Allerheiligen

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Web aktualisiert am: 30. November 2017                                                                                                                                                             Das aktuelle Pfarrblatt online  

 

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Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat.

 1 Petr 2,9          

 

Zur Heiligkeit berufen.

Der Apostel Petrus betont, wie auch alle anderen Autoren der Hl. Schrift, dass der Mensch durch die Taufe zur Heiligkeit berufen ist und dass für jeden im Himmel eine Wohnung vorbereitet ist. Der Tod, an den wir in diesen Novembertagen besonders denken, ist nicht das Ende, sondern, so glauben wir Christen, die Geburt für ein ewiges Leben.

Am Fest Allerheiligen gedenken wir aller jener unbekannten Heiligen, die einmal auf dieser Welt gelebt haben, Christus die Treue gehalten haben und im Glauben an ihn gestorben sind.

Darüber hinaus kennt die katholische Kirche auch Heilige, die öffentlich verehrt werden dürfen, weil sich die Kirche selbst für die Rechtmäßigkeit der Verehrung verbürgt.

Der Seligsprechungsprozess.

Der Prozess wird vom Bischof des Ortes, in dem der Verstorbene begraben wurde, entweder von Amts wegen oder auf Antrag von Interessierten (z.B. Ordensgemeinschaft) eingeleitet. Voraussetzung für die Seligsprechung sind Wunder, die auf die Fürsprache des Dieners Gottes nach seinem Tod gewirkt wurden. Diese Wunder werden in einem eigenen Prozessverfahren einzeln geprüft.

In einem eigenen Verfahren wird der gesamte schriftliche Nachlass und von einem eigens ernannten Gerichtshof werden Tugendleben und Ruf der Heiligkeit geprüft.

Sind die Ergebnisse positiv und sind die Wunder durch das Prozessverfahren bestätigt, kann der Papst den Prozess durch Seligsprechung beenden.

Der Heiligsprechungsprozess.

Das ferne Ziel des Seligsprechungsprozesses ist die Heiligsprechung. Daher trägt bereits der Seligsprechungsprozess die Hauptlast an Ermittlungen.

Der Antragsteller richtet aufgrund von wenigstens einem weiteren Wunder und aufgrund von Bittgesuchen hoher Persönlichkeiten an den Papst die Bitte um "Wiederaufnahme" des Heiligsprechungsprozesses. Nach dem Dekret über die Genehmigung werden die Ermächtigungsschreiben zur Ernennung kirchlicher Richter und zur Führung des Prozesses im Auftrag des Heiligen Stuhles ausgestellt.

Nach Prüfung der formellen Gültigkeit des Prozesses durchläuft die Prüfung der Echtheit der Wunder einen dreifachen Instanzenweg. Nach Veröffentlichung des Dekretes, das die Echtheit der Wunder bestätigt, holt der Papst das Urteil der Kardinäle ein. Die Heiligsprechung erfolgt in feierlicher Form in St. Peter.

Die Heiligsprechung.

Heiligsprechung ist das feierliche und endgültige Urteil des Papstes als des unfehlbaren Lehrers der Kirche über die Heiligkeit eines Dieners Gottes auf Erden oder dessen Martyrertod und über seine Verklärung im Himmel, das seinen Ausdruck findet in der Einreihung in das Verzeichnis (canon; daher Kanonisation) der Heiligen. Nach Ansicht der Theologen ist die Kirche in diesem Urteil unfehlbar.  (Aus "Lexikon für Theologie und Kirche")

 


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