Wiener Schulschach-Enquete

28.3.2011, Wiener Rathaus

 

Es ist wahr, SCHACH ist ein Probierstein des Gehirns".

Diese Worte von Goethe haben seit mehr als 200 Jahren ihre Gültigkeit.

War es früher hauptsächlich ein mehr oder weniger ernst genommenes Wettspiel für Erwachsene, so fällt dem Schachsport heutzutage im Rahmen der allgemeinen Schulbildung die wichtige Aufgabe zu, bestimmte persönlichkeitsbildende Eigenschaften und schöpferische Fähigkeiten bei der heranwachsenden Generation entwickeln zu helfen.

Gerade in einer Zeit, die von ständigem Informationswachstum, neuen Technologien usw. gekennzeichnet ist und es für junge Menschen immer schwieriger wird sich zu orientieren und einen sinnvollen Lebensweg zu finden, eignet sich Schach hervorragend zur spielerischen Aneignung wichtigster Grundtechniken.

So wird maßgeblicher Einfluss auf die Entwicklung junger, gebildeter Persönlichkeiten genommen, wobei das Herausbilden wertvoller Charaktereigenschaften wie Willenskraft, Zielstrebigkeit, Entschlusskraft, Mut, Fleiß und Ausdauer im Vordergrund stehen. Gleichzeitig regt Schach als strategisches Spiel die Kinder zu logischem, strukturiertem Denken an, erzieht zu Kritik - und Konzentrationsfähigkeit und schult die Analysefähigkeit und Kombinatorik. Weiters gilt das Schachspiel auch als Methode für erfolgreiches Planen und Handeln in Beruf und Privatleben. Hier wird unmittelbar klar, wie bedeutsam die Reihenfolge einzelner Schritte bei komplexen Vorhaben ist.

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