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Entscheidungen dürfen nur auf wissenschaftlicher Grundlage gefällt werden ?
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Diese Forderung unterstellt,
- dass Wissenschaftler alles wissen und unfehlbar sind.
- dass Wissenschaftler uneigennützig nur an das Wohl der Menschheit denken

Die Geschichte der Menschheit und der Wissenschaft zeigt:
Ärzte gab es wahrscheinlich schon in der Steinzeit,
mit beachtlichen Kenntnissen bei Heilkräutern und der menschlichen Seele,
Krankheit wurde als das Werk von Dämonen erklärt.
Die ersten Geisteswissenschaftler waren Mathematiker,
sie erfanden Zahlensysteme.
Die ersten Naturwissenschaftler waren Himmelsbeobachter,
sie erstellten aus ihren Beobachtungen die Kalender.
Ihre Erde war eine große flache Scheibe, die Sonne und Sterne klein.
Demokrit (460-371 v.Z.) ahnte und beschrieb (als erster ?)
den Aufbau der Materie aus winzigen unteilbaren Teilchen, den Atomen -
 - mit geometrischen Formen, also Würfel, ... -
Der erste bekannte 'echte' Physiker war Galileo Galilei (1564-1642),
denn er 'befragte die Natur durch Versuche' -z.B. schiefe Ebene -
und schrieb die Naturgesetze in der Sprache der Mathematik.
Die ersten bekannten Chemiker waren die Alchemisten mit ihren Experimenten.
Aus welchen Quellen diese Menschen ihre Erkenntnisse schöpften
bzw. -materialistisch ausgedrückt -
wie ihre Gehinzellen zu diesen Gedanken angeregt wurden,
ist unbekannt und wird unbekannt bleiben.

Aus diesen - teils zwielichtigen - Anfängen wuchs die heutige Wissenschaft.
Die Medizin entwickelte sich von der 'Krankheit durch Dämonen'
über die 'Vier-Säfte-Lehre' des Altertums und Mittelalters
zur heutigen Schul-Medizin und Altenativ-Medizin(Homöopathie, ...).
Die Astronomie fand von der der flachen Erdscheibe mit kleinen Sternen
zur kugelförmigen Erde und zu riesiggroßen Sternen:
 siehe fh-lueneburg , uni-goettingen .
Die Physik kam von den geometrischen Atomen des Demokrit
über Newtons Mechanik zum Bohrschen Atommodell 
und zur Relativitäts- und Quanten-Theorie.
Die Chemie begann mit 4 Elementen -Erde, Wasser, Feuer, Luft-
und ist heute bei 120 Elementen.
Auf diesem Weg kamen auch die Wissenschaftler nicht immer durch Logik
zu ihren Erkenntnissen, manche sprachen dann von 'Eingebung'(Intuition) -
Eingebung von wem und woher?
Dazu ein paar Abhandlungen : [sgipt], [textlog], [zeit], [wiki] .
Das heutige Weltbild ist dargestellt im Schichtenmodell und StandardModell .
Zu 'Weltbild' meint Stanislaw Lem in "Summa Technologiea"(1979):
«Das Weltbild der Menschen jeder Epoche
  ist grundsätzlich von lückenloser Geschlossenheit.
  Zu keiner Zeit hielten sich die Menschen für allwissend, aber sie
  erkennen gewöhnlich auch nicht das Ausmaß der eigenen Unwissenheit.
  Was sie nicht wissen,
  erscheint ihnen nicht als Loch, das in ihren Kenntnissen gähnt
  (die größten wissenschaftlichen Entdeckungen begannen in der Regel
   damit, dass man solche "Löcher" überhaupt erst feststellte).»
Und Hoimar von Ditfurth :
«Weltbilder tendieren, sie mögen objektiv noch so unvollkommen sein,
  grundsätzlich zur Geschlossenheit.
  Sie lassen aus subjektiver Perspektive sozusagen keine Fragen offen.
  Deshalb haben die Menschen die Bilder,
  die sie sich von der Welt jeweils machten,
  auch von jeher in aller Unschuld für die Wirklichkeit selbst gehalten.»
  (Hoimar von Ditfurth : Unbegreifliche Realität -
   - Evolutionäres Weltbild und theologische Verkündigung, 1982, S. 254)

Die Geschichte zeigt: Die Wissenschaft ist eine Kette von Irrtü:mern.
Weshalb sollte da heute alles richtig sein ?
Dazu Sir Karl Popper : ( aus www.neundorf.de )
«Es gibt keine Autorität der Wissenschaft.
  Die Wissenschaft ist etwas Wunderbares.
  Trotzdem wissen wir nichts.
  Das heißt, in unserer Wissenschaft stecken viele Irrtümer.
  Das war immer so.
  Der wissenschaftliche Fortschritt besteht darin,
  diese Irrtümer zu finden und durch etwas Besseres zu ersetzen:
  durch eine bessere Hypothese.
  Er besteht darin, Irrtümer loszuwerden.»
Prof.Bauer von der Uni Heidelberg sieht es so : [Rede]
«Nach Ansicht des Kritischen Rationalismus,
  jener bedeutsamen philosophischen Richtung,
  die auf Sir Karl R. Popper (1902-1994) und auf ... Hans Albert zurück geht,
  müssen wir als Wissenschaftler akzeptieren,
  dass unser Wissen stets nur vorläufig ist
  und dass es jeder Zeit an der Wirklichkeit scheitern kann.
  Dann muss es entsprechend angepasst werden.
  Diese Einstellung lässt Raum für ein ständiges Wachstum,
  aber auch für einen stetigen Umbau unseres wissenschaftlichen Wissens.
  Das heute für richtig Erkannte kann sich schon morgen
  als ergänzungsfähig, als korrekturbedürftig oder sogar als falsch
  herausstellen.
  Der Prüfstein für richtig oder falsch
  bleibt die Bewährung unseres Wissens in der "wirklichen Welt",»
Linus Pauling(?) oder Prof. Gerhard Maletzke ([-]) bringt es auf den Punkt :
«Wissenschaft ist Irrtum auf den letzten Stand gebracht.». 

Auch unser 'Wissen' um die Welt ist nur bruchstückhaft.
Wir haben die Begriffe 'Geist', 'Energie', 'Materie', 'Leben',
aber was dahinter wirklich ist, wissen wir nicht.
Und 'was die Welt im Innersten zusammenhält',.
das entzieht sich unserem Verstand -
wahrscheinlich werden wir das auch nie begreifen,
weil der Mensch ja selbst nur ein Teil dieses höheren Ganzen ist.
Hoimar von Ditfurth meint:
«Welche Naivität steckt im Grunde doch dahinter, wenn wir erwarten,
  daß die ganze Welt, die wir um uns herum vorfinden,
  in all ihrer Fülle und mit all ihren verborgenen Ursachen,
  in das Volumen ausgerechnet unseres Gehirns hineinpassen müsse.
  Bei niemandem außer uns selbst
  würden wir auf diesen abenteuerlichen Gedanken kommen.
  Bei allen anderen Lebensformen, von denen wir wissen, leuchtet es uns ein,
  daß das gänzlich ausgeschlossen ist.»
  (Hoimar von Ditfurth : Unbegreifliche Realität -
   Evolutionäres Weltbild und theologische Verkündigung, 1982, S. 254 ??)


Trotzdem: Wir 'wissen' heute viel, zuviel, um alles selbst nachprüfen zu können.
Der einzelne Mensch hat weder die Zeit noch die Möglichkeit
- weder die Kenntnisse noch die Mittel noch den Zugang -,
alle Ergebnisse der Wissenschaft nachzuvollziehen, er muss sich
auf die Redlichkeit und die gegenseitige Kontrolle der Wissenschaftler
verlassen: also glauben.
Das gilt auch für Wissenschaftler, d.h.
auch das 'Wissen' eines Wissenschaftlers ist größtenteils ungeprüftes Glauben.

Wir 'wissen' heute sehr viele Einzelheiten über die Welt,
viel mehr als ein einzelner Mensch zu fassen vermag.
Die Menschen sind daher gezwungen,
sich auf Teilgebiete zu verlegen, auf denen sie fast alles 'wissen' -
also sich zu spezialisieren.
Das geht fast immer auf Kosten des 'Allgemeinwissens'.
Dies gilt insbesonders für Wissenschaftler.
In der Wissenschaft zu arbeiten, ist spannend
und nimmt schnell den ganzen Geist in Anpruch,
sodass zuwenig für das wirkliche Leben bleibt.
Der Wissenschaftler ist daher immer in Gefahr, ein Fachidiot zu werden.
z.B. Der Wachstumszwang der Marktwirtschaft mit Geld und Zins und
  die minderwertigen Nahrungsmittel aus industrieller Landwirtschaft,
  das beunruhigt die meisten Wissenschaftler nicht so sehr,
  dass sie selbst Lösungen suchen, sondern sie verdrängen diese Probleme
  - obwohl sie davon sehr wohl auch betroffen sein werden -
  und vertiefen sich lieber mit Scheuklappen in ihre Forschungen, 
  manche heischen noch dazu um Aufmerksamkeit für zweifelhafte Ergebnisse
  wie z,B. 'Klonschaf Dolly', 'Wiedererweckung des SpanischeGrippe-Erregers'...
  Fachidiotismus der schlimmsten Sorte ???
Fachidiotismus,
also viel 'Wissen' auf einem kleinen Fachgebiet und
zuwenig Wissen über das Große Ganze,
verengt den Blickwinkel und
lässt Gefahren seines Tuns übersehen oder falsch einschätzen.
Die Meinung eines Wissenschaftlers kann daher
nicht die Grundlage für Entscheidungen sein,
sondern nur das, was sie ist: eine Meinung -
- möglicherweise eine Meinung von einem Standpunkt ohne Übersicht aus
und mit beschränktem Blickwinkel.

Wissenschafier sind Menschen - wie alle anderen auch -, mit Stärken und Schwächen, und mit Beweggründen. Beweggründe für wissenschaftliche Tätigkeiten gibt es mehrere : - den Menschen helfen wollen - das Leben leichter und angenehmer machen wollen - den Dingen auf den Grund gehen wollen - Neugierde - den anderen überlegen sein wollen - von den Mitmenschen besonders geachtet sein wollen. - 'unsterblich' zu werden Alle Bewegründe sind achtenswert, solange sie sich in maßvollen Grenzen halten. Die ersten Wissenschaftler, die Schamanen, wollten den Menschen helfen, wahrscheinlich genossen sie auch ihre gesellschaftliche Sonderstellung; wahrscheinlich gab es unter ihnen auch Finsterlinge - wie sollte mensch sich sonst manche grausame Bräuche und Riten erklären, z.B.die Genitalverstümmelung von Frauen. Den 'Himmelsbeobachtern' ging es wahrscheinlich um Höherstellung in der Gesellschaft bis hinauf zu ausgesprochener Macht über Menschen. Die ersten Naturwissenschaftler trieb die Neugierde, z,B. konnte Galilei mit seinen Fallversuchen kein Geld erwarten. Die Alchemisten suchten nach dem 'Stein der Weisen', der alle Krankheiten heilt und jedes Metall zu Gold macht - es ging ihnen also um Wohl für die Menschen und um Reichtum, das rief auch Schwindler und Betrüger auf den Plan. Manchen Wissenschaftlern ging es um 'Unsterblichkeit', zumindest könnte mensch dies aus Priorität-Streitigkeiten herauslesen, z.B, zwischen Newton und Leibniz. Mit der Gründung von Akademien mit bezahlt angestellten Wissenschaftlern konnte mit Wissenschaft regulär Geld erworben werden. Damit begann der Aufstieg der Wissenschaft, zugleich zog aber auch menschlicher Kleingeist in die Wissenschaft ein, z.B. Liebdienerei dem Geldgeber gegenüber, Postenschacher, ... und das gilt auch heute noch, siehe Weber:"Wissenschaft als Beruf" - im schlimmsten Fall ließen sich Wissenschaftler für Ideologien vereinnahmen, z.B. im 3.Reich Heute wird 'Wissen' auch in Konzernen geschaffen: für die Interessen des Konzerns, wegen des Wettbewerbs geheim. Bei 'geheimer' Wissenschaft ist eine Kontrolle verunmöglicht. Heute, in einem Wirtschaftssystem mit Gewinnmaximierung als oberstem Wert darf - oder muss? - mensch seinen Mitmenschen misstrauen, z.B. dem Manager, weil er durch rücksichtslose Gewinnmaximierung für seine Firma sein hohes Gehalt rechtfertigen muss dem Politiker, weil er den Interessen seiner Stammwähler verpflichtet ist und wiedergewählt werden will dem Wissenschaftler, weil er im Sold einer Firma mit entsprechenden Interessen oder einer Behörde mit parteigebundenen Interessen steht. Ein Wissenschaftler im Sold einer Firma ist dem Firmenwohl verpflichtet - - wenn er seinen Job behalten will - und das 'Firmenwohl' kann auch dem Gemeinwohl entgegenstehen. Forschung kostet heutzutage viel Geld und die Konzerne müssen in einer Marktwirtschaft ihren Forschungsaufwand durch Produkte wieder hereinbringen - - manchmal auch durch unausgereifte oder sogar zweifelhafte. Wenn die Bevölkerung Bedenken und Vorbehalte gegen die Anwendung einer wissenschaftlichen Erkenntnis hat, so sprechen die eingebundenen Wissenschaftler von 'irrationalen Ängsten'. Dass diese Wissenschaftler selbst irrationale Erwartungen oder irrationale Eile bei der Anwendung haben, das merken sie nicht. Die Beispiele der jüngsten Geschichte: Atomernergie Gentechnologie bei Pflanzen und Tieren



Atomernergie:
 Die Wissenschaftler der Atomlobby priesen die 'Segnungen der Atomenergie' -
 und das obwohl die ganze Technologie nicht im mindesten abgeklärt war,
 am allerwenigsten die Endlagerung des Atommülls :
 maßlose Irrationalität - eigentlich Schwachsinn - der Wissenschaftler selbst.
 Die Bedenken und Vorbehalte der Bevölkerung wurden dann
 genau von diesen Wissenschaftlern als 'irrational' abgetan.
 Jetzt stellt sich heraus,
 dass es kein wirklich geeignetes Endlager für Atommüll gibt,
 siehe AtomEnergie-Risiko
 Wenn heute Wissenschaftler eine Sicherheits-Garantie für ein AtommüllLager
 auf 1000000 Jahre abgeben, ist das rational oder irrational ?

Gentechnologie bei Pflanzen und Tieren :
 Das Wesen des Lebens ist unbekannt.
 Das Erbgut und seine Wirkungsweise sind nur bruchstückhaft bekannt
 und unverstanden ( siehe {[Archiv][W3]} )
 und das wird so bleiben {[Archiv][W3]}
 Die Fremdgene werden in die Zelle wie eine Krankheit eingebracht
 - durch Bakterien, Viren, Schrotschuss, MikroInjektion, Zellwand-Wegätzung,... 
 und die Zelle muss selbst irgendwie damit zurechtkommen.
 Wo das Bakterium bzw. der Virus - also der Schmarotzer - das Gen-Konstrukt
 in das Erbgut der Zelle - also seines Wirtes - einbaut
 bzw. wo die Zelle die aufgezwungenen Gene in ihr Ergut einbaut,
 bleibt dem Bakterium bzw. dem Virus bzw. der Pflanze überlassen und
 ist vom Gentecniker nicht beeinflussbar.
 Beim "RMCE-Kassettenaustauschverfahren" wird das fremde Genkonstrukt
 angeblich 'gezielt' an die 'richtige' Stelle ins Erbgut eingebracht
 - aber woher wissen die Gentechniker die 'richtige' Stelle ?
 Das Wort 'gezielt' ist in Zusammenhang mit Gentechnik unangebracht.
 Gentechnik ist eine 'Blindtechnik',
 d.h. die Gentechniker sehen nicht,
 was sie tun und wie es vor sich geht
 und welche Eigenschaften das Ergebnis insgesamt hat 
   {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}, {[W3][Archiv]}, [psrast.org] .
 Ist es rational anzunehmen, dass bei solchen Verfahren etwas Gescheites
 herauskommt, - oder ist das irrational ?
 Dies meinen auch Wissenschaftler, z.B. psrast.org
 Die Erwartungen und Versprechen der Gentechniker sind maßlos überzogen,
 siehe z.B. Gentechniker der Uni Freiburg {[Archiv][W3]} \zu 'Goldener Reis'
 also höchst irrational.
 Gentechnik-Nahrungsmittel werden zugelassen trotz
 Unsicherheit im Wissen bei den Zulassungsbehörden : [g2000][psrast, psrast]
 ...über Langzeitfolgen des Verzehrs von gv-Nahrungsmittel {[Archiv][W3]}.
 ...über sonstige Folgen {[Archiv][W3]};
 Fütterungstests sind nicht vorgeschrieben {[Archiv][W3]},
 Die Gentech-Nahrungsmittel werden am 'Grünen Tisch' 'sicher'-geredet [>]
 auf grund der Unterlagen der Herstellerfirma
 ohne unabhängige - wenn es soetwas heutzutage gibt - Kontrollversuche (>)
 mit dem unzureichenden Konzept der 'wesentlichen Gleichwertigkeit',
 das aber unerwartete Effekte nicht aufdeckt ( [EKAHS.8], [AdW], [DrJany] )
 - ein unerwarteter schleichender Giftstoff wird nicht entdeckt !
 Die Zulassung und der Anbau von Gentech-Pflanzen und
 der Verkauf von Gentech-Nahrungsmittel
 unterzieht die Bevölkerung des ganzen Landes einem 1:1-Zwangs-Versuch.
 Das können die Gentech-Konzerne und Behörden und Landwirte und Händler
 auch ruhig riskieren, weil gesundheitliche Beeinträchtigung oder Schädigung
 durch Gentechnik-Pflanzen bzw. Gentechnik-Nahrungsmittel
 nur schwer oder gar nicht beweisbar sind.
 Die US-Bevölkerung wird seit 1996 einem unkontrollierten 1:1-Zwangs-Versuch
 durch die Gentech-Lobby unterzogen.
 Die US-Bevölkerung hat es bis jetzt überlebt,
 wie gesund bzw. krank sie ist, wird vorsichtshalber nicht untersucht.
 (ausführlicher im Kap. GentechPflanzen-Ernaehrung )
 Angesichts dieser Tatsachen sprechen die Wissenschaftler der Gentech-Lobby
 von 'irrationalen Ängsten' der Bevölkerung.
 Da sind eher die Erwartungen und Versprechen der Gentechniker irrational,
 und die Bedenken und Vorbehalte der Bevölkerung rational.


In beiden Fallbeispielen wurden bzw. werden die Entscheidungen
'auf wissenschaftlicher Grundlage' gefällt -
nur: eine wissenschaftliche Grundlage, ist eine solche wirklich vorhanden ?
Die Wirkung erhöhter Radioaktivität auf unsere Lebenswelt
über Jahrmillionen kann kein Wissenschaftler voraussagen,
ebensowenig die Auswirkungen von Gentech-Pflanzen.
Eine aussagekräftige wissenschaftliche Grundlage fehlt
und wird sich wegen der verwickelten Zusammenhänge und langen Zeiträume
auch nicht schaffen lassen.
Spekulationen von Wissenschaftlern gibt es,
aber Spekulationen sind keine wissenschaftliche Grundlage.

Manche Wissenschaftler treibt Geltungssucht und Ruhmsucht in übertriebenem Maße. Aus einer Rede von Prof.Bauer an der Uni Heidelberg : "Vor allem bei der Bereitschaft zur Selbstkritik handelt es sich jedoch um eine Tugend, die bei den meisten Wissenschaftlern nur schwach ausgeprägt ist und die immer in der Gefahr schwebt, dem eigenen Ehrgeiz geopfert zu werden. Es ist viel verführerischer, ein glänzendes Ergebnis zu präsentieren als sich eingestehen zu müssen, dass man die eigene Hypothese nicht seriös bestätigen konnte." Das geht manchmal bis zu Betrug, siehe mpi-fg-koeln, netlink, wiki .

Manche Wissenschaftler leiden an Selbstüberschätzung : Hoimar von Ditfurth : "Uns allen wäre geholfen, wenn sich auch im gesellschaftlichen Raum die Einsicht durchsetzte, daß eine von keinerlei selbstkritischem Zweifel angekränkelte Selbstgewißheit eine Haltung verrät, der gegenüber äußerstes Misstrauen am Platze, angesichtes derer jede Befürchtung berechtigt ist. (Hoimar von Ditfurth: Die Sterne leuchten... - Die Wissenschaft als Hure, 1981, S. 98) z.B.: Gentechniker spielen sich als Retter der Menschheit auf, ohne die die Menschheit verhungern muss, z.B. {[Archiv][W3]} , manche lösen angeblich drängende Menschheitsprobleme, z.B. {[Archiv][W3]}. In Wahrheit unterziehen die Gentechniker die Menschheit einem 1:1-Versuch mit ungewissem Ausgang, warnende Stimmen überhören sie, z.B. {[W3][Archiv]}.

Wissenschaftler brauchen einen Arbeitsplatz, entweder an einer staatlichen Stelle oder bei einer Firma. In manchen Wissenschaftsbereichen müssen teure Versuche gemacht werden. Die Wissenschaftler dort stehen daher unter Erwartungsdruck. In staatlichen Stellen versuchen daher die Wissenschaftler immer wieder, die hohen Forschungskosten durch aufsehenerregende Ergebnisse zu rechtfertigen, um so den genehmigenden Beamten oder Politikern den Rücken zu stärken. In Firmen werden fast immer Forschungsergebnisse vorschnell angewendet, weil Firmen in einer Marktwirtschaft von Geld-Gewinn leben. Beides zielt auch auf die Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes. Aber schafft es Grundlagen für Entscheidungen ? Dazu ein paar Beispiele : Weltraum-Forschung: die Satelliten und Sonden kosten Milliarden Euro; die Wissenschaftler liefern immer wieder neue Theorien und Bilder - wunderschön, aber wird dadurch ein derzeitiges Weltproblem gelöst ? Atomforschung: die Teilchenbeschleuniger kosten Milliarden Euro; das Ergebnis ist vielleicht die vermutete Bestätigung eines Elementarteilchens, entweder eines alten aus dem 'Teilchenzoo' oder eines neuen - für die Lösung derzeitiger Weltprobleme wahrscheinlich belanglos; die Atomfusion-Forschung hat zumindest eine handfeste Anwendung im Blick; nach jahrzehntelanger Forschung brauchte das JET-Projekt einen Erfolg; die Wissenschaftler setzten alles auf eine Karte und zündeten die Verschmelzung mit dem Ergebnis: ein paar Sekunden Energie und ein beschädigter Reaktor; viel Medienrummel, aber die Wissenschaft ist immer noch -wie vorher- '50 Jahre' vom Ziel entfernt; ein neuer Reaktor ist für mehrere Milliarden Euro gebaut. Biologie: die 'Herstellung' des Klonschafes 'Dolly' war teuer; das ganze wurde dann als wissenschaftliche Großtat hochgejubelt ln Wahrheit war 'Dolly' ein krankes Schaf, das vorschnell alterte. Biotechnik: die 'Herstellung' gentechnisch veränderter Lebewesen ist teuer; die Gentechnikkonzerne drücken daher ihre Erzeugnisse auf den Markt, fragwürdig 'erprobt' und kein Mittel scheuend; in den genehmigenden Ämtern sitzen zuviele falsche Leute und so wird die Bevölkerung ganzer Länder einem 1:1-Versuch unterzogen - ohne begleitende Kontrolle mit ungewissem Ausgang, dazu genauer . In den Beispielen liefern die Wissenschaftler keine Grundlagen für Entscheidungen, im Gegenteil: es wären Entscheidungen dafür oder dagegen fällig - aber die Wissenschaftler haben dafür nur unsichere Gtundlagen geschaffen - und das gilt für fast alle anstehenden Entscheidungen.

So sind denn auch die Wissenschaftler meist unterschiedlicher Meinung. Beispiele dazu : Ernährungs-Wissenschaftler: Im Laufe eines Lebens kann mensch von Ernährungswissenschaftlern vieles hören, heute dies morgen das und übermorgen das Gegenteil, z.B. zu Cholesterin, Grillfleisch, Milch, Fettsäuren, ... siehe auch [NährwertSteigerung] Klimaforscher: Von den Wissenschaftler meint ein Teil, dass der Klimawandel noch nicht beweisbar ist. ein Teil, dass der Klimawandel menschgemacht ist. ein Teil, dass der Klimawandel rein naturgemacht ist. Alle berufen sich auf Wissenschaft als Grundlage - - und haben verschiedene Meinungen. Also offensichtlich liefert Wissenschaft nur eine unsichere Grundlage für Entscheidungen.

Alles zusammengefasst : ¤ Wissenschaftler sind fehlbar. ¤ Wissenschaftler haben auch Schwächen. ¤ Wissenschaft liefert nur eine unsichere Grundlage für Entscheidungen. Daraus folgt: Wissenschaft gewährleistet keineswegs eine sicher richtige Entscheidung. Wenn nicht die Wissenschaft, wer dann ?

Es gibt ausser Wissenschaft auch noch Vernunft und Ethik. Der Mensch ist nur etwa 80 Jahre Gast auf Erden. Dann verlässt er seinen Platz und ein anderer muss auf diesem Platz leben. Der ethische Grundsatz : "Was du nicht willst, das mensch dir tu', das füg auch keinem anderen zu." ist zweifelsfrei gerecht und wenn er eine Entscheidung liefert, ist das Problem gelöst. Gemäß diesem Grundsatz hat mensch die Erde zumindest so zu verlassen, wie er sie vorgefunden hat - es spricht nichts gegen besser, wohl aber etwas gegen schlechter. Eine Gefahr für zukünftige Generationen zu riskieren, ist unverantwortlich. Bei Verdacht auf Gefahr für zukünftige Generationen hat das Projekt zu warten, bis der Verdacht zweifelsfrei ausgeräumt ist: das ist das 'Prinzip der Vorsorge'. Dass dabei die ganze betroffene Bevölkerung einbezogen werden muss, ist selbstverständlich, siehe 'Freiheit der Wissenschaft'. Das liefert zwar auch nicht unbedingt eine 'richtige' Entscheidung, aber zumindest eine 'sicherere'. Bei allen derzeit anstehenden echten Problemen stellen wir fest, dass eine belastbare wissenschaftliche Grundlage fehlt, und es setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass räumlich oder zeitlich weitreichende Entscheidungen nicht mit dem verantwortungslosen Prinzip 'Versuch und Irrtum' sondern mit dem 'Prinzip der Vorsorge' getroffen werden müssen,

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In '2069' gibt es keine Freiheit der Wissenschaft ?
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Ein Wissenschaftler kann halbwegs frei arbeiten,
wenn er sich seine Arbeit selbst finanzieren kann -
- 'halbwegs', weil er eingeschränkt wird
durch Gesetze und möglicherweise auch durch seine Nachbarn.
Wissenschaftliche Untersuchungen oder Forschungen
kosten heutzutage soviel Geld, dass nur wenige Privatleute
sich das leisten können.
Das Geld für Forschung kommt heute fast ausschließlich
vom Staat, von Unternehmen oder von Stiftungen.
Der Wissenschaftler ist daher abhängig von der Zustimmung
eines Beamten, eines Managers oder eines Förderers.
Der Wissenschaftler ist also gezwungen,
einen Geldgeber mit ausreichenden Mitteln zu suchen
und diesen von der Sinnhaftigkeit des Projektes zu überzeugen
oder einen Auftrag anzunehmen.
In fast allen Fällen haben die Geldgeber eigene Interessen
und erwarten sich auch bestimmte Ergebnisse,
z.B. wenn Handy-Unternehmen eine Untersuchung in Auftrag geben, so
erwarten sie, dass die Studie den Handybetrieb als ungefährlich ausweist.
Nur wenige Wissenschaftler haben die Härte, mit fremdem Geld
zu Ergebnissen zu kommen, die den Interessen des Geldgebers zuwiderlaufen.
Mensch muss daher bei wissenschaftlichen Untersuchungen genau prufen,
wer die Geldgeber sind und welche Interessen dahinterstehen könnten.
Wenn ein Wissenschaftler heutzutage von "Freiheit der Wissenschaft" redet,
wovon redet er da eigentlich ?
Dass es diesbezüglich ein Problem gibt,
das sehen auch Wissenschaftler selbst, z.B. psrast.org
Viele Wissenschaftler meinen mit "Freiheit der Wissenschaft"
die Erlaubnis, alles tun zu dürfen, was das Gesetz nicht verbietet.
Dieser Freiheitsanspruch geht zu weit, denn
- auf einer endlichen Erde als Lebensraum für viele Memschen endet die
  Freiheit des einen dort, wo einem Mitmenschen Schaden zugefügt würde.
  Schon die Möglichkeit für einen Schaden begrenzt die Freiheit,
  denn wenn ein Mitmensch bereits geschädigt wurde, dann ist das Unrecht
  bereits geschehen.
- Wissenschafler betreten mit ihren Forschungen auch Neuland und
  dafür gibt es möglicherweise noch keinen gesetzlichen Rahmen.
  Die Gesetzgeber hinken dann der Forschung hintennach -
  möglicherweise kommen sie zu spät,
  denn der Schaden kann schon eingetreten sein.
  Zudem sind auch die Gesetzgeber fehlbar und können falsch entscheiden.
  Forschung bedarf also einer Sicherheits-Einrichtung,
  die es heute aber noch nicht gibt und
  im derzeitigen Wirtschaftssystem nur schwer oder gar nicht möglich ist.

In '2069' muss der Wissenschaftler sein geplantes Projekt der ganzen Menschheit zur Begutachtung vorstellen, und die ganze Menschheit entscheidet in einer Wahl. Die meisten Wissenschaftler wenden gegen eine Entscheidung der Bürger über ihre Forschungsvorhaben ein, dass die Leute von der Sache nichts verstehen. Dass bei einem Forschungsvorhaben die meisten Leute von der Sache fachlich nichts verstehen, das stimmt, aber jedes Forschungsvorhaben und vor allem seine Anwendung hat auch einen biologischen, medizinischen, gesellschaftlichen, politischen und militärischen Gesichtspunkt, und davon verstehen die Wissenschaftler zuwenig - - das geben sogar Wissenschaftler selbst zu. Wenn viele Millionen Menschen über eine Sache nachdenken, so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Argumente zur Sprache kommen und die Entscheidung sicherer wird - - und ob mensch eine Neuerung will, das kann jeder Mensch für sich selbst sehr wohl entscheiden, und er hat auch das Recht, das für sich selbst zu entscheiden. Wenn ein Wissenschaftler oder eine Gruppe von Wissenschaftlern meint, allwissend zu sein und die ganze Menschheit zwangsbeglücken zu müssen, so ist dies maßlose Überheblichkeit von Fachidioten. Möglicherweise haben einige Wissenschaftler auch eine 'eigene' Mentalität: in "Proteste in der Geschichte" steht der Satz »Es hätte "dem Geist der modernen Wissenschaft widersprochen, aus freien Stücken die weitere Entwicklung eines Forschungsgebietes, sei es auch voller Gefahren für die Zukunft, auf halbem Wege abzubrechen."« Gefahr für wessen Zukunft - der des Wissenschaftlers oder der Menschheit ? Wenn ein Wissenschaftler eine Gefahr für sich selbst in Kauf nimmt, so ist er ein Tor oder ein Held ( siehe z.B. "Selbstversuch ), aber das liegt in seinem Entscheidungsbereich. Wenn ein Wissenschaftler eine Gefahr für die ganze Menschheit riskiert, dann ist er ein gemeingefährlicher Fachidiot oder Wahnsinniger und die Sache liegt nicht in seinem Entscheidungsbereich - und auch nicht in dem einiger weniger Leute, z.B. Politiker, Manager, ... Die Geschichte der Menschheit liefert dazu einige warnende Beispiele: z.B. Atombombe [->]] DDT [->]] Gentechmik [->]]



Atombombe:
Die Entwicklung der Atombombe wurde angestoßen durch die
Idee von Leo Szilard und einen Brief des Nobelpreisträgers A.Einstein
an den Präsidenten der USA ( siehe schule.ulm.de ).
Offenbar waren beide, und auch alle anderen Beteiligten, unfähig,
die Folgen abzusehen ( siehe br-online.de ) :
Tod von zigtausend Menschen im Explosions-Kerngebiet, im weiteren Umkreis
grauenhafte Qual von zigtausend geblendeten und versengten Menschen
und großflächige radioaktive Vergiftung dichtbesiedelten Landes;
in späteren Generationen mehr missgebildete Kinder
weiträumige radioaktive Vergiftung des Meeres durch Atombomben-Tests;
Erhöhung der natürlichen Radioaktivität der Erde
durch zig Atombomben-Tests - und die weiteren Folgen.
Das Plutonium für Atombomben wurde in Atomreaktoren herstellt,
daher war die Technologie des Atomreaktors bekannt und 'erprobt'.
Die Atom-Energie wurde von den einschlägigen Wissenschaftlern hochgelobt 
und wurde von Technokraten umd Politikern eingeführt,
ohne Abstimmung trotz der Vorahnungen und Vorbehalte der Bevölkerung,
ohne Abklärung des ganzen Problemfeldes durch entsprechende Versuche:
also  undemokratisch als Zwangsbeglückung und
unverantwortlich fahrlässig von der Technik her
im blinden Vertrauen auf ... - worauf eigentlich ???
In der Folge weitere Erhöhung der Radioaktivität der Erde
durch Kernkraftwerke, Brennelemente-Herstellung, Wiederaufbereitung und
Atommüll-Lagerung.
Die Atommüll-EndLagerung war zu Beginn unklar
und ist nach wie vor ungeklärt, siehe AtomEnergie-Risiko.  
Bei der Brennelemente-Herstellung fällt U238 ab,
das wird zu DU-Munition verarbeitet und verschossen:
dadurch radioaktive Vergiftung von Landgebieten durch DU-Munition
(DU=abgereichertes Uran aus der Brennelemente-Herstellung,
wird von der US-Armee und israelischen Armee verschossen)
Die biologischen Folgen dieser radioaktiven Vergiftung sind:
gesundheitliche Beeinträchtigung bis zu Krebs, Schäden im Erbgut,
vermehrte Mutation von Bakterien und Viren.
Die Dauer: Jahrzehnte Jahrtausende bis 4000000000 Jahre (bei DU-Munition)
Die Lebensqualität auf der Erde ist dadurch erheblich gesunken.
Alles an dieser Entwicklung lag im Erfahrungsbereich der damaligen Menschen,
wäre also bei ausreichend vielen Mitdenkern vorhersehbar gewesen -
- mensch braucht nur die Dummheit mancher Politiker und Manager
in die Überlegungen miteinzubeziehen.
Die beteiligten Wissenschaftler waren - verständlicherweise - überfordert,
geistig und ethisch.
Eine genauere Beschreibung des Verhaltens der Wissenschaftler bringt
Jonas Hinz : 'Proteste gegen den Bau und Abwurf der ersten Atombombe'
im [WWW][Archiv]. 
Demnach soll Enrico Fermi gesagt haben:
„Laßt mich in Ruhe mit euren Gewissensbissen,
das ist doch so schöne Physik!" [Zitat].
Wenn das Enrico Fermi wirklich gesagt hat, dann war
der Nobelpreisträger Enrico Fermi ein gemeingefährlicher Fachidiot.

DDT:
1873 wurde DDT durch den Chemiker Othmar Zeidler erstmals synthetisiert
     - wozu ?, aus Zufall ?
1939 wird die insektizide Wirkung von Paul Hermann Müller entdeckt,
     als er bei der J. R. Geigy AG verschiedene Chemikalien
     auf ihre insektizide Wirksamkeit testete.
1942 bringt Geigy das DDT (Handelsnamen: Gesarol, Neocid) auf den Markt. 
1942-1943 wurde DDT in den USA intensiv(? - nur 1 Jahr lang)  
     auf seine Wirksamkeit und eventuelle schädliche Auswirkungen untersucht. 
1943 wird DDT gegen Ende einer Typhus-Epidemie in Neapel eingesetzt - 
     die Epidemie war bereits eingedämmt
     durch eine Bekämpfung der krankeitsübertragenden Läuse mit Pyrethrum. 
     Der Erfolg wird in der Presse hauptsächlich DDT zugeschrieben, 
     es gilt fortan als "Wundermittel" gegen insektenübertragene Krankheiten. 
1944-1945 verwendet das US-Militär das Gift DDT
   - zur Malariavorbeugung im Südpazifik
        (mit umgebauten Bombern wurden ganze Inseln mit DDT eingesprüht)
   - zur Mückenbekämpfubg in Behelfsunterständen in Südostasien
        (eine Spraydose mit DDT oder Pyrethrum als Standardausrüstung)
   - als Standardmittel zur Entwesung(=Vernichtung von Ungeziefer)
        von Soldaten, Kriegsgefangenen und der Zivilbevölkerung
1945 gibt das War Production Board der USA DDT für die zivile Nutzung frei -
     trotz Bedenken der FDA (Food and Drug Administration)
      (Leberschäden bei Versuchen mit Ratten,
       Hinweise, dass es sich im Körper und in der Milch anreichern konnte)
Ab 1945 wird DDT als Pflanzenschutzmittel in der Land- und Forstwirtschaft
     und als Insektensprays für den Haushalt angewendet.
1946 treten resistente Insekten in Dänemark auf.
1948 erhält Paul Hermann Müller für seine Entdeckung den Nobelpreis
1950 wird über Umweltgefährdung durch DDT berichtet.
1955 beginnt die WHO das 'Global Eradication of Malaria Program'.
       (Neuansteckungen infolge von Mückenstichen
         sollten durch Besprühen der Wände mit DDT-Lösung verhindert werden,
        bereits Erkrankte sollten mit Medikamenten behandelt werden.)
     Die Kampagne ist zunächst äußerst erfolgreich,
     wurde aber schwächer, weil Mückenarten DDT-resistent wurden.      
1962 veröffentlicht die Biologin Rachel Carson das Buch "Silent Spring"
     (Probleme und Risiken des Einsatzes von DDT)
1968 untersagen die USA und Kanada die Einfuhr von Schweizer Käse,
     weil er die Höchstgehalte an Lindan, Dieldrin und DDT überschritt.
     (Hauptursache: eine insektizidhaltige Anstrichfarbe,
      mit der viele Kuhställe zur Fliegenbekämpfung gestrichen worden waren)
1969 Die Vertreter des USDA (United States Department of Agriculture)
     müssen bei einer öffentlichen Anhörung zugeben,
     keine eigenen Toxizitätstests vorgenommen,
     sondern Herstellerangaben übernommen zu haben.
1969 wird die weltweite Verbreitung von DDT erkannt.
1970 verbietet Schweden die Verwendung von DDT,
1972 Ausbringungsverbot in den USA      
1972 gesteht WHO ein, dass
die weltweite Ausrottung der Malaria nicht zu erreichen war.  
1989 verbietet Indien den DDT-Einsatz in der Landwirtschaft.
2001 beschränkt die Stockholmer Konvention den Einsatz von DDT
     auf die Bekämpfung krankheitsübertragender Insekten (Vektoren)
Heutiger Stand:
DDT ist ein langlebiges Gift (POP = persistent organic polutant)
DDT ist durch den bedenkenlosen Einsatz über die ganze Erde verbreitet -
sogar in den Polregionen, in denen niemals DDT verwendet wurde -,
DDT löst sich kaum in Wasser aber gut in Fett;
dadurch reichert es sich in der Nahrungskette immer mehr an:
wenig im Wasser - viel im Fisch, wenig im Boden - viel in der Kuh(milch).
DDT ist daher heute in der gesamten Umwelt, sogar in der  Muttermilch
- 95% aller Muttermilchproben dürften nach geltendem Recht
nicht mehr als Lebensmittel verkauft werden
(siehe UmweltLexikon_DDT , DDTinMutterMilch ).
Wie es auf Tiere und Menschen wirkt, ist noch nicht eindeutig geklärt:
DDT bzw. sein Abbauprodukt DDE ist
wahrscheinlich krebserregend
wahrscheinlich leber-/nierenschädigend
wahrscheinlich fortpflanzungsgefährdend
wahrscheinlich immuntoxisch
und sie reichern sich im Fettgewebe an (bioakkumulierend)
Als DDT entwickelt und dann auch in großen Mengen eingesetzt wurde,
war die Wirkung noch weniger klar als heute,
(siehe DDT_ARGUK_Information)
- der Menschheit wurde also ein 1:1-Versuch aufgezwungen.
Heute wird wieder für den Einsatz von DDT zur Malaria-Bekämpfung geworben,
die Befürworter des DDT-Einsatzes kommen mit hochmoralischen Argumenten,
siehe {[W3][
Archiv]}, [Diskussion]
Was ist 'ausserordentlich erfreulich' an der Nachricht,
dass zig Millionen Menschen so arm sind,
sodass sie Malaria mit dem billigen zweifelhaften DDT bekämpfen müssen ???
Die Malaria wurde in Europa
nicht durch DDT (die Anopheles-Mücke gibt es nach wie vor)
sondern durch lückenlose medizinische Versorgung ausgerottet -
dieser Weg ist aber nicht so billig wie DDT.
Die Bekämpfung der Malaria mit DDT ist zwar billig,
aber nicht nachhaltig 
- so ließe sich das Diagramm auch deuten (Trendwende schon bei Hochdosen)-
und für die Menschheit möglicherweise schädlich ( DDT_pressetext )
Mensch fragt sich nach dem "oekologismus"-Artikel:
Wie haben die Menschen in Malaria-Gebieten gelebt, bevor es DDT gab ?
Waren die Menschen damals nicht so arm und schlecht ernährt wie heute ?
Denn eines ist sicher: die Menschen sterben an Malaria wegen ihrer Armut.
Wollte man diesen Menschen wirklich helfen,
so müsste man das armut-erzeugende Wirtschaftssystrm ändern -
aber das wollen die DDT-befürwortenden Gutmenschen dann doch nicht,
denn dann wäre möglicherweise ihr schwachsinniger Lebensstil gefährdet -
da presst man doch lieber aus den Ärmsten Geld für DDT heraus.
Zum Vergleich:
Jährlich sterben 
etwa 2 Millionen Menschen an Malaria ([Wikipedia 'Malaria'])
etwa 8 Millionen Menschen an Hunger(Wikipedia 'Welthunger')
Die Verhungernden - 4x soviel - sind aber für "oekologismus" kein Thema -
- warum wohl ?

Gentechnik-Pflanzen und -Tiere:
 ( Geschichtliche Daten:
     aus gen-ethisches-netzwerk.de und clearinghouse.hbi-stuttgart.de )
1944: Oswald Avery, Colin McLeod und Maclyn McCarty identifizieren die DNA
als Trägerin der Erbsubstanz
und begründen damit die "molekulare Genetik". 
1950: Rosalind Franklin fertigt in Cambridge die ersten Fotos von
Röntgenstrukturanalysen der DNA an
und legt damit den Grundstein zur "Doppelhelix".
1962: In London findet das CIBA-Symposium "Man and his Future" statt,
auf dem sich Wissenschaftler - darunter Nobelpreisträger - dafür aussprechen,
die Evolution des Menschen "in die eigenen Hände nehmen zu können".
- Fast Null Wissen und die ganze Genetik unverstanden - aber groß reden,
- Schwachsinn oder Größenwahn von Wissenschaftlern ???
1966: Severo Ochoa, Marshall Nirenberg, Heinrich Matthei und Har Khorana
entziffern den genetischen Code als Grundlage der Proteinsynthese.
1968: Der Schweizer Werner Arber entdeckt die "Restriktionsenzyme",
die wichtige Werkzeuge der Gentechnik darstellen (Nobelpreis 1978).
1971: Herbert Boyer und Stanley Cohen erzeugen ein neukombiniertes
DNA-Molekül aus viraler und bakterieller DNA und bringen es in Bakterien ein.
 (Beunruhigt über die möglichen Risken trafen sie Sicherheitsvorkehrungen
 und erwirken durch die Konferenz von Asilomar den Erlass staatlicher
 Regelungen in den USA)
1972: John Mertz und Ronald Davis entdecken die Kombinierbarkeit von
Genfragmenten nach der Verwendung von Restriktionsenzymen.
1972: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft beschließt das
Schwerpunktprogramm "Pränatale Diagnostik genetisch bedingter Defekte".
1973: In Stanford fügen Stanley Cohen, Annie Chang und Herbert Boyer
erstmalig fremde DNA in ein Bakterien-Plasmid.
1974: Paul Berg und 10 weitere Wissenschaftler rufen zu einem Moratorium
1975: Konferenz von Asilomar, Kalifornien.
Auf der Tagung erstellen Molekularbiologen ihre eigenen Sicherheitsrichtlinien
für Arbeiten in der Gentechnik.
Kurz darauf gründen die National Institutes of Health (NIH) in den USA das
Recombinant DNA Advisory Committee (RAC) zur Erstellung der NIH-Richtlinien,
in die die Ergebnisse der Asilomar-Konferenz einfließen.
Die NIH-Richtlinien werden 1976 vorgelegt.
1976: Herbert Boyer und Robert Swanson gründen "Genentech Inc" in den USA
die erste Firma, die sich ausschließlich mit Gentechnik befasst.
Ein Jahr später bringt die Firma das erste gentechnisch
- durch Transfer eines menschlichen Gens auf ein Bakterium -
hergestellte Insulin auf den Markt.
1977: Allan M. Maxam, Walter Gilbert und Frederik Sanger entwickeln
zwei Methoden zur raschen DNA-Sequenzierung.
1980: Erstmals gelingt das Einbringen von genetischem Material in Zellkulturen
mithilfe des Agrobacterii tumefaciens.
Geburtsstunde der "grünen Gentechnologie".
- Das Agrobacterium tumefaciens ist ein Krankheitserreger bei Pflanzen,
  der den Stoffwechsel der Pflanzenzelle für seine Zwecke umgestaltet und
  dabei krebsartige Wucherungen in der Pflanze hervorruft.
  Was für eine Idee,
  einen Krankheiterreger Gene ins Erbgut einer Zelle einbauen zu lassen
  und sich davon intelligente Ergebnisse zu erwarten !
  Ist das Wissenschaft auf Abwegen ???
1980: Der US-Mikrobiologe Ananda Chakrabarty erhält ein Patent
auf Öl-fressende Bakterien.
Der Oberste Gerichtshof der USA bestätigt die Patentierbarkeit von Leben.
- Patentierbarkeit von Leben: Ist das Schwachsinn ?!!
1981 die Hoechst AG gibt dem Massachusetts General Hospital 70 Mill.$,
um eine molekularbiologische Abteilung aufzubauen,
im Gegenzug erwartet die Firma die exklusiven Rechte für alle Patente.
- Die Großindustrie wittert das große Geschäft und steigt ein.
1982: Die Federal Drug Administration (FDA) in den USA lässt
in Bakterien hergestelltes Humaninsulin zu: 1.gentechnisches Arzneimittel.
Methoden zur Genübertragung in tierischen Organismen mittels Retroviren
werden erarbeitet.
- Wieder diese abwegige Idee,
  einen Krankheiterreger Gene ins Erbgut einer Zelle einbauen zu lassen
  und sich davon intelligente Ergebnisse zu erwarten !
1983: erstmals wird ein Gen aus einem Mikroorganismus in eine Pflanze
eingefügt.
1984 Steen Willadsen klont auf der Uni Cambrige Schafe aus Stammzellen.
Durch mischen von Zellen schafft er die 'Schiege'(Schaf-Ziege) !??
- Ist das Schwachsinn oder Irrsinn oder Wahnsinn eines Wissenschaftlers ???
1985: erste Freisetzungen transgener Pflanzen in den USA,
z.B.Virusresistenter Tabak.
Bereits 400 Biotech-Unternehmen in den USA.
1987: Die "Harvard-Krebs-Maus" wird als erstes Tier patentiert.
- Lebewesen zu 'Forschungszwecken' zu verpfuschen
  und sich daraus intelligente Ergebnisse zu erwarten,
  was für eine Geisteshaltung ist da am Werk ???
  (Die Wirklichkeit bestätigt die Kritiker:
   nach 10 Jahren Tierquälerei kein nennenswertes Ergebnis,
   siehe 10JahreKrebsmaus )
- Die Patentanmeldung verrät Geldinteressen,
  doch es gibt Protest dagegen
- Die "Harvard-Krebs-Maus" ist der Auftakt zu weiteren 'Kreationen',
  z.B. gvMaus , Missgeburt 
  Sieht das nach 'Zukunft' der Wissenschaft aus ???
1990: tritt das "Gesetz zur Regelung von Fragen der Gentechnik"
(Gentechnikgesetz GenTG) in Deutschland in Kraft.
Von der Europäischen Union (EU) werden zwei Richtlinien über
das Arbeiten mit und die Freisetzung von gentechn. veränderten Organismen
erlassen.
1991: tritt das bundesdeutsche "Embryonenschutzgesetz" (EschG) in Kraft;
es verbietet unter anderem die verbrauchende Embryonenforschung,
die Eizellspende und Leihmutterschaft.
Die Kampagne "Essen aus dem Genlabor - Natürlich nicht!" wird
ins Leben gerufen. Initiatoren der Kampagne sind über 40 Organisationen,
Verbände und Umweltinitiativen.
Sitz der Kampagnenstelle ist das Gen-ethische Netzwerk in Berlin.
- Die Wissenschaftler und Technokraten setzen sich darüber hinweg.
1993: In Deutschland beginnt der erste großflächige Freilandversuch
mit einer Zuckerrübe, die resistent ist gegen die Wurzelbärtigkeit.
1993: Die Anti-Freisetzungsinitiative "Arche GENoah" wird gegründet.
In Deutschland beginnt eine breite Protestwelle gegen Freisetzungen und
an vielen Freisetzungsorten gründen sich Bürgerinitiativen.
1994: Die gentechnisch veränderte Tomate 'Flavr Savr' ('Anti-Matsch-Tomate')
der Firma "Calgene" kommt in den USA auf den Markt.
1996: Erstmals wird das Genom eines höheren Organismus, der Bäckerhefe,
vollständig entschlüsselt.
Vom Bundesminsterium für Bildung und Forschung wird BioRegio gestartet,
ein Projekt, mit dem die Gentechnologie in Deutschland vorangetrieben
werden soll.
Diesem staatlichen Förderprojekt folgen weitere Programme,
mit denen die gentechnologische Forschung und Entwicklung
staatlich stark unterstützt wird.
Mit der Einführung des ersten gentechnisch veränderten Marktprodukts,
eine gentechnisch veränderte Sojabohne des US-Konzerns Monsanto,
in Europa und damit auch in Deutschland steigt die Umweltschutzorganisation
Greenpeace in den Widerstand gegen Gentechnik ein.
Ein dänisches Forschungsteam weist nach,
dass Fremd-Gene von Herbizid-resistentem Raps auf verwandte Pflanzen
überspringen können.
In den folgenden Jahren wird ein derartiger Gentransfer auch
von anderen Wissenschaftlern nachgewiesen.
1997: Klon-Schaf aus den Körperzellen eines erwachsenen Schafes - "Dolly" 
- vielgefeiert, hochgejubelt, aber wahrscheinlich ein Pfusch.
2000: Entschlüsselung des kompletten menschlichen Erbguts
Die riesigen Gewinn-Möglichkeiten durch Gentechnik-Nahrungsmittel-Pflanzen
wurde von den großen Chemie-Konzernen rasch entdeckt,
aber von den staatlichen Behörden nicht rechtzeitig gezügelt -
- diese Problematik ist ein eigenes Kapitel !
Die Gentechnik ermöglicht auch militärische Anwendungen.
Schreckensszenarien dazu sind bereits erdacht -
es wäre ein Wunder, wenn keines eintreten würde.


Die Atombomben-Versuche haben die ganze Erde radioaktiv vergiftet,
die Atomindustrie vergiftet die Erde weiter radioaktiv ( siehe Atomenergie ).
Das Gift DDT ist auf der Erde allgegernwärtig.
Sichtbar sind beide Gifte nicht, die Gefährdung lässt sich also nicht vermeiden.
Die Schäden, die diese Vergiftung der Umwelt verursacht, sind nicht bekannt,
lassen sich vom "Normal-Menschen" nicht nachweisen und
werden daher von den Interessensgruppen einfach weggeredet.
Die Menschheit unterliegt somit einem 1:1-Zwangsversuch !
Die Anwendung der Gentechnik bei Nahrungsmittel-Pflanzen
unterzieht die Menschheit einem weiteren 1:1-Versuch,
ohne ärztliche Begleitung, mit ungewissem Ausgang,
ohne Kennzeichnungspflicht ein Zwangsversuch -
und wenn die Konsumenten nicht achtgeben,
so mündet es in einem Zwangsversuch !
Wenn es »dem Geist der modernen Wissenschaft widerspricht,
aus freien Stücken die weitere Entwicklung eines Forschungsgebietes,
sei es auch voller Gefahren für die Zukunft, auf halbem Wege abzubrechen«,
so ist dieser "Geist" gemeingefährlich und despotisch.
Menschen können mit den heutigen technischen Möglichkeiten soviel Schaden
anrichten, dass das Weiterleben für die Menschheit höchst kümmerlich wird.  
Bei Gefahr für die ganze Menschheit ist es daher billig und recht,
die Klärung des letzten Gegen-Argumentes und die Zustimmung
der überwiegenden Mehrheit aller Menschen abzuwarten.
Wissenschaft muss daher notwendigerweise "öffentlich" sein
und darf nicht geheim sein.
Der Nationalstaat und die Marktwirtschaft (miss-)brauchen geheime Forschung,
der Nationalstaat und die Marktwirtschaft sind daher höchst gefährlich,
wie eine geheime despotische 'freie' Wissenschaft.

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'2069' ist wissenschafts-feindlich ?
........................................................................................................................................

Manche Wissenschaftler verlangen Wissenschaftsgläubigkeit,
sie vertragen weder Zweifel noch Widerspruch.
Aber mit welchem Recht ?
Wissenschaftler sind Menschen wie andere auch,
sie sind fehlbar, haben nur beschränktes Wissen und Schwächen;
sie sind zumeist auch in ihrer Intelligenz durchschnittlich,
manche geradezu erbärmlich fachidiotisch,
 z.B.
 Der Wachstumszwang der Marktwirtschaft mit Geld und Zins und
 die minderwertigen Nahrungsmittel aus industrieller Landwirtschaft,
 das beunruhigt die meisten Wissenschaftler nicht so sehr,
 dass sie selbst Lösungen suchen, sondern sie verdrängen diese Probleme
 - obwohl sie davon sehr wohl auch betroffen sein werden -
 und vertiefen sich lieber mit Scheuklappen in ihre Forschungen.
Bezüglich des WachstumsZwanges des derzeitigen Wirtschaftssystems
habe ich versucht, mit Wissenschaftlern Kontakt aufzunehmen:
mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (1993)
mit der Deutschen Akademie der Wissenschaften (1993)
mit dem MIT (Massachusetts Institute of Technlology) (1994)
mit der Nobelpreis-Träger-Tagung in Lindau (1993, 1994, 1995)
Reaktion Null. Ich bin daher
bei den meisten Wissenschaftlern, auch Nobelpreis-Trägern,
von ihren geistigen Fähigkeiten  nicht mehr überzeugt.

Bei meiner 'WahrheitsSuche' über Atom- und Gen-Technik
stieß ich auf
- Ungereimtheiten(oder Lügen?):
    z.B. Sicherheitsbewerung von MON863(Bt-Mais) :
	    Fakten:
	     Fütterungsstudie von MON863 (17.12.2002): [Monsanto],
	     Robert-Koch-Instituts (heute: BVL) (8.4.2003) [Report]
	     EFSA (European Food Safety Authority) (2.4.2004) [Scientific_Opinion] 
	    Artikel:
	     biosicherheit.de : {[Archiv][W3]}
		"..Versuchstiere noch einmal eingehend untersucht."
		Stimmt das wirklich?
		Wieviele Jahre lagen die toten Ratten auf Eis ???
	     transgen.de : {[Archiv][W3]}
		  Interessant die unbestimmte Darstellung bei transgen.de :
		  "In weiteren Untersuchungen ..."
		  Was für 'Untersuchungen' ?
		  Das Herumgerede um fragwürdige Daten,
		    sind das 'Untersuchungen' ? 
- fehlende Folgerichtigkeit (oder bewusste Fehlschlüsse?):
    z.B. University of California, San Francisco
	  biosicherheit.de
	  Monsanto-MetaAnalyse
	  biosicherheit.de
	  Verband deut. Biologen und biowiss. Fachgesellschaften e.V
- Halbwahrheiten(genaugenommen Lügen):
    z.B. Kaatz
	  biosicherheit.de
	  transgen.de
	  sueddeutsche.de
	  genfood.wordpress.com
	  biosicherheit.de
	  "Verband deut. Biologen und biowiss. Fachgesellschaften e.V"
- verdrehte Darstellung:
    z.B. Misserfolg als Erfolg
		 bei Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e.V. (WGG)
- Unterschiede in verschiedenen Quellen:
    z.B. Kaatz-Versuch <-> sueddeutsche.de <-> biosicherheit.de.
- Unlogik (oder bewusste Lüge?):
    z.B. biosicherheit.de
	  Wissenschaftlerkreis Grüne Gentechnik e.V. (WGG)
	  transgen.de
- Wissenschaftler von Firmen halten Daten geheim:
    z.B. LebensmittelSicherheit:
	    zu "biosicherheit.de": "Keine Geheimnisse in Sicherheitsfragen" 
		 Der Titel erweckt beim Drüberblättern unterschwellig den Eindruck,
		   als gäbe es 'keine Geheimnisse in Sicherheitsfragen'
		 Tatsache ist:
		   Firmen und Institute halten unliebsame Daten geheim
		    solang es geht
		   Monsanto muss per Gericht gezwungen werden,
		    seine 'geheimen' Unterlagen herauszurücken !
- Behörden, die zweifelhaft informieren
    z.B. Bayerisches Staatsministerium (www.stmugv.bayern.de)
          EFSA (=European Food Safety Authority)
          USDA (=United States Department of Agriculture)
Bei meiner Suche nach der Wahrheit, stieß ich auf soviel Zweifelhaftes,
dass ich wissenschaftlichen Studien und Aussagen nicht mehr traue.
Es gibt für mich keinen vernünftigen Grund, Wissenschaftlern blind zu vertrauen.
Das hat nichts mit Wissenschaftsfeindlichkeit zu tun,
sondern mit Mündigkeit, die ich für mich beanspruche.

Viele Wissenschaftler dünken sich über das 'gemeine Volk' erhaben
und berechtigt, die Menschheit zwangsbeglücken zu dürfen.
Hoimar von Ditfurth meint : 
"Uns allen wäre geholfen,
wenn sich auch im gesellschaftlichen Raum die Einsicht durchsetzte,
daß eine von keinerlei selbstkritischem Zweifel angekränkelte Selbstgewißheit
eine Haltung verrät,
der gegenüber äußerstes Misstrauen am Platze,
angesichtes derer jede Befürchtung berechtigt ist."
(Hoimar von Ditfurth: Die Sterne leuchten... -
 Die Wissenschaft als Hure, 1981, S. 98)
Das sagt der an sich wissenschaftsfreundliche Hoimar von Ditfurth.
An anderer Stelle sagt er:
"Viele Anzeichen sprechen heute dafür, daß wir
nicht nur einer Epoche zunehmender Wissenschaftsfeindlichkeit entgegengehen,
sondern auch einer Epoche zunehmender Bereitschaft zur Irrationalität."
(Hoimar von Ditfurth: Das Erbe des Neandertalers
 - Ein Renegat rechnet ab, 1982, S. 47)
Was heisst 'Wissenschaftsfeindlichkeit' ?
Anwendungen der Wissenschaft - gegen die Vorbehalte der Bevölkerung -
haben die Lebensqualität auf der Erde erheblich gedrückt,
z.B. Atomenergie ->siehe AtomEnergie-Risiko
Wissenschaftler und Technokraten unterziehen die Bevölkerung 1:1-Versuchen -
- trotz zweifelhafter Daten- und Wissenslage -
Dass die Bevölkerung sich nicht einem 1:1-Versuch unterziehen lassen will,
das ist höchst vernünftig(=rational) -
auch dann, wenn der Versuch von den Behörden genehmigt wurde,
denn mit welchem Recht genehmigen Beamte oder Politiker
über die Köpfe der Bevölkerung hinweg ?
Denn in Demokratien "geht das Recht vom Volke aus" - angeblich.
Ob das Volk dabei 'richtig' entscheidet, steht dabei gar nicht zur Debatte,
denn was wirklich 'richtig' ist, das weiß kein Mensch.
Viele Wissenschaftler überschätzen meist ihr 'Wissen'
oder sehen ihre Wissenslücken nicht - oder wollen sie nicht sehen -;
in der folge überschätzen sie dann auch die wirklichen Möglichkeiten
bei der Anwendung ihres 'Wissens'.
Besonders trifft dies zu bei Atom- und Gentechnik-Wissenschaftlern.
Beide WissenschaftsZweige sind verflochten in mächtige Lobbies
mit gewaltigen Geldinteressen.
Das viele Geld vor den Augen beeiträchtigt auch die Sicht der beteiligten
Wissenschaftler:
- sie verbreiten Halbwahrheiten bzw. Lügen,
- sie verheimlichen Fakten und Daten.
Die Unvernunft(Irrationalität) ist da auf Seiten der Wissenschaftler, 
der Wissenschaft und dem Ansehen der Wissenschaftler ist dies abträglich.
Die Erde ist der Lebensraum für uns Menschen
und nicht die Spielwiese für Wissenschaftler.
Dass die Bevölkerung das Risiko eines nicht wiedergutzumachenden Schadens
ablehnt und dass sie sich einem 1:1-Versuch durch Wissenschaftler
nicht unterziehen lässt, das ist höchst vernünftig(=rational).
Das hat nichts zu tun mit 'Wissenschaftsfeindlichkeit',
sondern mit Vernunft und Verantwortungsgefühl.



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Gentechnologie und Tierversuche - für die Medizin unverzichtbar ?
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'Tierversuche' werden gemacht
- in der Kosmetik-Industrie
- in der Chemie-Industrie
- in der medizinischen Forschung
- in der Arzneimittel-Industrie
- in der Bio-Wissenschaft (Gehirnforschung, ...)

Mit welchem Recht maßt sich der Mensch an,
ein Tier quälen zu dürfen ?

Kosmetika gibt es genug jahrtausende-erprobte,
neue sind unnötig.
Chemikalien haben wir auch schon genug.
Die Agro-Chemikalien benötigen wir nur wegen der Monokulturen -
diese Form der Landwirtschaft - siehe wikipedia:{[W3][Archiv]} -
zehrt die Böden schleichend aus bis zur Bodenerschöpfung und
braucht mehr Energie als sie wieder aus dem Feld an Biomasse herausholt
- siehe IfSF, Weltagrarbericht:{[Archiv][W3]} -
ist also eine Sackgasse !
Arzneimittel haben wir auch schon genug.
Die meisten der heutigen Krankheiten folgen aus schlechter Ernährung
und einem falschen Lebensstil.
Statt einen Lebensstil und eine Wirtschaftsweise zu suchen,
sodass die Menschen gesund bleiben,
quälen die Wissenschaftler Tiere,
um Heilung für Krankheiten zu finden,
die wir bei einem vernünftigen Lebensstil gar nicht hätten.
Die Tierversuche in den Bio-Wissenschaften sind wahrscheinlich nur Tierquälerei,
bei der höchstwahrscheinlich nichts Sinnvolles herauskommt.
Mensch braucht sich nur die 'Kreationen' der Gentechniker ansehen -
z.B. gvMaus , Missgeburt 
  Sieht das nach 'Zukunft' der Wissenschaft aus ???
  (Die Wirklichkeit bestätigt die Kritiker:
   nach 10 Jahren Tierquälerei kein nennenswertes Ergebnis,
   siehe 10JahreKrebsmaus )
Für jede Krankheit finden die Wissenschaftler ein zuständiges Gen
aus irgendeiner Tierquälerei -
dabei haben die Wissenschaftler nahezu Null-Wissen,
wie die Sache mit den Genen überhaupt funktioniert.


Wie aussagekräftig 'Tierversuche' sind, ist genaugenommen unbekannt,
siehe {[W3][Archiv]}
Wenn Tiere keine Wirkung zeigen,
so kann das für Menschen - insbesonders Kinder - trotzdem schädlich sein,
z.B.: [TGN1412], [Contergan]
Wenn Tiere Wirkung zeigen,
so ist das auch für Menschen höchstwahrscheinlich schädlich.
Aber genaues weiß man nicht.

Es wäre an der Zeit, die Notwendigkeit von Tierversuchen zu hinterfragen !




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Gentechnologie ist eine Schlüsseltechnologie - daher unverzichtbar ?
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Der Schlüssel ermöglicht den Zugang zu einem zuvor versperrten Raum.

Manchmal erkennt mensch schon am Schlüssel, zu welchem Raum er öffnet.
Sehen wir uns also den Schlüssel an.

Mittels Gentechnik werden Lebewesen verändert - aber nicht gebaut.
Bis jetzt ist es den Wissenschaftlern noch nicht gelungen,
aus C-, H-, O-, N-, P-, ... S-Atomen eine lebende Zelle herzustellen,
d.h. das Wesen des Lebens ist uns nach wie vor unbekannt.

Derzeitiger Stand der Wissenschaft (vereinfacht und gerafft):
   (Informarion aus: schule-bw.de, vcell.de, biokurs.de, biologie-lexikon.de .)
   (Für Fragen: forum .)
Die kleinste Einheit des Lebens ist die Zelle,
mit 3 Entwicklungsstufen: Bakterien-, Pflanzen-, Tier-Zelle.
Jedes Lebewesen besteht aus einer oder mehreren Zellen.
Jede Zelle enthält das gesamte Erbgut des Lsbewesens, das Genom.
Das Genom ist der Bau- und Betriebs-Plan des Lebewesens,
chemisch verschlüsselt in langen Molekülen mit strickleiter-förmigem Aufbau,
chemisch gesehen eine 'DesoxyriboNukleinSäure'(DNA).
Eine Sprosse dieses 'Strickleiter'-Moleküls wird gebildet durch ein Basenpaar.
Es gibt 4 Basen - bildlich gesprochen sind sie für das Erbgut wie Buchstaben,
die 4 Basen bilden 2 Arten von Basenpaaren.
Wird die Strickleiter wie ein Reissverschluss aufgetrennt, so ergeben sich
2 Knotenschnüre mit 4 Knotenarten - entsprechend der 4 Basen -,
jede Knotenschnur enthält die gleiche Information:
die eine als Positiv, die andere als Negativ.
3 Knoten - entspricht 3 Buchstaben - hintereinander codieren 1 Aminosäure.
Ein Gen ist ein Bereich auf der Strickleiter bzw. der Knotenschnur, der
entweder die Bauanleitung für ein Eiweissmolekül(=Kette aus Aminosäuren)
oder Information für die Steuerung bzw. Regelung der Zelle enthält -
- bildlich gesprochen sind sie für das Erbgut wie Worte.
Die Genetechniker glauben an den Glaubenssatz:
"Das gleiche Wort hat in jedem Lebewesen die gleiche Bedeutung."
Das widerspricht der Wirklichkeit, siehe wiki, vcell, boku.ac.at, {[Archiv][W3]} ,
aber die Gentechniker klammern sich an diesen falschen Glaubenssatz,
weil sie keine andere Arbeitsgrundlage haben : {[Archiv][W3]} .
Die DNA-Moleküle sind bis zu einige cm lang und liegen
bei Bakterien und Archaeen im Zellsaft(Cytoplasma),
bei Pflanzen-Zellen zum Großteil im Zellkern zu Chromosomen verpackt,
zum Teil in den Mitochondrien und in den Plastiden.
bei Tier-Zellen zum Großteil im Zellkern zu Chromosomen verpackt,
zum Teil in den Mitochondrien(=Kraftwerk der Zelle) .
Ein Chromosom ist ein mit Eiweiss-Molekülen verknäuelter DNA-Faden.
Bei der geschlechtlichen Vermehrung verschmelzen eine weibliche und
eine männliche Keimzelle mit jeweils einem einfachen Chromosomen-Satz
zu einer Zelle mit doppeltem Chromosomen-Satz.
Die Wissenschaftler haben von einigen Lebewesen das Erbgut ermittelt,
d.h. die Abfolge der Buchstaben abgelesen.
Damit ist von den betreffenden Lebewesen die Buchstabenfolge des Bauplans 
und der Betriebsanleitung bekannt -
- was diese Buchstabenfolge bedeutet und was sie bewirkt, ist ungeklärt.
Aber ein Plan baut noch kein Haus,
und eine Betriebsanleitung steuert noch keinen Betrieb -
- wer liest diesen Plan und setzt ihn um ?
Wenn sich eine Zelle teilt, woher weiß sie,
wo im Organismus sie sich befindet, und
wo sie die 2-te Zelle anlagern muss, damit das Organ die richtige Form erhält?
Wer kontrolliert den richtigen Vollzug der Abläufe ?
Wie das Ganze abläuft ist genausowenig geklärt, z.B.
Wie findet die Zelle auf zig Fäden die richtige Information
ohne Inhaltsverzeichnis ?
Wie könnte die Zelle ein Inhaltsverzeichnis codieren und decodieren,
und das chemisch,
wo ist da der Prozessor und das Betriebssystem ?
Wie macht die Zelle
aus einer chemisch verschlüsselten Information
die geometrische Information für die Form eines Organs,
z.B. der Blätter und Blüten oder der Leber ?
Muss da nicht noch etwas über dem Genom stehen ?
Das meinen auch Wissenschaftler, siehe z.B. {[Archiv][W3]} {[Archiv][W3]}.

Eine Vorstellung vom Genom vermittelt die Übersicht(nach Wikipedia):
 Lebewesen Genom
Information Gene  Steuerung 
 Viroid 35 - 100 - .
 RNA-Virus 0.25kB - 5.5kB 1 - 25 .
 Bakterien 0.25 MB - 2.5 MB  500 - 7000  .
 Pflanzen  25 MB - 25000 MB  >25000 .
 Fliege 40 MB ca.12000 .
 Mensch 750 MB ca.25000 97%

Die Zahlen lassen erahnen, wie schwierig es ist,
sich da nur einigermaßen Durchblick zu verschaffen,
Zudem haben alle Zellen ein 'Fremd-DNA-Abwehrsystem', siehe {[Archiv][W3]} -
- zur Abwehr von Viren - und
das muss der Gentechniker überrumpeln oder überlisten oder austricksen
- was genau, habe ich nicht gefunden,
denn die Gentechniker machen um dieses Problem einen Bogen, 
z.B. die Gentechniker von 'transgen.de'{[Archiv][W3]}
Gott oder die Natur hat also etwas dagegen,
dass an den Genen herumgepfuscht wird.
Möglicherweise ist Gentechnik deshalb bei höheren Lebewesen unbrauchbar
und damit eine Sackgasse.

Die Gentechnik war bei den Bakterien erfolgreich,
z.B. bei der Herstellung von Medikamenten, bei der Abwasser-Behandlung.
Bakterien haben eine Besonderheit.
Teile ihres Erbgutes liegen auf ringförmigen Molekülen (Plasmide).
Diese Plasmide tauschen sie bereitwillig mit anderen Bakterien aus
oder nehmen sie aus der Umgebung auf.
Bakterien sind Einzeller mit einem einfachen Stoffwechsel.
Eingriffe und ihre Wirkungen sind daher möglicherweise noch überblickbar.
Bakterien können Gene austauschen.
Das macht Eingriffe in das Genom grundsätzlich gefährlich, aber
bei diesen Anwendungen sind die Gene-Konstrukte wahrscheinlich harmlos.

Bei Nahrungsmittel-Pflanzen könnte dies aber anders sein.
Pflanzen sind Mehrzeller mit sehr großem Genom -größer als der Mensch-
- als ortsgebundene Lebewesen haben sie wahrscheinlich mehrere
Überlebensprogramme, z.B. für Trockenheit, Überflutung, Hitze, Kälte ....,
das macht die Wirkung von Eingriffen ins Genom sehr unvorhersehbar.
Die Gentechniker sprechen in diesem Zusammenhang gerne von 'Züchtung',
aber da gibt es doch Unterschiede.
Züchtung<->Gentechnik :
Züchtung:
Bei der Züchtung wird eine weibliche mit einer männlichen Keimzelle
in einem arteigenen Vorgang verschmolzen
und das Erbgut der weiblichen Zelle vereinigt sich mit dem der männlichen.
Das gelingt nur bei artverwandten Lebewesen.
Heutzutage werden auch Mutationen im Erbgut von Pflanzen
durch radioaktive Strahlung und Chemikalien erzeugt;
das geschieht zwar auch in der Natur und ist ein Verfahren der Evolution,
aber wenn der Mensch so 'nachhilft', dann ist dies ebenso gefährlich
wie ein gentechnischer Eingriff und
braucht daher die gleichen Sicherheitsvorkehrungen wie Gentech-Produkte.
Gentechnik:
Die gentechnischen Verfahren sind alle gewaltsam und
haben für die Pflanze den Charakter eines Krankheitsbefalls,
z.B. Bt-Mais :
      Das GenKonstrukt besteht aus einem Stück Virus und einem BakterienGen
      und einem Marker und u.U. noch ein paar Gen-Schnipsel, siehe [RKI S.3ff] .
      Ein Virus zwingt seine Wirtszelle, weitere Viren herzustellen -
      der VirusTeil im GenKonstrukt zwingt seine Wirtszelle, Bt-Gift herzustellen:
      das Gen-Konstrukt wirkt aus Sicht der Pflanze somit wie eine Krankheit.
Somit wäre folgende grundsätzliche Überlegung möglich:
Die Fremdgene werden in die Pflanzenzelle wie eine Krankheit eingebracht
- durch Bakterien, Viren, Schrotschuss, MikroInjektion, Zellwand-Wegätzung,...
und die Pflanzenzelle muss selbst irgendwie damit zurechtkommen,
wahrscheinlich versucht die derart vergewaltigte Pflanzenzelle,
den Eindringling samt fremdem GenKonstrukt unschädlich zu machen
- ein Fremdgen-Abwehrsystem haben sie, siehe oben -, 
den starken Pflanzenzellen gelingt es, den schwachen nicht.
Wo das Bakterium bzw. der Virus - also der Schmarotzer - das Gen-Konstrukt
in das Erbgut der Pflanze - also seines Wirtes - einbaut
bzw. wo die Pflanzenzelle die aufgezwungenen Gene in ihr Ergut einbaut,
bleibt dem Bakterium bzw. dem Virus bzw. der Pflanze überlassen und
ist vom Gentecniker nicht beeinflussbar:
das Ergebnis ist wahrscheinlich
  eine kranke krankheitsanfällige Pflanze
    - denn nur die krankheitsanfälligen Pflanzenzellen konnten den Eindringling
      nicht abwehren,
  mit einem gestörten Stoffwechsel.
Die Gentechniker wählen mit ihrer Technik somit die anfälligen Zellen aus:
Gentechnik macht also auf grund ihrer Verfahren eine negative Auslese.
Die 'Erfolgsrate' von 0,5 bis 9% - Zahlen aus uni-muenster S.19 und S.53 -
könnte dahingehend gedeutet werden.
Wenn mensch sich die Eigenheiten der Verfahren genauer ansieht,
so sind auch andere Erklärungen möglich -
belastbare Untersuchungen und Daten habe ich nicht gefunden. 
In Richtung 'negative Auslese' und 'gestörter Stoffwechsel' zeigen
die Ausfälle der Gentech-Pflanzen bei schwierigeren Bedingungen,
wo die normalen Pflanzen noch zurechtgekommen sind:
z.B.: Aufplatzen der Stängel genmanipulierter Soja unter Hitzeeinwirkung.
........Schlechter Ertrag der Gentech-Kartoffel von Monsanto: {[Archiv][W3]}
........Gentech-Pflanzen sind allgemein störanfälliger: {[Archiv][W3]}
(Eine Diskussion darüber im Forum von "transgen.de" : {[Archiv][W3]}) 
Beim "RMCE-Kassettenaustauschverfahren" wird das fremde Genkonstrukt
angeblich 'gezielt' an die 'richtige' Stelle ins Erbgut eingebracht
- aber woher wissen die Gentechniker die 'richtige' Stelle ?
Das Wort 'gezielt' ist in Zusammenhang mit Gentechnik unangebracht.

Gentechnik ist eine 'Blindtechnik',
d.h. die Gentechniker sehen nicht,
was sie tun und wie es vor sich geht
und welche Eigenschaften das Ergebnis insgesamt hat :
{[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}, [psrast.org] .
Die Wahrscheinlichkeit, dass bei solchen Verfahren etwas Gescheites
herauskommt, ist verschwindend gering.
Dies meinen auch Wissenschaftler, z.B. psrast.org  
Pflanzen haben einen reichen Stoffwechsel und synthetisieren alle Stoffe,
die zur Ernährung von Tieren und Menschen notwendig sind.
Pflanzen können sich 'kreuzen', d.h. sie können Gene austauschen,
und zwar sowohl innerhalb ihrer Art wie auch mit anderen Pflanzen-Arten.
Dies gilt auch für gentechnisch veränderte Pflanzen.
Aus einer freigesetzten gentechnisch veränderten Pflanze können die 
menschgemachten Gen-Konstrukte überspringen auf andere Pflanzen.
Dadurch könnte das Gefüge der Lebewesen durcheinandergeraten.
Wie bei jeder menschlichen Tätigkeit sind auch in der Gentechnik Fehler
nicht auszuschließen,
z.B. unpassende Gene, beschädigte Gene, falsch ausgeschnittene Gene,
      Gene an der falschen Stelle, falsche Steuersequenzen.... ,
bereits geschehen {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]},  {[Archiv][W3]}
In der Gentechnik können Fehler schlimme Folgen haben,
z.B. wenn die Nahrungs-Pflanze durch ihren veränderten Stoffwechsel
      unbemerkt einen Stoff erzeugt,
      der erst nach Jahrzenten einen gesundheitlichen Schaden bewirkt,
      z.B. {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}.
Die Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen ist ein
gefährliches Experiment,
die Risiko-Abschätzung wegen WissensLücken mangelhaft {[Archiv][W3]} ,
möglicherweise auch durch den Übergang der künstlichen Gen-Konstrukte
auf Bakterien und Viren, siehe {[Archiv][W3]}, {[Archiv][W3]}.
Ob die Gentechniker dieses Risiko rechtfertigen können ?

Auch Tierzellen haben ein 'Fremd-DNA-Abwehrsystem',
möglicherweise macht auch dieses den Gentechnikern Schwierigkeiten,
 siehe transgen650, transgen6530 .

Bei allen höheren Lebewesen haben die GentechnikVerfahren eines gemeinsam:
Die Gentechniker lassen ihre Genkonstrukte
von Bakterien oder Viren ins Erbgut der Zielzelle einbauen
und das Bakterium bzw. der Virus - nicht der Biologe - entscheidet,
wo es bzw. er das Genkonstrukt im Erbgut der Zelle einbaut.
und die Gentechniker erwarten davon für den Menschen gute Lösungen -
- mir drängt sich da der Vergleich auf mit einem Tischler,
der Bohrlöcher von Holzwürmern bohren lässt
und den Holzwürmern auch noch die Entscheidung überlässt wo,
und sich davon passgenaue Möbelteile erwartet.
Kann mensch da von Technologie und Technik reden ?
'Gentechnik' ist eine höchst fragwürdige 'Technik',
durch die möglicherweise unsere Nahrungsmittel-Pflanzen so verpfuscht werden,
dass sie auf Dauer verzehrt die Gesundheit schädigen.
Und zu welchem Raum sollte diese 'Schlüsseltechnologie' die Tür öffnen ?
- wahrscheinlich zu 'Teufels Küche' !



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Quelle dieses Dokumentes im Netz:
   http://members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Zukunft/2069FaqD/2069FaqD_Wissensch.html