"(ACH) JA, DIE KLASSIKER ...!"

Salvete, visitatores!

Speramus hac in pagina quam plurimas de certamine interpretatorum linguae Latinae Graecaeque res inventuros esse vos.

 

 

„Ach ja, die Klassiker“
Changierend und vieldeutig ist der Begriff Klassiker, doch primär wohl immer mit zeitlos, prägend, allgemein anerkannt konnotiert. Die ersten Klassiker der Weltliteratur waren die scriptores classici der griechischen und römischen Antike, denen es die Jahrhunderte hindurch gelang, zugleich ‚vergangen, erinnert und gegenwärtig‘ zu sein. Ihre immerwährende Präsenz und Aktualität, ihren zeitlosen ‚Kontrapunkt zu zeitabhängigen Moden‘ soll der Fremdsprachenwettbewerb aus Griechisch und Latein erweisen, der vom 19.- 23. April die besten Schülerinnen und Schüler aus Österreich und Südtirol in Kärnten zusammenführt.

Damit korrespondierend verschränkt sind allgemein zugängliche diskursiv-wissenschaftliche und künstlerische Elemente: Vorträge und Workshops von zwei der profiliertesten Philologen Europas, Niklas Holzberg und Wilfried Stroh (Universität München). Ihre Bücher – zuletzt ‚Latein ist tot. Es lebe Latein‘ bzw. ‚Horaz‘ sind – sit venia verbo – Bestseller und wurden etwa im Spiegel, der FAZ und in der ‚Zeit‘ geradezu hymnisch besprochen.

Und am 21.April geht ein ‚Klassiktreffpunkt‘ der schrägen und ganz besonderen Art über die Bühne: ‚HELENA, kal.eido.skopisch‘ mit Chris Pichler (Schauspielerin des Jahres 2008) – mit einer Uraufführung eines Texts von Christoph W. Bauer – und ‚ODYSSEUS‘ mit Otto Brusatti (Ö1) und Peter Havlicek (Gitarre), eine imaginäre Odyssee durch Zeiten und Räume – von Ithaka nach Ottakring.

Ja, die Klassiker – just sie, hier und heute: hic et nunc und synart sozusagen.