Advent

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Web aktualisiert am: 30. November 2017                                                                                                                                                             Das aktuelle Pfarrblatt online  

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Advent

Der Advent, als Vorbereitungszeit auf Weihnachten, beginnt an jenem Sonntag, der auf ein Datum zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember fällt.

 
   

Geschichte.

Die ersten Spuren einer Adventliturgie finden sich um die Mitte des 5. Jh. im Kirchengebiet von Antiochien und in dem vom Orient beeinflussten Ravenna. Im Liturgiebereich von Gallium ist zu dieser Zeit eine Adventliturgie noch unbekannt. Wohl aber mahnen Prediger, sich auf das Fest in den letzten Wochen vor Weihnachten durch Enthaltsamkeit, Gebet und gute Werke  vorzubereiten.

Für Rom wird eine Adventliturgie erst erstmals um das 6. Jh. bezeugt. Gregor der Große gibt ihr eine neue Gestalt und setzt die Zahl der Adventsonntage auf vier fest. Erst vom 11. Jh. an gewann die römische Adventliturgie auch außerhalb Roms an Boden. Weitere Verbreitung erhielt sie im 13. Jh. durch den Franziskanerorden. Allgemein vorgeschrieben wurde die Adventliturgie durch Pius V. im Jahre 1570.

Liturgie.

Der Sinn der Liturgie ist, auf das Fest der Geburt des Herrn vorzubereiten. Diese wird aber nicht als Ereignis für sich gesehen, sondern als der Anfang unserer Erlösung, der zugleich ihre Vollendung bei der Wiederkunft Christi verbürgt. Die Texte sprechen daher sowohl von der Menschwerdung als auch von der Wiederkunft Christi (Parusie).

Volkskunde.

den ganzen Advent durchziehen Volksbräuche, die bestimmt sind durch Bußgesinnung und auch durch die Freude über das Kommen des Herrn. Im Mittelalter kannte man Adventbeichten, Adventfasten, Verzicht auf öffentliche Vergnügungen und Hochzeiten.

Heute noch findet man die Feier der Rorate-Messen mit adventlichen Gesängen zu Ehren der Gottesmutter Maria. Ein alter Brauch, der auch zum Teil noch gepflegt wird, ist die "Herbergsuche", bei der ein Marienbild von Familie zu Familie getragen wird. In jedem Haus, in jeder Wohnung, wo dann das Marienbild für einen Tag aufbewahrt wird, kommen Freunde und Verwandte zusammen, um gemeinsam zu beten und zu singen. Dabei wird aber auch der Heimatlosen, Obdachlosen, Herbergsuchenden auf der ganzen Welt gedacht.

Persönliche Frömmigkeit.

Durch unser aller Zutun ist die stillste Zeit des Jahres zur lautesten geworden. Die meiste Beleuchtung in den Geschäftsstraßen ist in der finstersten Zeit des Jahres. Gönnen wir uns täglich ein Innehalten, einen Gedanken an den Inhalt des kommenden Festes. Sehen wir über das Licht, das unsere Geschäftsstraßen erhellt und die Lichterbögen, die von den Fenstern strahlen, hinaus, denn auch für die Menschen des heurigen Advents gilt die Verheißung des Propheten Jesaja:

"Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf." Jes 9,1

 

 


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