Hallenhandball Staatsliga B

 Saison 1993/94

Romas Magelinskas in Action, im Hintergrund Robert Stadler

Bericht von Sektionsleiter Anton Ledl

Liebe Handballfreunde,

in der abgelaufenen Spielsaison 1992/93 hat der UHC Salzburg Borromäum die Zugehörigkeit zur Handball Staatsliga B erhalten. Dies gelang letztlich in recht überzeugender Art und Weise, wurde doch der Play-Off Bewerb mit dem 2. Platz von 6 Mannschaften beendet.
Dabei gelang es der Mannschaft alle Heimspiele zu gewinnen, auch gegen stärker eingeschätzte Teams, und dem Salzburger Handballpublikum spannende und interessante Spiele zu bieten.
Anlaß zur Freude war in der abgelaufenen Meisterschaft an allen Fronten gegeben: Die U21 Mannschaft hat ebenfalls den hervorragenden 2. Tabellenrang erreicht. Die 1b Mannschaft der Männer wurde Salzburger Landesmeister. Alle Jugendbewerbe der männlichen Jugend A,B,C und D wurden von Mannschaften des UHC Borromäum oder des Borromäums gewonnen. Für uns ein Zeichen, daß der eingeschlagene Weg durchaus richtig ist und auch erfolgversprechend für die Zukunft sein könnte.
So gingen wir mit großen Hoffnungen daran, die Weichen für die Saison 1993/94 zu stellen. Geplant war eine Verstärkung der Mannschaft, um in der kommenden Meisterschaft eine gewichtigere Rolle spielen zu können. Zur großen Enttäuschung der Vereinsführung zogen sich jedoch die beiden Hauptsponsoren des Vereines kurz vor Ende der Übertrittszeit zurück, sodaß nun nicht nur keine Verstärkung möglich war, sondern auch die Vorbereitung für die Meisterschaft wesentlich reduziert werden mußte. So konnte der UHC erstmals seit mehreren Jahren kein Trainingslager durchführen. Da außerdem einige Spieler aus beruflichen Gründen unseren Sport nicht mehr so intensiv betreiben können wie im vergangenen Jahr, scheint die Situation wiederum auf einen Kampf um den Klassenerhalt hinzudeuten.
Spieler und Vereinsführung des UHC Salzburg Borromäum haben sich jedoch gemeinsam das Ziel gesetzt, alles zu tun um dem Salzburger Handballpublikum auch heuer wieder spannende Spiele bieten zu können und mit der hoffentlich stimmkräftigen Unterstützung unserer Anhänger den Ligaerhalt zu schaffen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist natürlich, auch auf Landesebene wieder erfolgreich zu sein und mit unseren Jugendmannschaften bei den Staatsmeisterschaften eine gute Figur zu machen. Da es jedoch im Bereich des Salzburger Handballverbandes nur zwei A- und drei B- Jugendmannschaften gibt, ist eine intensive Vorbereitung auf Grund der fehlenden Konkurrenz nur schwer möglich. In der geringen Anzahl der Jugendmannschaften bzw. der fehlenden Jugendarbeit liegt auch das Grundübel des Salzburger Handballsport. Wir hoffen jedoch mit der Teilnahme an der Staatsliga Bund mit Unterstützung der Medien unseren Sport auch bei der Jugend wieder populärer machen zu können und somit die Basis für die nächsten Jahre zu schaffen. Alle interessierten Jugendlichen sind herzlich eingeladen, bei unserem Jugendtraining mitzumachen.
Die hohen Kosten für die Staatsligasaison und deren Finanzierung bereiten dem Verein nach wie vor große Probleme. Für die finanzielle Unterstützung sorgen auch heuer wieder viele Kleinsponsoren, darunter besonders die Casinos Austria AG, Pia Sport, Salzburger Sparkasse Bank AG und die Förderungsgeber von Stadt und Land Salzburg, sowie Union Landesverband und Union Stadtverein, bei denen ich mich an dieser Stelle herzlich dafür bedanke.

Portraits der Kampfmannschaft

Christoph Haidenthaller
28 Jahre
Torwart

Martin Thomaschütz
23 Jahre
Torwart

Herbert Donis
30 Jahre
rechts außen

Herbert Ebner
31 Jahre
Kreis, rechts außen

Horst Ebner
29 Jahre
Rückraum

Manfred Freinschlag
25 Jahre
Rückraum, links außen

Josef Gassner
28 Jahre
Kreis

Günther Huber
30 Jahre
Rückraum

Romas Magelinskas
25 Jahre
Rückraum mitte

Christian Mlinar
19 Jahre
Kreis

Stefan Pac
22 Jahre
links außen

Peter Sommerauer
22 Jahre
Rückraum

Thomas Soriat
28 Jahre
Rückraum

Robert Stadler
28 Jahre
Rückraum

Zeitungsberichte (Grilnberger, Hondl, Manhart, Schwab)

UHC Salzburg gefiel trotz Niederlage
Ohne Magelinskas zum Auftakt in Wörgl 17:21 (7:10) unterlegen

Wunder durfte man sich zum Auftakt der Handball Staatsliga B vom verjüngten UHC Salzburg/Borrormäum nicht erwarten. Ohne den verletzten Spielmacher Romas Magelinskas waren bei den heimstarken Wörglern die Aussichten auf einen Erfolg sowieso mehr als gering. Trotzdem wußte die Sestak-Truppe beim 17:21 (7:10) zu gefallen, vertat aber beim Stande von 16:19 gute Möglichkeiten, noch an die Gastgeber heranzukommen. Bei diesem Spielstand vergab Horst Ebner einen Siebenmeter, und auch den folgenden Gegenstoß konnten die Salzburger nicht nützen.
Beste Zensuren bei den Salzburgern verdienen Torwart Haidenthaller und Horst Ebner.
Tore: Horst Ebner (6), Pac (3), Donis (3), Huber (3), Gassner (1), Herbert Ebner (1) 

"David " UHC Salzburg brachte "Goliath " Tulln in Bedrängnis 

Nach der knappen Niederlage in Wörgl gingen die Handballer des UHC Borrornäurn sehr angriffslustig ins erste Heimspiel der Staatsliga B Saison 1993/94 gegen Titelanwärter UHC Goldmann-Druck Tulln. Die von Trainer Sestak hervorragend eingestellte Mannschaft bereitete dem Favoriten vor allem mit der kompakten Abwehrleistung immer wieder große Probleme und brachte Tulln an den Rande einer Niederlage.
Fünf Minuten vor Ende beim Stand von 15:16 wankten die Gäste, doch konnte Salzburg Legionär Magelinskas, der sichtlich noch nicht fit war, in dieser Phase das Spiel nicht an sich reißen, und den sicherlich verdienten Punkt erspielen. So blieb nur die Gewißheit bei der 16:19 (10:11) Niederlage eine gute Handballwerbung geliefert zu haben und die Frage, wie wäre es mit einen gesunden Magelinskas gelaufen.
Tore: Horst Ebner (4), Magelinskas (3), Sommerauer (3), Gassner (2), Soriat (2), Pac (1), Donis (1)

 

Schiedsrichter zogen UHC den Nerv
Starker Beginn aber wieder kein Punkt; UHC Salzburg verlor 23:24 (12:12) gegen Edelweiß Linz
 

Erneut mußte UHC Salzburg Borromäum ohne Legionär Romas Magelinskas zu einem Spiel antreten. Der Litauer liegt mit einer Phlegmoneerkrankung im Landeskrankenhaus Salzburg.
Trotz des Verletzungspech ließ sich die Sestak- Truppe nicht aus der Ruhe bringen, und begann die Partie gegen Edelweiß Linz in der Hüttnerschule äußerst konzentriert. Mit einem für die Linzer unüberwindlich scheinenden Abwehrriegel erspielte sich die Mannschaft um den wieder hervorragend agierenden Topscorer Horst Ebner einen 5:1 (11. Minute) bzw. 9:5 Vorsprung (19. Minute). In dieser Phase gelangen den Oberösterreichern lediglich drei Tore aus dem Spiel.
Mit einer wahren Flut an Zweiminuten-Zeitstrafen gegen den UHC Salzburg brachten die Wiener Schiedsrichter Losert/ Oistric das Spiel zum Kippen. So mußte Herbert Ebner in der 20. Minute als Erster vom Feld (nicht Einhalten des 3 Meter Abstandes), ihm folgte Soriat in der 21. Minute (Foulspiel). In der 23. Minute wurde gegen Huber die rote Karte gezückt (berechtigt aber hart; Foulspiel). Weiters mußten bis zur 27. Minute Mlinar, Gassner und Sommerauer (alle Foulspiel; richtig nur Sommerauer) vom Feld. Auf der Gegenseite gab es nur eine Zweiminutenstrafe.
Gegen Ende der zweiten Spielhälfte hatten die beiden Herren aus Wien ein Einsehen und versuchten die schlechte Leistung des ersten Spielabschnittes zu kompensieren.
Der UHC ließ sich durch die fragwürdigen Entscheidungen den Nerv ziehen und fand nicht mehr zu seinem Spiel. So wurden in der zweiten Halbzeit die besten Chancen nicht genützt, drei Siebenmeter vergeben und nicht mehr so konsequent verteidigt. Auch wenn die Schiedsrichter einen rabenschwarzen Tag hatten, haben sich die Salzburger die 23:24 (12:12) Niederlage selbst zuzuschreiben.
Tore: Horst Ebner (7), Herbert Ebner (4), Donis (4), Sommerauer (3), Gassner (3), Huber (1), Mlinar (1);


Romas bombte UHC zum Sieg

Endlich haben auch die Salzburger B-Liga-Handballer einen Grund zum Jubeln: In der Riedenburghalle landete UHC Salzburg Borromäum mit 19:13 gegen ULZ Schwaz nach drei Niederlagen in Serie den ersten Saisonsieg! Um und Auf der Sestak-Boys war einmal mehr Legionär Romas Magelinskas, der mit Bindegewebsentzündung am linken Ellbogen durchbiß und mit acht Toren in der beiderseits von starken Abwehrleistungen geprägten Partie den Grundstein zum Sieg legte. Überzeugend auch Torhüter Christoph Haidenthaller, der drei Siebener parierte.
Tore: Magelinskas (8), Horst Ebner (3), Gassner (2), Sommerauer (2), Donis (1), Huber (1), Pac (1), Soriat (1)

Vöslauer HC strebt Richtung A- Liga
UHC Handballer wurden mit 29:19 (9:17) aus der Halle geschoßen

Locker wollte es die Mannschaft des UHC Salzburg Borromäum in Vöslau angehen und kam mit 29:19 unter die Räder. Zwar keine Überraschung, aber mit diesem Score fiel die Niederlage der Sestak-Schützlinge doch um einiges höher aus als erwartet. Vollkommen unerwartet bat die UHC Abwehr, die bisweilen das Prunkstück der Mannschaft war, eine inferiore Leistung.
Die konzentriert spielenden Vöslauer ließen den Salzburgern von Anfang an nicht den Funken einer Chance. Tenor: "Außer Spesen nichts gewesen," und "So schnell wie möglich vergessen."
Tore: Magelinskas (7), Gassner (5), Horst Ebner (4), Herbert Ebner (1), Donis (1), Sommerauer (1)

UHC mit Abwehrschwächen

In der Handball Staatsliga B mußte sich der UHC Salzburg Borromäum beim bisher sieglosen Schlußlicht Eggenburg/Hollabrunn 21:26 (7:13) geschlagen geben und weist, so wie die Niederösterreicher, nur zwei Zähler auf. Durch die insgesamt weniger erzielten Tore bei gleicher Tordifferenz übernahmen die Salzburger somit die rote Laterne.
Krasse Abwehrfehler und die Tatsache, daß der 12-fache Torschütze der Gastgeber, Edelsberger, nie isoliert werden konnte, führten zur Niederlage.
Tore: Magelinskas (7), Horst Ebner (4), Soriat (3), Gassner (2), Pac (2), Huber (1), Sommerauer (1), Herbert Ebner (1)

Schon wieder Niederlage
UHC unterlag gegen Union Gänserndorf 22:27 (12:11)

Salzburgs B- Liga Hanballer können einfach nicht mehr siegen! Im dritten Heimspiel gegen den Aufsteiger Union Gänserndorf verjuxte der UHC/Borromäum Salzburg eine 12:11 Pausenführung, eine 15:11 Führung kurz nach Wiederbeginn und mußte sich, fünf Minuten vor Schluß stand es noch 21:21, am Ende klar mit 22:27 (12:11) geschlagen geben. Mit dieser Niederlage, die auf taktische Undiszipliniertheiten zurÜckzuführen war, wird man sich nun bei den Salzburgern intensiv mit dem Thema Abstieg befassen müssen.
Tore: Magelinskas (7), Pac (5), Soriat (3), Horst Ebner (2), Herbert Ebner (2), Huber (1), Sommerauer (1), Donis (1)

UHC Salzburg Borromäum holte (nur) einen Punkt

Einen Punkt gewonnen oder verloren? Das fragten sich die Handballer des UHC Salzburg Borromäurn, die sich zuvor im Heimspiel der Handball Staatsliga B 21:21 (10:10) vom HLZ Wörgl/Innsbruck getrennt hatten. Festzuhalten blieb am Ende, daß die Salzburger in einer ausgeglichenen Begegnung einen Zähler erkämpften, dabei allerdings in den Schlußsekunden den Sieg verschenkten. Denn zwölf Sekunden vor Spielende schien die Partie schon entschieden, nachdem Horst Ebner den UHC mit 21:20 in Führung gebracht hatte. Der letzte Angriff der Gäste führte jedoch zu einem Siebenmeter, und Wörgl/Innsbruck kam nach der Schlußsirene noch zum Ausgleich.
Tore: Magelinskas (6), Gassner (6), Herbert Ebner (4), Horst Ebner (2), Pac (1), Huber (1), Soriat (1)

UHC Salzburg vom Pech verfolgt
Sommerauer erlitt in der 20. Minute Bändereinriß im Sprunggelenk

Ohne Horst Ebner, der wegen RÜckenproblemen absagen mußte, traten die Handballer des UHC Salzburg beim B- Liga Spitzenreiter UHC Tulln an. Motiviert durch den vorwöchigen Punktgewinn gegen Wörgl konnten die Salzburger die Partie in der ersten 20 Minuten offen halten, fielen aber nach dem Ausscheiden Peter Sommerauers, wegen eines Bändereinrißes, und nach einem verschlafenen Wiederbeginn zurück.
Trotz der 17:28 (8:12) Niederlage waren in manchen Spielphasen Verbesserung erkennbar und lassen vor allem die jungen Spieler Christian Mlinar und Stefan Homgacher (erzielte sein erstes Staatsligator) auf eine bessere Zukunft hoffen.
Tore: Magelinskas (4), Gassner (4), Soriat (4), Sommerauer (2), Donis (1), Horngacher (1), Herbert Ebner (1)

Wieder ein ganz böses Debakel
Rekordniederlage seit Wiederaufstieg in die B- Liga gegen

Nicht gerade erfolgreich schlägt sich heuer Salzburgs einziger Verein in der Handball-Staatsliga B. Eine 19:29 (7:12)-Niederlage mußten die krisengebeutelten Handballer des UHC Salzburg Borromäum im Heimspiel gegen Union Edelweiß Linz einstecken. Bei den Salzburgern war wieder augenscheinlich, daß es an der mannschaftlichen Geschloßenheit mangelte. Die Spieler agierten zu eigensinnig, waren im Angriff zu unkonzentriert und hektisch und auch die Abwehrleistung war alles andere als berauschend. "Unser vorrangigstes Ziel kann jetzt nur sein, Eggenburg hinter uns zu lassen", meinte Franz Höllermann nach dieser matten Leistung seiner Mannschaft.
Tore: Herbert Ebner (6), Horst Ebner (4), Stadler (3), Donis (2), Gassner (1), Magelinskas (1), Mlinar (1), Nitsch (1);

Tirol guter Boden

Freude beim UHC! Die Salzburger B- LigaHandballer holten gestern mit 20:20 (11:10) in Schwaz ein Remis, haben damit alle ihre bisherigen Punkte gegen Tiroler Klubs eingefahren. Nach einem schnellen 1:6 holten die Sestak-Schützlinge konstant auf, führten in der Schlußphase kurz sogar 18:17, und schafften in den letzten zwei Minuten dank Stadler, der trotz einer in der 35. Minute erlittenen Platzwunde weiterspielte, und Magelinskas den verdienten Ausgleich.
Tore: Magelinskas (8), Stadler (5), Pac(4), Huber (1), Gassner (1), Herbert Ebner (1)

Nur eine Super- Halbzeit war leider zu wenig...

Endlich wieder einmal in der gewohnten Form spielten die Handballer des UHC Salzburg Borromäum im Heimspiel gegen den Vöslauer HC. Die Salzburger, die ja zuletzt fast ausschließlich für Negativschlagzeilen sorgten, spielten in der ersten Halbzeit gegen die favorisierten Gäste groß auf. Da paßte einfach alles. Die Abwehr stand gut und auch im Angriff lief es ausgezeichnet, auch wenn man bei einer besseren Chancenauswertung mehr als den 12:10 Vorsprung herausschießen hätte können. Nach der Pause kam aber der große Einbruch. Die UHC-Recken schafften zehn Minuten kein einziges Tor und schon war der Vorsprung dahin. Am Ende mußte man dann doch eine 18:23 Niederlage einsteckenTrotzdem können die Salzburger mit der gezeigten Leistung hochzufrieden sein, und sollte man in den ausstehenden Spielen in einer ähnlichen Form agieren, dann ist der Klassenerhalt sicher drinnen.
Noch eine positive Meldung gab's dann für den UHC Borromäum. Die Salzburger können nun die wichtige Partie gegen Eggenburg am kommenden Samstag doch bestreiten, da sich der Fußballverband kompromißbereit zeigte und die Riedenburg freimachte.
Tore:
Magelinskas (4), Pac (4), Horst Ebner (3), Sommerauer (3), Gassner (2), Huber (1), Stadler (1),

Klarer UHC- Erfolg im "Kellerderby"

Im "Kellerderby" der Staatsliga B setzten sich die Handballer des UHC Salzburg Borromäum am Samstag zu Hause mit 33:14 (16:3) überraschend deutlich gegen Eggenburg/Hollabrunn durch. Wie in der Vorwoche gegen Vöslau zeigte der UHC eine starke erste Halbzeit. Auch mit einer härteren Gangart der Gäste in der zweiten Hälfte blieben die Gäste auf verlorenen Posten "Wenn wir so spielen, verlieren wir im Abstiegs-Play-Off kein Heimspiel, meinte UHC-Sprecher Höllermann.
Tore: Magelinskas (11), Pac (5), Huber (4), Gassner (4), Stadler (3), Horst Ebner (2), Mlinar(2), Rinnerthaler(1), Nitsch(1)

Gegen Gänserndorf chancenlos
UHC nimmt einen Bonuspunkt mit in die PlayOff

Sehr stark und konzentriert spielend, konnten die Mannen um Magelinskas den besten Aufsteiger seit Jahren 20 Minuten lang paroli bieten. Mit Fortdauer des Spieles schlichen sich immer mehr Konzentrationsfehler ein, die Gänsemdorf kaltblütig nützte und einen 6:8 Rückstand nach 22 Minuten bis zur Pause in ein 13:9 verwandelte. In der zweiten Halbzeit ließen sich die Mozartstädter fast ohne Gegenwehr abschlachten und mußten mit einer empfindlichen 35:19 Niederlage die Heimreise antreten.
Tore: Magelinskas (9), Horst Ebner (5), Gassner (2), Stadler (2), Pac (1)

UHC- Niederlage zum Play-Off - Auftakt

Für die Handballer des UHC Salzburg Borromäurn, die im Vorjahr alle Heimspiele der Abstiegsrunde gewonnen hatten, begannen die Play-Offs weniger gut. Gegen Aufsteiger Gänserndorf, der sich bei einem Turnier mit den A-Ligisten Bruck, Stockerau und Margarethen auf den Kampf gegen den Abstieg vorbereitet hatte, gab es am Samstag in der Riedenburg eine 22:29 Niederlage. Die Salzburger begingen zuviele technische Fehler und wirkten vor allem in der Deckung nicht immer sattelfest. Nach einer roten Karten gegen Gassner (32.) zogen die Gäste auf 21:15 davon, der UHC konnte in der Schlußphase nicht mehr dagegen halten.
Tore: Magelinskas (9), Gassner (4), Herbert Ebner (3), Pac (3), Horst Ebner (2), Sommerauer (1)

Auswärtssieg des UHC

Für eine Riesenüberraschung sorgten die Handballer des UHC Salzburg Borromäum am Samstag in der Staatsliga-Abstiegsrunde Magelinskas und Co siegten auswärts mit 24:21 (11:8) beim HLZ Wörgl/ Innsbruck, dem nach dem Grunddurchgang am Besten plazierten Team. Die Salzburger, gegen die insgesamt 11 Zweiminutenstrafen und 2 rote Karten (Magelinskas, Klampfer je 3x Zweiminuten) verhängt wurden, bewiesen enormen Kampfgeist und lagen in der zweiten Hälfte bis auf die Schlußminuten stets mit 3 oder mehr Toren voran.
Tore: Magelinskas (6), Pac (6), Horst Ebner (5), Gassner (3), Stadler (2), Sommerauer (1), Huber (1)

Dummheit bestraft

Vor allem der eigenen Dummheit war es zuzuschreiben, daß die Handballer des UHC Salzburg Borromäum am Samstag ihr Heimspiel gegen Edelweiß Linz mit 24:26 (15:11) verloren und in der Staatsliga-Abstiegsrunde weiterhin den vorletzten Platz einnehmen. Die Salzburger erlitten in der zweiten Hälfte den schon fast obligaten Einbruch, wurden vom Linzer Flügelspieler Haas (6 Tore in 10 Minuten) schwindlig gespielt und verjuxten so eine 18:11 Führung und zwei sicher geglaubte Punkte.
Tore: Magelinskas (9), Gassner (4), Herbert Ebner (3), Sommerauer (3), Stadler (2), Pac (2), Huber (1)

Für Handballer wird's jetzt eng

Die Luft wird für die Handballer vom UHC Salzburg Borromäum immer dünner. Durch die jüngste 19:22 (9:5) Niederlage beim unmittelbaren Abstiegskonkurrenten SG Eggenburg/Hollabrunn in der Staatsliga B bilden nun die Salzburger das Tabellen-Schlußlicht. Dabei führten die Mannen von Ladi Sestak bis fünfzehn Minuten vor Schluß 15:9! "Doch dann kam die Angst vor dem Siegen", kann sich's Franz Höllermann nicht erklären.
Am Sonntag empfangen die Salzburger, wahrscheinlich ohne Magelinskas (Seitenbandeinriß), ULZ Schwaz. Die Entscheidung um den Abstieg fällt aber im direkten Duell mit Eggenburg in Salzburg.
Tore: Magelinskas (5), Stadler (5) Sommerauer (3),Gassner (3), Pac (2) Herbert Ebner (1)

Diesmal kein Einbruch UHC siegte 21:14 gegen Schwaz

45 Minuten gespielt, wie in den letzten Partien, und dann nicht eingebrochen, sondern durchgehalten. So besiegt der UHC Salzburg Borromäum am Sonntag in der Riedenburg ULZ Schwaz mit 21:14 (12:8).
Die Gastgeber mußten zwar Legionär Magelinskas vorgeben, boten aber eine kompakte Mannschaftsleistung, hatten in Haidenthaller einen ausgezeichneten Schlußmann und in U21 Spieler Thomas Angerer einen vielversprechenden Debütanten auf dem Flügel.
Tore: Stadler (7), Horst Ebner (3), Angerer (3), Sommerauer (3), Huber (2), Gassner (1), Pac (1), Herbert Ebner (1)

Portraits der U-21

Thomas Angerer
19 Jahre
links außen

Bernd Bourcard
15 Jahre
Rückraum

Nikolaus Dobrowolsky
17 Jahre
rechts außen

Claus Eiblhuber
18 Jahre
Rückraum

Stefan Horngacher
19 Jahre
Rückraum

Christian Huber
16 Jahre
rechts außen

Roman Huber
16 Jahre
Rückraum

Peter Kriechhammer
17 Jahre
links außen

Daniel Liemberger
16 Jahre
Kreis

Wolf-Dietrich Nitsch
21 Jahre
Rückraum

Christoph Pichler
18 Jahre
Rückraum mitte

Christian Rinnerthaler
18 Jahre
Torwart

Michael Rinnerthaler
19 Jahre
Kreis

Christian Schnöll
18 Jahre
rechts außen

Florian Schrems
16 Jahre
Rückraum

Manfred Wietzke
16 Jahre
links außen

Hinten: Sektionsleiter Ledl, Stadler Robert, Ebner Horst, Nitsch, Huber Günther, Gassner, Magelinskas, Sommerauer, Dobrowolsky, Eiblhuber, Pressesprecher Höllermann
Vorne: Mlinar, Pichler, Liemberger, Rinnerthaler Christian, Haidenthaller, Pac, Schnöll, Rinnerthaler Michael

Stefan Pac führte zusammen mit Peter Sommerauer 1992/93 die U 21 Mannschaft des UHC Salzburg Borromäum zum hervorragenden 2. Platz, sowohl in der Meisterschaft wie auch im Cup der B-Liga-Mannschaften

Salzburger Landesmeister Jugend A 1992/93 UHC Salzburg Borromäum
Hinten:
Mag. Anton Gassner, Sagmeister, Haggenmüller, Rainer, Eiblhuber, Ehammer, Pichler
Vorne: Mlinar, Angerer, Horngacher, Rinnerthaler Christian, Liemberger, Junger

Salzburger Landesmeister Jugend B 1992/93 UHC Salzburg Borromäum
Hinten:
Kobler, Pichler, Rainer, Leberbauer, Pöllitzer, Sagmeister
Vorne: Obholzer, Schafhauser, Rinnerthaler Christian, Kriechhammer