oder Ähnliches -
gibt es möglicherweise wirklich).
Hoevels beschreibt in "Der Ödipuskomplex und seine politischen Folgen"
die Auswirkungen des Ödipuskomplexes und nach meinen persönlichen
Erfahrungen könnte er die Sache richtig sehen.
Kinder brauchen Geborgenheit, das steht außer Zweifel.
Die 'Geborgenheit in der Familie" ist die Geborgenheit unter Stärkeren und
Mächtigeren, nämlich den Eltern, das ist aber die falsche Geborgenheit.
Die Geborgenheit in einer Gemeinschaft von Gleichberechtigten
entspricht mehr der Demokratie.

Die Geschichte der Menschheit zeigt den Menschen nicht als vernünftiges
sondern vielmehr als geisteskrankes Lebewesen -
der Mensch hat mehr als genug an Krankem erfunden und getan,
und das immer wieder:
Gespenster und Dämonen, schwachsinnige Religionen,  grausame Folter,
zerstörerische Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme; wahnsinnige Kriege,
menschheitsbedrohende Waffensysteme.
Die obigen Überlegungen legen den Verdacht nahe, dass die Wurzel dafür
möglicherweise in der Familie zu suchen sind.


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Die Großfamilie ist optimal ?
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Das 3Generationen-Haus gab es schon und gibt es teilweise noch,
aber wo die Jungen können, ziehen sie aus;
das 'Ausgedinge' in bäuerlichen Gegenden ist ja auch ein Abstandhalten.
Selbst in einem 3Generationen-Haus aufgewachsen kann ich das
nachempfinden: Zwischen meinen Eltern und Großeltern gab es oft
Meinungsverschiedenheiten über meine Erziehung - und ich kleiner Pimpf
stand zwischen den Fronten.
Mein Großvater war im 1.Weltkrieg an der italienischen Front und hat
mir gegenüber immer abfällig von Italienern gesprochen. Nach 54 Jahren
erinnere ich mich noch an das Wort - muss mich sehr beeindruckt haben!
So werden Vorurteile über Generationen weitergegeben.
Das 3Generationen-Haus ist bequem für die älteste Generation:
meist gehört den Ältesten das Haus und sie haben darum das Sagen,
aber die mittlere Generation muß alle lästigen Arbeiten machen
und die Jüngsten sind der herzerwärmende Zeitvertreib für die Ältesten
- die Kinder stehen damit noch mehr im Mittelpunkt ( 
siehe oben)
und werden möglicherweise auch noch verhätschelt.


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Der Mensch muss religiös erzogen werden ?
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Tiere entscheiden instinkt-gesteuert ohne Regelung durch Verstand -
behaupten zumindest die Verhaltensforscher.
Menschen entscheiden vernunft-geregelt, also mit Verstand und Gefühl -
wird allgemein gesagt, doch der Lauf der Geschichte lässt daran zweifeln.
Um vernünftig entscheiden zu können, braucht mensch eine Richtschnur.
Diese Richtschnur wird im Kind gedrillt durch Erziehung
und später überarbeitet durch eigenes Denken.
Sie beinhaltet somit das Weltbild und das Denken aller erziehenden Kräfte,
also Gesellschaft, Eltern, Lehrer, Priester, Philosophen.
Woher nimmt mensch die Berechtigung, Kinder zu erziehen?

Der katholische Priester Dr. Hans Küng behauptet in "Projekt Weltethos"
[Küng: "Projekt Weltethos" S.81ff], dass
nur Religionen die Menschen zu moralischem Handeln verpflichten können,
weil nur Religionen mit "unbedingter Autorität" sprechen können und dürfen -
muss aber eingestehen, dass alle Religionen versagt haben.
Dass alle Religionen versagt haben, wundert nicht, wenn mensch sich
Entstehung, Ausbreitung und Machterhalt der Religionen ansieht.
Der Mensch ist ein Lebewesen mit hoher Einbildungskraft und
hatte in seiner Urzeit wahrscheinlich Angst vor starken Tieren, Blitz, Donner ...
Besonders phantasiebegabte Menschen sahen darin 'höhere Wesen' und
kamen auf die Idee, diese 'höhere Wesen' durch 'Opfer' günstig zu stimmen.
Einen 'Höheren' durch eine Gabe günstig zu stimmen, das ist Bestechung
und damit eine unehrenhafte Gesinnung.
Die Wurzeln von Religion sind also höchstwahrscheinlich sehr fragwürdig,
nämlich Angst und eine zweifelhafte Gesinnung.
Religion fördert und stärkt den Zusammenhalt einer Gruppe,
das macht Religionen anziehend und bewirkt ihre Ausbreitung.
Und das bringt dem Priester Ansehen, Einfluss und möglicherweise Macht,
und dies macht das Priestertum erstrebenswert.
Wahrscheinlich waren und sind die meisten Priester lautere Charaktere,
die den Menschen helfen wollten und wollen.
Aber es gab und gibt darunter doch Menschen mit ausgeprägten Schwächen:
-Finsterlinge, die ihre Macht missbrauchten,
   so lässt der Brauch einiger Religionen, Frauen genital zu verstümmeln,
   an die Rache eines abgewiesenen oder gehörnten Priesters denken.
-Wahnsinnige mit Wahnvorstellungen, die dann in die Religion einflossen
-Machtgierige, die zum Eroberungs-Krieg aufriefen.
Die Welt-Religionen haben sich nicht durch Überzeugungskraft ausgebreitet,
sondern durch Gewalt in Form von Verwaltung oder Krieg,
z.B. das Christentum:
Zuerst wurde es den Menschen des römischen Reiches aufgezwungen
durch Verordnung des Kaiser Konstantin,
der möglicherweise im Christentum eine einigende Kraft für das Reich und
eine gute Religion zum Herrschen sah,
später durch Eroberungs-Krieg
Alle Religionen stützen sich auf Überlieferungen aus einer vergangenen Zeit
mit einem anderen, heute nicht mehr annehmbaren Weltbild,
z.B. das Christentum hat als Kern eine Erbsünde,
also eine Schuld mit Sippenhaftung
und eine Erlösung durch ein einziges Menschen-Opfer,
also eine Entschuldung durch Stellvertretung.
Dies sind Denkmuster, die ein Mensch der Neuzeit nicht anerkennen darf ! -
tut er es, so ist er geistig nicht in der Neuzeit sondern 2000 Jahre zurück !
Jesus redet von einer 'ewigen' Strafe und die Christen glauben daran.
Eine ewige Strafe für 80 Jahre sündhaftes Leben - oder 1 'Todsünde' -
das ist ein wahnsinnig überzogenes Strafmaß
- wer kann so etwas anerkennen ?
Das Christentum zerstört somit den Gerechtigkeitsinn des Menschen.
Die Leitfigur des Christentums, Jesus, 
seine Jünger und der ReligionsGrĂ¼nder, Saulus/Paulus,
waren sexuell verklemmt
und das christliche 'BodenPersonal' ist es heute noch 
- vor allem das der katholische Sekte - : 
dadurch werden die Christen schon als Kinder in ihrer Sexualität geschädigt.
Das Christentum zerstört somit den Menschen in seinem innersten Kern: 
in seinem Gerechtigkeitssinn und in seiner Sexualität.
Es verwundert daher nicht, dass auf unserer Erde 
die christlichen Völker am schlimmsten gewütet haben und immer noch wüten -
- am schlimmsten die christlichen Fundamentalisten aus 'gods own country'
(Uran-Munition zu verschießen,
  das kann nur einem Menschen mit zerstörtem Wesenskern einfallen!).
 
Die Geschichte der Menschheit zeigt:
Es gab und gibt auch heute keine Einzelperson und auch keine Religion,
die eine für alle Zeiten gültige Ethik ersinnen konnte. 
Die 'Autoritäten' hatten brauchbare und unbrauchbare Ethik-Grundsätze,
Die Menschheit entwickelt sich in Technik, Wirtschafts- und Gesellschaftsform
und - zwar langsam, aber doch - auch im Denken.
In Entwicklungsprozessen zählt nicht 'Autorität' sondern nur die Bewährung.
Testen wir also die bekanntesten Ethiken:
Moses: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" und die 10 Gebote
Konfuze: "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu."
Jesus: "Was du willst, das man dir tu, das tu auch den anderen"
Fall 1:
Ich fahre mit meiner Frau auf der Autobahn, plötzlich Pannendreieck
und ein winkender Mann am Pannenstreifen, ich muss entscheiden:
Moses: "Ist der Mann mein Nächster?" - nein (Frau näher),
            welches Gebot? - keines - also: -?-
	   (keine Entscheidungshilfe)
Konfuze: "Möchte ich, dass bei einer Panne alle an mir vorbeifahren ?"
              - nein - also: nicht vorbeifahren (=stehenbleiben)
Jesus: "Möchte ich, dass mir bei einer Panne geholfen wird?"
         - ja - also: stehenbleiben
Fall 2:
Der Manager einer europäischen Firma will Giftmüll in Afrika ablagern lassen
Moses: "Sind die Afrikaner meine Nächsten?" - nein,
            welches Gebot? - keines ("Ich ermorde ja niemand,
		 ich gefährde ja nur ihre Gesundheit")
            - also: ablagern
Konfuze: "Möchte ich, dass in meiner Umgebung Giftmüll abgelagert wird?"
              - nein - also: nicht ablagern
Jesus: -?-(keine Entscheidungshilfe)
Die Bewähriungsprobe bestanden hat - meine ich - die 'Regel des Konfuzius'.
"Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.":
das ist einfach, klar, unanzweifelbar gerecht, liefert schnelle Entscheidung.
An der 'Regel des Konfuze" wird oft bekrittelt, dass sie negativ formuliert ist,
aber die Positiv-Formulierung von Jesus:
"Was du willst, das man dir tu, das tu auch den anderen"
ist unbrauchbar,
weil sie oft keine Entscheidungs-Richtschnur ist und 
weil sie den Menschen ständig zu 'Guttaten' zwingt,
Menschen aber keineswegs das gleiche als gut empfinden und wollen, und
mensch daher ständig die unerwünschten 'Guttaten' anderer abwehren muss,
zudem: wem tu ich etwas, wem nicht ? - allen ist unmöglich.
Das 'Liebe-Gebot' und die 10Gebote des Moses sind nur
auf das friedliche Zusammenleben einer Gemeinschaft ausgerichtet und
liefern heutzutage oft keine Entscheidungs-Richtschnur,
zudem macht der Bezug auf den "Nächsten" die Gebote zweifelhaft.

Religionen beinhalten in ihrem Gedankengebäde
-Allgemeingültiges: -leider nicht unanzweifelbar erkennbar-
-Zeitbedingtes: Menschen denken im Weltbild ihrer Zeit
-Schwachsinniges: Religionen sind der Tummelplatz für Geisteskranke
Die Hüter der Religionen verstanden es fast immer, Macht zu erlangen,
und sie nützten diese Macht,
einerseits um Kritik zu unterdrücken
andererseits um die Religion fest im Leben der Menschen zu verankern
durch Sitten, Bräuche und Feste
und durch die Erziehung der Kinder zur Religion.
Das kindliche Gehirn ist sehr aufnahmefähig und sehr bildsam
und das kindliche 'Rückgrat' sehr schwach und leicht brechbar,
Kinder nehmen daher vor und nach dem Trotz-Alter
- nachdem mensch ihnen die lästige Fragerei abgewöhnt hat -
alles nahezu unhinterfragt auf und berufen sich dann auf einen Stärkeren
("Mein Papa/meine Mama hat gesagt ..."
- das 'Sich-auf-einen-Stärkeren-berufen' sollte untersucht werden,
möglicherweise zeigt sich darin bereits das 'gebrochene Rückgrat)
und so setzen sich Religionen im Gehirn der Menschen fest.

Religion verbindet die Menschen gleicher Religion,
Religion trennt aber die Menschen verschiedener Religion.
Die Geschichte der Menschheit zeigt:
-Religionen sind geistige Mauern, die die Menschen trennen.   
-Religionen sind unfähig, Probleme der Menschheit zu lösen,
   sondern sie sind bei bestehenden Problemen selbst noch ein weiteres.
Ich meine daher:
"Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.",
das ist das einzige, was den Kindern nahegebracht werden darf.


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Der Mensch muss zu Werten erzogen werden ?
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Ein 'Wert' ist es 'wert', dass mensch ihn erringt,
weil dadurch das Leben besser und schöner wird.
Aber 'besser' und 'schöner' sind selbst schon wieder Wertungen:
das Denken dreht sich hier im Kreis.
Für den einen ist das Leben gut und schön,
wenn er frei, froh, heiter, sorgenlos und angenehm durch die Tage wandelt,
für einen anderen, wenn er in Macht und Herrlichkeit über die Erde schreitet.
Werte sind also eine Sache der Weltsicht, der seelischen Eigenart
und auch der Erziehung.
Das ist auch der Grund, dass
verschiedene Völker, Gesellschaftsschichten und verschiedene Zeitalter
verschiedene Werte haben.
Menschliche Werte sind somit nicht allgemeingültig,
zumindest lässt sich eine Allgemeingültigkeit nicht beweisen.
Eine 'Erziehung zu Werten' ist daher fragwürdig;
wir Menschen können nur 'Werte' vorstellen,
im folgenden müssen wir aber den Menschen selbst wählen lassen.

Nach dem heutigen Stand ergäbe sich vielleicht folgender
Werte-Katalog: 
1.) Frei von Angst: 
    nämlich Angst vor dem Tod, vor Krankheit, vor Schmerz,
    vor dem Mitmenschen... 
    Solange mensch vor etwas Angst hat, kann mensch 
    einerseits nicht voll genießen und andererseits nicht voll geben,
    er kann sich also nicht voll entfalten und
    somit auch den Sinn seines Lebens nicht voll erfüllen.
    Zudem ist Angst immer ein schlechter Berater und macht angriffswütig.
    "Frei von Angst" wird mensch nicht durch "Verdrängen" der Angst,
    sondern indem dem Menschen keine Ängste eingeredet werden und
    indem mensch durch Vernunft
    den Gegenstand seiner Angst ins richtige Licht setzt.
    z.B.:
     Jesus hat die Idee einer 'ewigen Strafe' in die Welt gebracht und
     seine Stellvertreter reden den Menschen eine 'ewige Strafe'(=Hölle) ein.
     Als Kind hat mir die Möglichkeit, zu ewigem Leiden verdammt werden
     zu können, sehr aufs Gemüt gedrückt - ich erinnere mich heute noch dran -
     - wahrscheinlich habe ich als Kind die Ungeheuerlichkeit ewigen Leidens
     besser begriffen als der ReligionsLehrer als Erwachsener.
     Mit 17 sagte mir meine Vernunft:
     eine 'ewige Strafe' für 80Jahre sündhaftes Leben oder 1 'Todsünde'
     ist ein wahnsinnig überzogenes Strafmaß,
     das ein gerechter Gott nicht verhängen kann - ein liebender noch weniger;
     ein so ungeheuerlich wahnsinnig überzogenes Strafmaß kann nur
     das Gehirn eines Wahnsinnigen erfinden.
     Ein Jenseits mit Himmel und ewiger Verdammung(=Hölle) eröffnet
     grässliche Möglichkeiten: Mutter im Himmel und Sohn in der Hölle, ....
     Also ich kann und will das nicht glauben !
2.) Frei für Leidenschaft: 
    ohne Leidenschaft ist das Leben etwas lau und flau.
3.) Stark im Willen:
    damit mensch nicht Spielball seiner Mitmenschen wird und
    damit mensch bei Widerständen nicht gleich aufgibt.
4.) Verantwortungsbewusst seinem eigenen Gewissen gegenüber: 
    Wer in unserem eigenen Gewissen spricht, wissen wir nicht genau,
    möglicherweise ist unser Gewissen nur der Abklatsch unserer Erziehung.
    Das bringt zwar eine Unsicherheit,
    aber kein Mensch hat die Wahrheit gepachtet.
    Die Angst vor Fehlentscheidungen ist unbegründet, denn auch
    Päpste, Kaiser, Politiker, Wissenschaftler, Lehrer...irrten, irren
    und werden irren.
    Somit hat auch jeder Mensch das Recht zu irren.
5.) Kritisch:
    Mensch sollte alles hinterfragen
    und alles von möglichst vielen Standpunkten betrachten,
    damit mensch nicht in Dummheiten hineingehetzt werden kann.
6.) Unabhängig und selbstbestimmt ein erfülltes Leben leben: 
    denn nur so kann mensch zwangfrei leben und
    sein Leben nach seinen Vorstellungen gestalten und
    den Sinn seines Lebens erfüllen.
7.) Mit der sittlichen Richtschnur: "Was du nicht willst, das man dir tut,
						       das füge auch keinem anderen zu."
    Dieser Grundsatz ist offensichtlich gerecht und
    liefert schnell klare Entscheidungen.
8.) Demokratisch und gemeinschaftlich gesinnt: 
    Mensch sollte fähig sein, Angelegenheiten von belang
    durch einen demokratischen Prozess zu entscheiden,
    also durch Information, durch eigene Meinungsbildung,
    durch Diskussion und durch Abstimmung,
    schlussendlich auch durch Sich-Fügen in einen Mehrheitsbeschluss.
    Stimmenmehrheit gewährleistet nicht unbedingt eine richtige Entscheidung.
    Je mehr Menschen über eine Sache nachdenken,
    desto mehr Standpunkte und Gesichtspunkte kommen zur Sprache:
    damit wird die Entscheidung zwar schwieriger, aber auch umsichtiger,
    als wenn nur eine Person entscheidet.
    Die Angst vor Fehlentscheidungen ist unbegründet,
    denn erstens sind auch oft Fachleute verschiedener Meinung und
             zweitens irren sich auch Fachleute.
    Meist lässt sich gar nicht feststellen,
    ob eine Entscheidung 'richtig' oder 'falsch' war,
    denn die Gegenprobe lässt sich meist gar nicht machen -
    eine echte Gegenprobe, wie die Sache bei anderer Entscheidung verlaufen
    wäre, ist meist nicht nicht möglich,
    weil sich die Ausgangsbedingungen nicht mehr herstellen lassen:
    ein Steit über die 'Richtigkeit' oder 'Falschheit' einer Entscheidung
    ist daher meist unsinnig.
    Eines ist sicher: Wenn die Mehrheit für etwas ist,
    dann ist die Wahrscheinlichkeit für eine 'richtige' Entscheidung höher
    und dann sind die Chancen für ein günstiges Gelingen größer.
    Das verlangt aber eine eindeutige Mehrheit, also etwa 1 zu 2 , -
    - die einfache Mehrheit, also die Hälfte + 1, ist bei großem BeteiligtenKreis
    ungenügend, weil sie  eigentlich eine Stimmengleichheit
    und damit ein 'unentschieden' ist.
    Das verlangt auch - im Gegensatz zur derzeitigen Praxis -,
    dass die Stimmen ins Verhältnis zur Zahl der Stimmberechtigten gesetzt
    werden müssen, denn Stimmenthaltung ist eine Partei für sich. 
    Demokratie verlangt auch,
    dass der Mensch ein Teil seiner Arbeit für die Gemeinschaft einsetzt.
9.) Gebührende Achtung für alle Lebewesen:
    Jedes Lebewesen hat ein Recht auf ein artgerechtes Leben. 
10.)Nachdenken über die Welt und
     suchen, ob vielleicht ein Schöpferplan darinsteckt und
     den Einklang mit der Natur bzw. dem Schöpferplan suchen.
    Die Suche nach dem Ursprung des Weltalls führt zur Gedankenkette:
    „Woher kommt die Materie?“ - „aus Energie“ -
    - „Woher kommt die Energie?“ -  „Von Gott“
    - „Woher kommt Gott?“ - „-?-“ ;
    die Gedankenkette endet spätestens bei Gott;
    das heisst Gott war schon immer.
    Das ist zwar denkbar , aber nicht vorstellbar,
    weil etwas, das immer schon war, unser Vorstellungsvermögen übersteigt.
    Mensch kann daher die Kette schon früher abreissen und
    willkürlich annehmen, dass etwas schon immer war.
    Zur Auswahl stehen:
    die Materie und die Naturgesetze -oder-
    ein energieerfüllter Weltraum und Naturgesetze -oder-
    ein Schöpfer-Geist (Gott).
    Alle drei Möglichkeiten sind denkbar, aber vorstellbar sind sie alle drei nicht;
    sie sind darum wohl gleichberechtigt.
    Für einen Schöpfer-Geist (Gott) spricht z.B.:
    ¤ Mimikry bei Orchideen der Gattung Ophrys:
	die Blüten dieser Blumen ähneln so täuschend weiblichen Insekten,
	dass die männlichen Insekten diese zu begatten versuchen,
	wobei sie die Blumen bestäuben, was der Zweck dieser Täuschung ist;
	wie kann eine blinde Blume seine Blüte so anpassen?
	- wie wahrscheinlich ist so etwas durch 'zufällige' Bildung?
    ¤ Gene und Genom:
	Bauplan und Betriebsanleitung der Zelle und des Lebewesens
	befinden sich chemisch verschlüsselt auf Faden-Molekülen.
	Wie die geometrische Form des Lebewesens chemisch verschlüsselt
	und wieder ausgelesen und umgesetzt werden kann,
	dafür haben die Wissenschaftler derzeit(2015) nicht mal eine Idee -
	- und das soll durch Zufall entstanden sein.
    ¤ Fortpflanzung:
	Zellteilung und sexuelle Fortpflanzung sind verwickelte Vorgänge
	und es gilt: " 'ganz' oder 'gar nicht' " -
	- eine Entwicklung über unfruchtbare Stufen macht da keinen Sinn;
	was müsste das für ein "Zufall" gewesen sein,
	dass mit einer einzigen blinden Änderung etwas so verwickeltes wie die
	sexuelle Fortpflanzung ins Leben kommt?
    ¤ Nachwuchs-Pflege:
	die Aufzucht der Jungen bringt Tieren keinen Vorteil,
	sondern Verzicht auf Futter und weitere Konkurrenten um die Nahrung;
	warum sollte ein Tier daher einen 'Brutinstinkt' ausbilden?;
	die 'Erhaltung der Art' ist eher das Anliegen eines Schöpfers -
	ein 'selbstsüchtiges Gen' ist eine magere Erklärung.
    ¤ der Werkstoff Stahl und die damit ermöglichte Entwicklung des Menschen:
	reines Eisen ist nahezu unbrauchbar,
	nur mit Kohlenstoff legiert wird daraus ein hochwertiger Werkstoff;
	Eisenerz-Brocken um die Feuerstelle und Kohlenstoff aus dem Feuerholz
	könnten möglicherweise ein kleines Gerinnsel aus Stahl ergeben haben
	und somit den Urmenschen zum Werkstoff Stahl geführt haben;
	sieht das nach Zufall aus oder eher nach einem großen Plan?
    Die 'moderne' Wissenschaft bemüht hier den 'Zufall', aber
    Zufall ist nur die Ausflucht der Wissenschaftler, wenn sie
    nicht wissen, was ist, und keine Ahnung haben, was sein könnte.
    'Zufall' erklärt nicht und
    durch den Rückzug auf 'Zufall' wird kein Wissen geschaffen und somit
    ist Wissenschaft am Ende.
    Von einer materialistischen - also geistlosen - Wissenschaft
    können nur geistlose Erkenntnisse kommen -
    - und die greifen möglicherweise zu kurz.
    Wir haben das Wort 'Geist',
    aber nicht die geringste Vorstellung, was 'Geist' ist ubd was er kann.
    Die obgenannten Beispiele sind natürlich kein zwingender Beweis
    für das Vorhandensein eines Schöpfer-Geistes(=Gott).
    Wir müssen uns eingestehen: Gott lässt sich nicht zwingend beweisen.
    Dass es keinen Gott gibt, lässt sich aber genausowenig beweisen.
    Allerdings gefällt uns Menschen das Vorhandensein eines planenden Wesens,
    weil das unserer Erfahrung entspricht - ohne Plan wird nicht viel - und
    weil wir uns dann im Universum nicht so "gottverlassen" fühlen.
    Es spricht darum einiges dafür, einen Schöpfer-Geist(=Gott) vorauszusetzen.
    Um aber ehrlich zu sein, muss mensch zweigleisig denken, also:
    möglicherweise gibt es keinen Gott, aber wahrscheinlicher gibt es einen Gott.
    Wahrscheinlich ist es der Mühe wert, einen Schöpferplan zu suchen -
    - möglicherweise ist es der einzige Weg, in Würde zu überleben.     
Ob diese Werte 1 bis 10 für die Menschheit ausreichen und ob sie richtig sind,
steht zur Diskussion.
Natürlicherweise sind diese Werte anfechtbar
und in keiner Weise verpflichtend.

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