Kreuzweg

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Web aktualisiert am: 30. November 2017                                                                                                                                                             Das aktuelle Pfarrblatt online  

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Unter "Kreuzweg " versteht man eine Andachtsform, die im Abschreiten und Betrachten des Leidensweges Jesu in (heute) 14 Stationen besteht. Der Inhalt der einzelnen Stationen ist durch die Evangelien verbürgt oder von ihnen abgeleitet. Nur eine Station (Veronika reicht Jesus das Schweißtuch) ist legendär

In Jerusalem wurden schon früh einige Stellen des Kreuzwegs des Herrn durch Kapellen und Steine bezeichnet.

Im Abendland entstanden im 15. Jh. erstmals Darstellungen des Kreuzweges in Klöstern. Die Anbringung von Kreuzwegbildern in den Kirchen begann wahrscheinlich erst um die Wende vom 17. zum 18.Jahrhundert.

 

Im Dezember 1988 begann der Künstler Josef Ruchauer (ein polnischer Eisenbahner), einen Kreuzweg für die Pfarrkirche "Zum heiligen Geist" aus Lindenholz zu schnitzen. Am 02. November 1989 wurde der neue Kreuzweg, der aus 16 Stationen besteht, eingeweiht. Vor der 1. Station hat der Künstler eine Darstellung der Ölbergstunde Jesu und nach der 14. Station eine Darstellung des auferstandenen Christus hinzugefügt.

 

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Am Ölberg

 

 

Vater, wenn du willst, dann nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen. Da erschien ein Engel vom Himmel und gab ihm (neue) Kraft. Und er betete in seiner Angst noch inständiger, und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte.

Lk 22, 42-44

1. Station: Jesus wird zum Tode verurteilt

 

8. Station: Jesus begegnet den weinenden Frauen
 

Verurteilt!

 Verhetzt von der Menge fällt Pilatus das Todesurteil über Jesus.

 

Wie oft ziehen wir Menschen Gott auch heute zur Verantwortung, weil seine Gedanken nicht unsere Gedanken und seine Wege nicht unsere Wege sind.

Erkennend!

Erste Reaktion auf das Leid des anderen ist oft das Weinen über ihn und seinen Schmerz.

Nicht nur der äußere Schmerz verdient unser Mitleid. Es ist wichtig, die innere Not, die aus der Sünde kommt, zu sehen und durch eine radikale Umkehr zu lindern.

 

2. Station: Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

9. Station: Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

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Entschieden!

Die Menschen bringen das Kreuz. Freiwillig nimmt es der Herr auf seine Schultern.

 

Nur wer sein Kreuz auf sich nimmt und Jesus nachfolgt, der kann sein Jünger sein.

Zerdrückt!

Kurz vor dem Ziel bricht der Herr zum dritten Mal unter der Last des Kreuzes zusammen.

 

Einsam und verlassen, verspottet und verhöhnt, sind überall auf der Welt Menschen unterwegs. Herr hilf allen die mutlos sind, wieder aufzustehen und ihren Weg fortzusetzen.

 

3. Station: Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

10. Station: Jesus wird seiner Kleider beraubt

 

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Entkräftet!

Die Last ist schwer, der Weg steinig, der Herr zu Tode ermattet. Er schwankt und fällt.

 

Wie oft versagen wir Menschen in unserem Dienst. Wir verlieren das Ziel aus den Augen und lassen uns niederdrücken von der Last unseres Kreuzes. Gott aber will, dass wir den ganzen Weg gehen.

Entehrt!

Sie reißen dem Herrn die Kleider vom Leib und berauben ihn damit des letzten Restes der Menschenwürde.

 

Nach dem Sündenfall erkannte der Mensch seine Nacktheit, sein Nichtssein. Auch diese Erfahrung durchlitt Jesus, der Sündenlose für die Sünder.

 

4. Station: Jesus begegnet seiner Mutter

11. Station: Jesus wird an das Kreuz genagelt

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Getröstet!

Die Mutter steht am Weg, den der Sohn mit seinem schweren Kreuz geht. Sie trägt alle Qual mit ihm.

 

Die Welt ist voll von unendlichem Leid. In den Gliedern seines Leibes, seiner Kirche, leidet Christus selbst. Und am Wegrand steht seine und unsere Mutter und trägt mit am Leid der Welt.

Gebunden!

Zwischen Himmel und Erde ragt das Kreuz, an das wir den Herrn genagelt haben.

 

Im Laufe der Geschichte wurden unzählige Menschen auf grausame Art und Weise getötet. Nicht selten, weil man meinte, Gott damit einen Dienst zu tun. Man darf nicht vergessen, der Sohn Gottes wurde aus religiösen Gründen hingerichtet.

 

5. Station: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen

12. Station: Jesus stirbt am Kreuz

 

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Gestützt!

Da Jesus die Kreuzeslast nicht mehr tragen kann, wird ein Mann, der gerade vorübergeht, gezwungen, zu helfen.

 

Simon von Cyrene ist müde und hungrig. Er kommt vom Feld und ist auf dem Weg nach Hause. Da wird er gezwungen, ein Kreuz zu tragen.

Geopfert!

Um die neunte Stunde schreit er mit lauter Stimme: "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

 

Auch die Qual der Gottferne durchleidet Jesus mit den Menschen. Trauer, Angst, Verlassenheit gehören zum Menschenleben dazu. Aber stärker als alle Not sind Vertrauen und Hoffnung.

 

6. Station: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

13. Station: Jesus wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt

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Ermutigt!

Veronika sieht Jesu Leid und bietet ihm ihr Schweißtuch, in das er sein blutiges Antlitz drückt.

 

Veronika fragt nicht, was die Menschen denken. Sie folgt ihrem Herzen und hilft auf die in diesem Moment einzig mögliche Art.

Betrauert!

 Maria die Mutter des Herrn ist eine der wenigen, die am Kreuz ausgeharrt haben. In ihren Schoß legen sie den Leichnam des Sohnes.

Tiefe Trauer erfüllt die Hinterbliebenen beim Tod eines geliebten Menschen. Und viele Herzen erfüllt die unbeantwortete Frage: WARUM.

Der Tod ist der Durchgang zum Leben.

 

7. Station: Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz

14. Station: Der heilige Leichnam Jesu wird in das Grab gelegt

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Erniedrigt!

Wieder fällt Jesus unter der Last des Kreuzes und muss Spott und Hohn der Menge ertragen.

 

Missachtung der Menschenwürde des anderen, Lieblosigkeit und oft auch Gedankenlosigkeit veranlassen uns oft, den Nächsten zu verspotten und ihn damit tief zu verletzen.

Geborgen!

Der Leib des Herrn wird in das Grab gelegt.

 

 

Das Weizenkorn muss in die Erde fallen, damit es Frucht bringen kann. In Christus werden alle lebendig gemacht werden und in Ewigkeit den Tod nicht schauen.

 

Auferstanden!

 
 

Christus ist auferweckt von den Toten als Erstling der Entschlafenen. Und wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht.

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